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DATES
Sounds like Silence Ausstellung
25. August 2012 - 6. Januar 2013: Dortmund
Sie erscheint uns als selbstverständlich, ist aber eigentlich ein faszinierendes und unabdingbares Phänomen der menschlichen Wahrnehmung: die Stille. Was hören wir, wenn es nichts zu hören gibt? Wie stark ist unser persönliches Bedürfnis nach Stille? Und wie viel Stille können wir ertragen? Damit beschäftigt sich ab Ende August eine Ausstellung im Dortmunder U. Unter dem Titel "Sounds like Silence" zeigt der Hartware Medienkunstverein frühe und zeitgenössische Künstler, die sich mit dem Einsatz, der Bedeutung und der Sichtbarmachung des Lautlosen beschäftigten. Anlass ist der 100. Geburtstag von John Cage. Der Komponist und Künstler wurde mit seinem Stück 4'33" von 1952, das knapp viereinhalb Minuten nur aus Pausen besteht, zum Dreh- und Angelpunkt für die künstlerische Auseinandersetzung mit Stille. Er bildet auch den Kern der dreigliedrigen historischen Präsentation. Zunächst geht es dort um den Beginn der Klangexperimente um 1950 mit ihm, Rauschenberg, Debord und Böll. Im zweiten Abschnitt wird dann die Weiterentwicklung seines 4'33" von 1952 bis 1992 nachgezeichnet. Abschließend werden aktuelle Positionen seit den 1990ern zum Thema Stille mit, aber auch unabhängig von ihm gezeigt. Bevor Missverständnisse aufkommen: Die Besucher müssen weder Kenner von Cage sein, noch kurzfristig in die Geheimnisse experimenteller Musik eingeweiht werden. Die Werke und ihre Rahmung sind so verständlich und zugänglich, dass sie sofort an Alltagserfahrungen anschließen. Die Ausstellung ist daher für jeden interessant, der die akustische Umweltverschmutzung in Städten bemerkt, der sich an der neuen Pausenlosigkeit in den Medien stört oder der schlichtweg Angst vor Stille hat.
Die teilnehmenden Künstler spiegeln das Facettenreichtum der Ausstellung wider. Neben vielen anderen sind dies z.B.: Einstürzende Neubauten, Carl Michael von Hausswolff, Nam June Paik, Harald Schmidt & Helge Schneider, Martin Creed, Yves Klein und Bruce Nauman. Bis zum 29.08. gibt es Live-Performances, Künstlergespräche, Vorträge, Filmvorführungen und Exkursionen.
www.hmkv.de
Sie erscheint uns als selbstverständlich, ist aber eigentlich ein faszinierendes und unabdingbares Phänomen der menschlichen Wahrnehmung: die Stille. Was hören wir, wenn es nichts zu hören gibt? Wie stark ist unser persönliches Bedürfnis nach Stille? Und wie viel Stille können wir ertragen? Damit beschäftigt sich ab Ende August eine Ausstellung im Dortmunder U. Unter dem Titel "Sounds like Silence" zeigt der Hartware Medienkunstverein frühe und zeitgenössische Künstler, die sich mit dem Einsatz, der Bedeutung und der Sichtbarmachung des Lautlosen beschäftigten. Anlass ist der 100. Geburtstag von John Cage. Der Komponist und Künstler wurde mit seinem Stück 4'33" von 1952, das knapp viereinhalb Minuten nur aus Pausen besteht, zum Dreh- und Angelpunkt für die künstlerische Auseinandersetzung mit Stille. Er bildet auch den Kern der dreigliedrigen historischen Präsentation. Zunächst geht es dort um den Beginn der Klangexperimente um 1950 mit ihm, Rauschenberg, Debord und Böll. Im zweiten Abschnitt wird dann die Weiterentwicklung seines 4'33" von 1952 bis 1992 nachgezeichnet. Abschließend werden aktuelle Positionen seit den 1990ern zum Thema Stille mit, aber auch unabhängig von ihm gezeigt. Bevor Missverständnisse aufkommen: Die Besucher müssen weder Kenner von Cage sein, noch kurzfristig in die Geheimnisse experimenteller Musik eingeweiht werden. Die Werke und ihre Rahmung sind so verständlich und zugänglich, dass sie sofort an Alltagserfahrungen anschließen. Die Ausstellung ist daher für jeden interessant, der die akustische Umweltverschmutzung in Städten bemerkt, der sich an der neuen Pausenlosigkeit in den Medien stört oder der schlichtweg Angst vor Stille hat.
