Die tun was gegen die Jugendarmut

Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien sorgt mit ihren Internetsperrlisten – so denkt man – normalweise für pornofreie Familienabende. Jetzt hat sich jemand die Mühe gemacht und die Verschlüsselung der 3000 URL starken Liste geknackt und den ganzen Schmodder veröffentlicht. Neben dem üblichen Nonsense (URLs die es längst nicht mehr gibt, Server ohne Inhalt, etc.) springt uns natürlich eine URL sofort ins Auge:

http://discogs.com/sell/list

Richtig, der komplette Verkaufskatalog für eure Lieblings-Vinylraritäten. Wir applaudieren zwar der BPjM für den Versuch unsere Kids vor knallharter Jugendarmut und Vinyl-Junkietum zu retten, möchten sie aber doch darauf hinweisen, dass die korrekte URL die es zu sperren gilt, damit Minderjährige mit psychedelisch drehenden Technics in den Augen nicht ihre komplette Knete für Theo Parrish Whitelabel ausgeben, folgende ist:

http://www.discogs.com/buy/

[via netzpolitik.org]

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