Ich hatte diesen Sound völlig vergessen. Diese bandhafte Dubelegie, die einen irgendwie in die ersten Anfänge von Triphop zurückführt. Alles an diesem Release ist so klassisch, dass man ihnen fast unterstellen würde, sie wären aus einer Zeitmaschine gekrabbelt. Die angedeuteten Acidmomente, dieser stampfig erdige Groove, diese entrückten Vocals, die einfachen Dubs, das plinkernde Piano, das fast schwoofig Bekiffte, das über allem liegt. Oder auch dieser Ursprungselektronik-Moment auf “Saffron”, der Hang zum krautigen Klangexperiment, die Art wie die Bässe einsetzen, um die Herrschaft zu übernehmen, und man sich dennoch auf eine 80er Melodie einlassen kann, ja, selbst der etwas beliebige plätschernde Remix dazu passt perfekt. Jenseits dieses Reminiszenzfaktors an längst vergessene Zeiten bleibt aber am Ende nicht so viel.

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