Manchmal ist Techno doch die beste Psychedelik. Die EP widmet sich ganz dem endlosen Schlängeln der Sounds rings um dunkle, treibende Grooves. “Python” könnte man fast mit Dubtechno verwechseln, so sehr ist hier alles in diesem Flow verwoben und täuscht an, dass sich nichts je an dieser monumental flausigen Welt ändern könnte, dann aber taucht diese erhabene Bassline auf, und das Stück bewegt sich mit einem überragenden Glitzern in diese Welt des cosmischen in der sich Elegie in Beschwörung verwandelt, das Anrufen des Magischen in seine Verwandlung. Unglaublich schöner Track. Das leicht regenwaldige “Boa” wuchtet zunächst dunkler, endet dann aber mit seinen Pianos und der für die EP typisch tänzelnd aufgelösten Melodiesucht doch wieder in purer Schönheit. Verstohlen schlängelnde Eleganz in reinster Form.

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