Die teilnehmenden Künstler spiegeln das Facettenreichtum der Ausstellung wider. Neben vielen anderen sind dies z.B.: Einstürzende Neubauten, Carl Michael von Hausswolff, Nam June Paik, Harald Schmidt & Helge Schneider, Martin Creed, Yves Klein und Bruce Nauman. Bis zum 29.08. gibt es Live-Performances, Künstlergespräche, Vorträge, Filmvorführungen und Exkursionen.
www.hmkv.de

Lighthouse Festival
Poreč, Kroatien: 24. - 26. Mai
Wir wissen, ihr alle liebt die Pratersauna. Im letzten Jahr landete die Wiener Bastion schon zum dritten Mal in Folge im De:Bug-Clubranking auf dem zweiten Treppchen. Jetzt allerdings haben die Wiener noch Größeres vor. Es wird expandiert und ausgewandert. Nach Kroatien, an die schöne Mittelmeerküste. Das Lighthouse-Festival, das diesen Mai zum ersten Mal aus der Taufe gehoben wird, lässt sich glücklicherweise nicht von den vielen anderen mittlerweile dort etablierten Festivals beeindrucken, und trumpft schon im Debütjahr mit spektakulärem Line-Up und einem einzigartigen Konzept auf. Allerdings wird das neugeborene Festival keine rein österreichische Sache, sondern eine - man kann schon fast sagen - europäische Kollaborationssause. Mit ins Boot geholt wurden die Münchner vom Harry Klein und die Zürcher aus dem Hive.
Zusammen wird ein Konzept präsentiert, das nicht nur feierwütiges Festival an der romantischen Küste sein will, sondern auch verfrühten Urlaub im Mai verspricht. Gefeiert werden soll aber schließlich auch, weswegen unter anderem Oliver Koletzki, Âme, Modeselektor, Kollektiv Turmstrasse, Round Table Knights, Hercules and Love Affair Soundsytsem und Jimpster auftreten. Aber selbstverständlich werden auch die lokalen Größen (u.a. HVOB) und treuen Anhänger mitgebracht. Leiwand.
http://www.lighthousefestival.tv/#home
Wir wissen, ihr alle liebt die Pratersauna. Im letzten Jahr landete die Wiener Bastion schon zum dritten Mal in Folge im De:Bug-Clubranking auf dem zweiten Treppchen. Jetzt allerdings haben die Wiener noch Größeres vor. Es wird expandiert und ausgewandert. Nach Kroatien, an die schöne Mittelmeerküste. Das Lighthouse-Festival, das diesen Mai zum ersten Mal aus der Taufe gehoben wird, lässt sich glücklicherweise nicht von den vielen anderen mittlerweile dort etablierten Festivals beeindrucken, und trumpft schon im Debütjahr mit spektakulärem Line-Up und einem einzigartigen Konzept auf. Allerdings wird das neugeborene Festival keine rein österreichische Sache, sondern eine - man kann schon fast sagen - europäische Kollaborationssause. Mit ins Boot geholt wurden die Münchner vom Harry Klein und die Zürcher aus dem Hive.
Zusammen wird ein Konzept präsentiert, das nicht nur feierwütiges Festival an der romantischen Küste sein will, sondern auch verfrühten Urlaub im Mai verspricht. Gefeiert werden soll aber schließlich auch, weswegen unter anderem Oliver Koletzki, Âme, Modeselektor, Kollektiv Turmstrasse, Round Table Knights, Hercules and Love Affair Soundsytsem und Jimpster auftreten. Aber selbstverständlich werden auch die lokalen Größen (u.a. HVOB) und treuen Anhänger mitgebracht. Leiwand.
