Kleiner Nerd zu sein, war nie kommunikativer

Auf Indiegogo finanziert sich gerade eine Spielplatzrevolution aus Spanien. Hybrid Play heisst das Projekt und besteht aus bunten großen Klammern, die als Sensoren auf die guten alten Spielplatzfreunde wie Rutsche, Schaukel, Drehrad, Wippe etc. geklemmt werden können und so zum Controller für Spiele auf dem Smartphone werden. Der digitale Spielplatz kommt. Und er hat trotzdem einen Sandkasten.

Und damit nicht gleich jeder denkt, Scheiße, jetzt kommt das Touchscreen-Zeug auch am einzigen Ort an, an dem die Kids ihre Smartphones mal für ein paar Stunden vergessen, es hat einen wirklichen Vorteil. Die Spiele, die man damit auf dem Spielplatz spielen können soll, können von Kids selber im Baukastenprinzip entwickelt werden. D.h. Nerds dürfen auch endlich was zu sagen haben auf dem Spielplatz!

Allein das würde schon reichen uns davon zu überzeugen, dass diese Dinger – ganz abgesehen davon, dass man damit Spaceinvaders auf der Schaukel umsetzen kann – irgendwie notwendig sind für Erziehung der Kids in einer Welt, in der Programmierfähigkeiten im Grundschulalter nun wirklich viel zu kurz kommen. Ganz zu schweigen davon, dass Hybrid Play ein perfekter Ansatz ist, die Kids davon abzubringen, dass Touchscreens vor allem ein Konsuminstrument sind. Und Kindern lernen, das die digitale Welt sich eben nicht nur hinter dem Screen in ihre Welt einschreibt.

Wir sind aber auch gespannt drauf, ob man diese Arduino-basierten Controller nicht auch für absurde Musikprojekte nutzen kann.

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