Himmel, der Himmel ist nicht mehr werbefrei

Musste ja so kommen. Die Agenturen weltweit entdecken Drohnen. Kein Wunder aber auch, wenn Twitter ihnen das neulich in Cannes mit ihren Dronies so gut vorgemacht hat. Also: neueste Aufgabe von Drohnen, neben genereller Beflügelung halbwegs beliebiger Fantasien, der Sandwich-Man mit 4 Rotoren. Es ist aber in der Tat nicht einfach, diese Möchtegernlibellen halbwegs sinnvoll als Werbewasserträger einzusetzen, weil erstens sind die Dinger teuer, zweitens halten sich Novelty- und Nerv-Faktor vermutlich die Waage und wenn man dem Kunden zu nahe kommt, dann klatscht der die Drohne möglicherweise runter. Hungryboys aus Russland haben das irgendwie perfekt gelöst, indem sie Bestellservicewerbung an den Fenstern von Bürohäusern vorbeischicken. Für den lausigen Werbespruch der Asiabox können sie dann auch nix.

Unsere Befürchtungen, dass einem in Kürze allerdings ständig irgendwelche Werbung vor der Nase rumflattert, können wir vermutlich schlafen legen, denn wer von uns wohnt schon in den Skyscrapern Frankfurts?

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

One Response

  1. HaraldM

    Ist diesen Werbern eigentlich klar, dass sie unter Umständen eine Straftat – Eingriff in den Luftverkehr – begehen? In vielen Fällen befinden sich diese Drohnen in einem Luftraum eines Verkehrsflughafens und dort darf nur fliegen, was auch am Tower angemeldet ist: die Betriebsfläche in Form einer Kontrollzone eines Luftraum C geht dort von der Bodenoberfläche bis zu einer bestimmten und veröffentlichten Höhe.

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