http://www.lighthousefestival.tv/#home

Internationales KurzFilmFestival Hamburg
Hamburg: 4. - 10. Juni
Der Kurzfilm hat in Hamburg Tradition. Seit 29 Jahren gibt es in der Hansestadt das Internationale KurzFilmFestival. Es zählt damit zu einem der renommiertesten seiner Art. Das Format Kurzfilm ist ja von seinem Wesen her schon immer prädestiniert für Experimente. Mehr noch als bei einem zweistündigen Spielfilm hat der Kurzfilm die Gabe, den Zuschauer zu überraschen. Dabei fungiert das Format oft als Vorstufe und Wegbereiter des Kinofilms. Dass der Kurzfilm trotz der vielfach gehypten (amerikanischen) Serien und ihren großen Erzählungen zeitgemäß und interessant ist, beweist das Festival vom 4. bis 10. Juni einmal mehr. Wie auch die Jahre zuvor werden Filme in unterschiedlichen Wettbewerben nominiert. Außerdem gibt es mehrere Sonderprogramme und einen eigens für die jüngeren Festivalbesucher kuratierten Wettbewerb. Neben dem umfangreichen Filmprogramm wird auch Wert auf die musikalische Umrahmung und die Party im Anschluss an die Screenings gelegt. Am 7. Juni präsentiert DE:BUG einen Abend im Kolbenhof, wo sich auch das gemütliche Festivalzentrum befindet. Es spielen "Im Not A Band" und unser Musiktechniker Benjamin Weiss alias Nerk. Der nächste Abend gehört den Vögeln, die in ihrer Heimatstadt eines ihrer berüchtigten Blaskapellen-Live-Sets trällern werden. Man kann sich also auf ein buntes Programm aus über 300 Filmen und zahlreichen Veranstaltungen freuen - nicht immer zu wissen, was als Nächstes auf der Leinwand läuft, macht ja den Reiz von solchen Festivals aus.
http://festival.shortfilm.com
Der Kurzfilm hat in Hamburg Tradition. Seit 29 Jahren gibt es in der Hansestadt das Internationale KurzFilmFestival. Es zählt damit zu einem der renommiertesten seiner Art. Das Format Kurzfilm ist ja von seinem Wesen her schon immer prädestiniert für Experimente. Mehr noch als bei einem zweistündigen Spielfilm hat der Kurzfilm die Gabe, den Zuschauer zu überraschen. Dabei fungiert das Format oft als Vorstufe und Wegbereiter des Kinofilms. Dass der Kurzfilm trotz der vielfach gehypten (amerikanischen) Serien und ihren großen Erzählungen zeitgemäß und interessant ist, beweist das Festival vom 4. bis 10. Juni einmal mehr. Wie auch die Jahre zuvor werden Filme in unterschiedlichen Wettbewerben nominiert. Außerdem gibt es mehrere Sonderprogramme und einen eigens für die jüngeren Festivalbesucher kuratierten Wettbewerb. Neben dem umfangreichen Filmprogramm wird auch Wert auf die musikalische Umrahmung und die Party im Anschluss an die Screenings gelegt. Am 7. Juni präsentiert DE:BUG einen Abend im Kolbenhof, wo sich auch das gemütliche Festivalzentrum befindet. Es spielen "Im Not A Band" und unser Musiktechniker Benjamin Weiss alias Nerk. Der nächste Abend gehört den Vögeln, die in ihrer Heimatstadt eines ihrer berüchtigten Blaskapellen-Live-Sets trällern werden. Man kann sich also auf ein buntes Programm aus über 300 Filmen und zahlreichen Veranstaltungen freuen - nicht immer zu wissen, was als Nächstes auf der Leinwand läuft, macht ja den Reiz von solchen Festivals aus.
http://festival.shortfilm.com

JÄGERMEISTER WIRTSHAUS FESTIVALS
Hamburg, Berlin, München: 2., 9. und 16. Juni
Die Jägermeister Wirtshaus-Festivals
Das wilde Feiertier in euch kennt die Jägermeister Wirtshaus-Touren. Jetzt legen sie noch einen drauf und weiten im Juni die familiär rockende Partyreihe zu einem Festival-Triumvirat aus. Hamburg, Berlin und München sind dabei, wenn auf je zwei Floors, draußen und drinnen, die Beats gerade gebogen werden. Mit euren Lieblingen wie Motor City Drum Ensemble, Tiefschwarz, Marcus Worgull, Christian Prommer, den Turntablerockern und natürlich Shir Khan mit seiner Exploited Posse (Claptone, Adana Twins, Doctor Dru) dürfte klar sein, das werden Nächte, die man nicht so schnell vergisst.
