Der soziale Fitness-Cock-Ring mit Discobeleuchtung

Es kommt wie es kommen musste. Sollte irgendjemand von euch – aus welch obskuren Gründen auch immer – auf der Suche nach einem Ding sein, das in anschaulicher Form viele der Begriffe Foucaults, von Biopolitik, über Sexualitätsdispositiv, bis hin zu Techniken des Selbst in ein Gadget gießt, das ist jetzt endlich erdacht.

Und statt irgendeinen tollen Namen zu bekommen, heißt das Ding, angeblich im Prototypstadium, auch noch ganz banal SexFit. Vibriert (auch in vordefinierbaren Rhythmen), spricht Bluetooth, blinkt freudig mit, wenn man es gut (dem eigenen Fitnessprogramm entsprechend) macht, zählt Kalorien, Stoßfrequenz, Milestones und ist natürlich vor allem geschwätzig, schließlich will man vor seinen Freunden und Mitringern ja auch mit irgendeiner gesellschaftlichen Relevanz angeben können.

Wir können das schallende Gelächter von Foucault aus dem Grab bis hierhin hören und wollen uns gar nicht erst ausmalen, was passiert, wenn die ersten Hacks von diesen Dingern im Umlauf sind.

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Elektronische Lebensaspekte.

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