
Vodafone Night Owls
14. Januar bis 10. Februar
Unter dem Motto "Clubbing 2.0" sind die Vodafone Night Owls derzeit bereits zum zweiten Mal in ganz Deutschland unterwegs. In acht Städten - darunter Nürnberg, Düsseldorf und Frankfurt - werden die Nachteulen Halt machen.
Im Vorfeld lässt Vodafone für jede Party zwei DJs im Online-Voting gegeneinander antreten. Für den Termin am 14. Januar im Nürnberger Mach 1 steigen die Ex-Punks Tube & Berger, die es bereits auf die ersten Plätze der US-Billboard-Dance-Charts schafften, gegen den Kölner Till West, zu dessen Fans Pete Tong und Armand Van Helden zählen, in den virtuellen Ring. Gevotet wird vom 2. bis zum 11. Januar auf der Night-Owls-Facebook-Page.
Für die Party am 28. Januar im Attic in Düsseldorf tritt Basti von Tiefschwarz, die im November mit ihrer Watergate-Compilation für Furore sorgten, gegen den gebürtigen Düsseldorfer und Groove-Gründer DJ T. an, es verspricht also spannend zu werden. Das Voting läuft vom 16. bis 25. Januar.
Am 10. Februar könnten Tube & Berger oder aber die schönen australischen Schwestern NERVO, die bereits mit Britney Spears und Nicki Minaj auf Tour waren, hinterm DJ-Pult im Frankfurter Velvet stehen, das wiederum entscheidet sich vom 30. Januar bis zum 7. Februar. Die kostenlose Night Owls App liefert schon im Vorhinein alle Informationen zu Künstlern und Locations, erlaubt den Kauf von Mobile Tickets und bildet am Party-Abend selbst das Gewinner-Set live ab. So weiß man jederzeit, welcher Track gerade läuft.
14.1. - Mach 1, Nürnberg / 28.1. - The Attic, Düsseldorf / 10.2. - Velvet, Frankfurt am Main

Work In Progress
16. Februar bis 18. Februar: Kampnagel, Hamburg
Alle tun es, jeder hasst es. Der Arbeiter ist niemand mehr. In den Zeiten der Vernetzung ist ein Umdenken gefordert. Nicht zuletzt bei der Arbeit. Flexibilität, neue Modelle, neue Unsicherheiten, Selbstausbeutung und Meuten des Selbst treffen in einem stetig zerbröckelnden Arbeitsmarkt aufeinander.
Auf dem Kongress der Hamburg Kreativ Gesellschaft in Kooperation mit der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius wird im Februar im Hamburger Kampnagel der Versuch unternommen, Licht in das Dunkel der Vielschichtigkeit neuer Arbeits-Prozesse und -Organisation der Kreativwirtschaft zu bringen. Und der Frage nachgegangen welche der bestehenden Formen überleben können, sollen oder werden, welche Projekte neuer Arbeitsformen zukunftweisend scheinen und wie man sich selbst und seine kreative Arbeit innerhalb dieser neuen Arbeitswelt organisiert und positioniert.
Work In Progress fasst als Forum rings um die Themen der neuen Arbeit in drei Tagen voller Diskussionsrunden, Vorträge und Präsentationen mit Gästen wie Holm Friebe, Christian von Borries und Volker Grassmuck sämtliche Themen zwischen Wikinomics, Gamification, Crowd-Funding und -Sourcing zusammen und wagt die These, ob die Kreativwirtschaft vielleicht als Blaupause zukünftiger Arbeitswelten gelten könnte.
http://www.work-in-progress-hamburg.de

Sonic Acts: Travelling Time
23. Februar bis 26. Februar: Amsterdam
Alle zwei Jahre verhandelt das Sonic-Acts-Festival in Amsterdam die Grenzen und Schnittstellen von Kunst, Musik, Technologie und Wissenschaft in Panels, Diskursen, Vorträgen und Live-Performances neu. Die inzwischen 14. Ausgabe im Februar wird sich dem Thema "Travelling Time" widmen.
Inwieweit Kunst, Film und Musik unsere Wahrnehmung von Zeit beeinflussen oder gar manipulieren können, selber von dieser abhängig sind und wie der unaufhörliche Fortschritt in Medien und Kommunikation eine Lücke zwischen "maschineller Zeit" und "menschlicher Zeit" verursacht, sollen zentrale Fragestellungen des Festivals sein. Um diesen auf die Schliche zu kommen, spricht z.B. George Dyson über "Computer Time", diskutiert Siegfried Zielinski mit euch seine Theorien zu "Deep Time" und "Variantology" und Hillel Schwarz äußert sich zu "Noise and Time".
Die Live Performances kommen unter anderem von Catherine Christer Hennix + The Choras(s)an Time-Court Mirage, der Komponistin Pauline Oliveros, die ihren 80. Geburtstag beim Sonic Acts feiert, und dem Synthesizer-Gott Eleh, der eine Split LP mit Oliveros veröffentlichte. Außerdem wird das Sonic Acts von einer Ausstellung begleitet, deren Licht- und Laser-Installationen noch bis zum 15. April 2012 begutachtet werden können.

Ryoji Ikeda
28. Januar bis 9. April 2012: Hamburger Bahnhof, Berlin
Zwei Räume, ein schwarzer und ein weißer, dazu ein Lautsprecher und ein Scheinwerfer - so sieht die Komposition aus, die Ryoji Ikeda eigens für den Hamburger Bahnhof in Berlin entwickelt hat. Mit dem Titel "db" (2012) weist Ikeda bereits auf die Symmetrie hin, um die es ihm mit seiner ersten Einzelausstellung in Deutschland geht, denn die Räume verhalten sich komplementär zueinander. Der Lautsprecher sendet eine stehende Sinuswelle in den weißen Raum, der Scheinwerfer einen weißen Lichtstrahl in den schwarzen Raum. Durch die Bewegungen der Besucher werden die Klang- und Lichtverhältnisse verändert, Schall- und Lichtwellen werden so zu physikalischen Erlebnissen.
Die beiden zusätzlich gezeigten Werke "the irreducible [nº1-10]" (2009) und "the transcendental [nº4]" (2012) sind ebenfalls komplementär zueinander, beide befassen sich mit der Repräsentation von Unendlichkeit auf der Basis mathematischer Forschung. Einblick in die Mathematik seiner Werke gab uns Ikeda übrigens vor einiger Zeit im Interview.
Die Ausstellung ist Teil der Reihe "Musikwerke Bildender Künstler", die zuvor unter anderem musikalische Werke von Yves Klein, Rodney Graham, Janet Cardiff und George Bures Miller im Hamburger Bahnhof präsentierte.
http://www.musikwerke-bildender-kuenstler.de