Hamburg
02. Juni 2013 // 12.00 bis 23.00 Uhr
Landhaus Walter im Stadtpark
1. Floor: MOTOR CITY DRUM ENSEMBLE DJ Set (MCDE Recordings), Karotte (Break New Soil), Brane & Chord (Club Autonomica), Surreal (Fairytale)
2. Floor: Turntablerocker (Four Artists, Jeudi Rec.), Ennio (Baalsaal Residency), EATMYDISCO (Audio Safari), Doctor Dru (Exploited), Davidé (Jeudi Rec.), SCHAEFER & SØN, NEW SHOES
Berlin
09. Juni 2013 // 12.00 bis 23.00 Uhr
Arena inkl. Badeschiff
1. Floor: Tiefschwarz (Souvenir), Sascha Braemer (Stil vor Talent), Format:B (Formatik), Magit Cacoon (Girl Scoit, Upon.You), Show-B (Compost Records, Poker Flat) vs. Brane (Kong, Club Autonomica)
2. Floor: Adana Twins (Exploited, Jeudi Rec.), Shir Khan (Exploited), Claptone (Exploited), Doctor Dru (Exploited), Davidé (Jeudi Rec.)
München
16. Juni 2013 // 12.00 bis 23.00 Uhr Kesselhaus
1. Floor: Marcus Worgull (Innervisions), Santé (Desolat, Avotre), Christian Prommer (Club Autonomica), Rhode & Brown (Needwant, petFood), Nihko (Club Autonomica)
2. Floor: Turntablerocker (Four Artists, Jeudi Rec.), Adana Twins (Exploited, Jeudi Rec.), Cocolores (Exploited), Shir Khan (Exploited), Doctor Dru (Exploited), Davidé (Jeudi Rec.)
Karten für das Festival sind über die Ticketveranstalter Eventim und Tixforgigs sowie an den jeweiligen Abendkassen erhältlich.
Teilnahme ab 18 Jahren.
http://www.facebook.com/jaegermeisterwirtshaustour
Die Jägermeister Wirtshaus-Festivals
Das wilde Feiertier in euch kennt die Jägermeister Wirtshaus-Touren. Jetzt legen sie noch einen drauf und weiten im Juni die familiär rockende Partyreihe zu einem Festival-Triumvirat aus. Hamburg, Berlin und München sind dabei, wenn auf je zwei Floors, draußen und drinnen, die Beats gerade gebogen werden. Mit euren Lieblingen wie Motor City Drum Ensemble, Tiefschwarz, Marcus Worgull, Christian Prommer, den Turntablerockern und natürlich Shir Khan mit seiner Exploited Posse (Claptone, Adana Twins, Doctor Dru) dürfte klar sein, das werden Nächte, die man nicht so schnell vergisst.
Hamburg
02. Juni 2013 // 12.00 bis 23.00 Uhr
Landhaus Walter im Stadtpark
1. Floor: MOTOR CITY DRUM ENSEMBLE DJ Set (MCDE Recordings), Karotte (Break New Soil), Brane & Chord (Club Autonomica), Surreal (Fairytale)
2. Floor: Turntablerocker (Four Artists, Jeudi Rec.), Ennio (Baalsaal Residency), EATMYDISCO (Audio Safari), Doctor Dru (Exploited), Davidé (Jeudi Rec.), SCHAEFER & SØN, NEW SHOES
Berlin
09. Juni 2013 // 12.00 bis 23.00 Uhr
Arena inkl. Badeschiff
1. Floor: Tiefschwarz (Souvenir), Sascha Braemer (Stil vor Talent), Format:B (Formatik), Magit Cacoon (Girl Scoit, Upon.You), Show-B (Compost Records, Poker Flat) vs. Brane (Kong, Club Autonomica)
2. Floor: Adana Twins (Exploited, Jeudi Rec.), Shir Khan (Exploited), Claptone (Exploited), Doctor Dru (Exploited), Davidé (Jeudi Rec.)
München
16. Juni 2013 // 12.00 bis 23.00 Uhr Kesselhaus
1. Floor: Marcus Worgull (Innervisions), Santé (Desolat, Avotre), Christian Prommer (Club Autonomica), Rhode & Brown (Needwant, petFood), Nihko (Club Autonomica)
2. Floor: Turntablerocker (Four Artists, Jeudi Rec.), Adana Twins (Exploited, Jeudi Rec.), Cocolores (Exploited), Shir Khan (Exploited), Doctor Dru (Exploited), Davidé (Jeudi Rec.)
Karten für das Festival sind über die Ticketveranstalter Eventim und Tixforgigs sowie an den jeweiligen Abendkassen erhältlich.
Teilnahme ab 18 Jahren.
http://www.facebook.com/jaegermeisterwirtshaustour

The Whole Earth: Kalifornien und das Verschwinden des Außen
Berlin, Haus der Kulturen der Welt: 25. April - 1. Juli
Ein Bild des Planeten Erde, aufgenommen aus den Weiten des Weltalls, zierte 1968 die erste Ausgabe des Whole-Earth-Katalogs. Der Autor Stewart Brand initiierte dieses Kompendium, das bis 1972 jährlich, danach bis 2003 in loser Abfolge erschien. Ein Ratgeber in Sachen nachhaltigem Lifestyle und bewusstem, kritischem Leben. Oder wie Steve Jobs es auf den Punkt brachte: Der Katalog war der Vorläufer der Suchmaschinen im Netz. Brand listete nützliche Dinge auf, mit denen der neue Lebensstil, die neue Gesellschaft der Hippies umsetzbar würde. Also zum Beispiel hochwertige Werkzeuge zu günstigen Preisen, Ideen für die eigenverantwortliche Kindererziehung. Brand war es auch, der 1966 die NASA anging, die Veröffentlichung der ersten Außenansicht der Erde einforderte und dann als Cover-Motiv verwendete. Die Ausstellung, die nun von Diedrich Diederichsen und Anselm Franke kuratiert wird, versucht außerdem Auswirkungen und Folgen auf Gesellschaft, Technik und Kultur zu beleuchten. Vom Hippie-Zentrum in Kalifornien bis in die ganze Welt. Hierfür werden u.a. Arbeiten von Eleanor Antin, Robert Rauschenberg, Nancy Holt und Jack Goldstein gezeigt.
http://www.hkw.de
Ein Bild des Planeten Erde, aufgenommen aus den Weiten des Weltalls, zierte 1968 die erste Ausgabe des Whole-Earth-Katalogs. Der Autor Stewart Brand initiierte dieses Kompendium, das bis 1972 jährlich, danach bis 2003 in loser Abfolge erschien. Ein Ratgeber in Sachen nachhaltigem Lifestyle und bewusstem, kritischem Leben. Oder wie Steve Jobs es auf den Punkt brachte: Der Katalog war der Vorläufer der Suchmaschinen im Netz. Brand listete nützliche Dinge auf, mit denen der neue Lebensstil, die neue Gesellschaft der Hippies umsetzbar würde. Also zum Beispiel hochwertige Werkzeuge zu günstigen Preisen, Ideen für die eigenverantwortliche Kindererziehung. Brand war es auch, der 1966 die NASA anging, die Veröffentlichung der ersten Außenansicht der Erde einforderte und dann als Cover-Motiv verwendete. Die Ausstellung, die nun von Diedrich Diederichsen und Anselm Franke kuratiert wird, versucht außerdem Auswirkungen und Folgen auf Gesellschaft, Technik und Kultur zu beleuchten. Vom Hippie-Zentrum in Kalifornien bis in die ganze Welt. Hierfür werden u.a. Arbeiten von Eleanor Antin, Robert Rauschenberg, Nancy Holt und Jack Goldstein gezeigt.
http://www.hkw.de

His Master's Voice: Von Stimme und Sprache
Dortmund, U: 23. März - 7. Juli
Schon einmal von Benjamin Lee Whorf gehört? Viele von euch müssten den bekannten amerikanischen Linguisten noch aus der Schule kennen. Er entwickelte die These der sprachlichen Relativität, die besagt, dass lexikalische und grammatikalische Strukturen entscheidende Auswirkungen auf unser Denken haben. Zwar ist diese These weiterhin umstritten, aber sie zeigt doch, dass dieses alltägliche und selbstverständliche Medium "Sprache" einen großen Einfluss auf uns als menschliche Wesen hat. Macht die Stimme erst den Menschen? Mit den unterschiedlichen Phänomenen und Ausprägungen von Sprache beschäftigt sich daher die Ausstellung "His Master's Voice: Von Stimme und Sprache" des Hartware MedienKunstVereins, die noch bis Anfang Juli im Dortmunder U stattfindet. Unterschiedliche Performances, Videomontagen und Netzprojekte setzen sich mit dem Zusammenhang von Körper, Stimme und Identität auseinander. Was passiert, wenn sich Stimme und Sprache vom Körper lösen, wenn Ton und Bild auseinander driften? Künstler, Wortakrobaten, Bauchredner, Synchronredner und Prediger kommen zu Wort und demonstrieren unterschiedliche und gegenläufige Wirkungen von Stimme und sprachlichen Inhalten. Außerdem werden Bücher, Filmausschnitte, Zitate und Videos gezeigt, die unmittelbar mit dem Thema "Stimme und Sprache" zusammenhängen.
http://www.hmkv.de
Schon einmal von Benjamin Lee Whorf gehört? Viele von euch müssten den bekannten amerikanischen Linguisten noch aus der Schule kennen. Er entwickelte die These der sprachlichen Relativität, die besagt, dass lexikalische und grammatikalische Strukturen entscheidende Auswirkungen auf unser Denken haben. Zwar ist diese These weiterhin umstritten, aber sie zeigt doch, dass dieses alltägliche und selbstverständliche Medium "Sprache" einen großen Einfluss auf uns als menschliche Wesen hat. Macht die Stimme erst den Menschen? Mit den unterschiedlichen Phänomenen und Ausprägungen von Sprache beschäftigt sich daher die Ausstellung "His Master's Voice: Von Stimme und Sprache" des Hartware MedienKunstVereins, die noch bis Anfang Juli im Dortmunder U stattfindet. Unterschiedliche Performances, Videomontagen und Netzprojekte setzen sich mit dem Zusammenhang von Körper, Stimme und Identität auseinander. Was passiert, wenn sich Stimme und Sprache vom Körper lösen, wenn Ton und Bild auseinander driften? Künstler, Wortakrobaten, Bauchredner, Synchronredner und Prediger kommen zu Wort und demonstrieren unterschiedliche und gegenläufige Wirkungen von Stimme und sprachlichen Inhalten. Außerdem werden Bücher, Filmausschnitte, Zitate und Videos gezeigt, die unmittelbar mit dem Thema "Stimme und Sprache" zusammenhängen.
http://www.hmkv.de

Wir sind hier nicht zum Spaß! Kollektive und subkulturelle Strukturen im Berlin der 90er- Jahre
Berlin, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien: 29 Juni - 25. August
Eröffnung: 28.06 ab 19 Uhr
Berliner Technogeschichte wird ja gerade nach und nach niedergeschrieben und in mehr oder weniger dicken Wälzer veröffentlicht. Einige davon haben wir uns in dieser Ausgabe etwas genauer angesehen. Wer sich für die subkulturelle Kultur und Technowelt der Neunziger interessiert, aber nicht so die Leseratte ist, der sollte sich diese Ausstellung mit Hörstück nicht entgehen lassen! DE:BUG-Mitbegründer Paul Paulun hat in Zusammenarbeit mit Stéphane Bauer und gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds das Projekt "Wir sind hier nicht zum Spaß!" geschaffen: Im Zentrum steht ein Hörspiel, dass aus Gesprächen mit über 30 Protagonisten jener kulturprägenden Dekade entstanden ist. Dazu werden Exponate ausgestellt, es gibt Talks und auch Ulrich Gutmair, Autor des in dieser Ausgabe besprochenen Buchs "Die ersten Tage von Berlin - Der Sound der Wende" wird sein Werk präsentieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Dieses wichtige Kapitel der Berliner Stadtgeschichte wird damit erstmals in einen umfassendem Kontext betrachtet: Wie entstand aus dem Spielplatz des Hedonismus in Ostberlins Leerständen das subkulturelle, kreative Potenzial dieser Stadt? Wohin hat es sich entwickelt? Und ganz entscheidend: Welche Rolle spielt es noch in der Zukunft? Durch die Brille der Vergangenheit einen Blick auf Gegenwart und Zukunft werfen - das wird mit dieser Ausstellung auch den Leuten ermöglicht, die in den Neunzigern nicht selbst im Zentrum der Welt dabei waren.
http://www.kunstraumkreuzberg.de/start.html
Eröffnung: 28.06 ab 19 Uhr
Berliner Technogeschichte wird ja gerade nach und nach niedergeschrieben und in mehr oder weniger dicken Wälzer veröffentlicht. Einige davon haben wir uns in dieser Ausgabe etwas genauer angesehen. Wer sich für die subkulturelle Kultur und Technowelt der Neunziger interessiert, aber nicht so die Leseratte ist, der sollte sich diese Ausstellung mit Hörstück nicht entgehen lassen! DE:BUG-Mitbegründer Paul Paulun hat in Zusammenarbeit mit Stéphane Bauer und gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds das Projekt "Wir sind hier nicht zum Spaß!" geschaffen: Im Zentrum steht ein Hörspiel, dass aus Gesprächen mit über 30 Protagonisten jener kulturprägenden Dekade entstanden ist. Dazu werden Exponate ausgestellt, es gibt Talks und auch Ulrich Gutmair, Autor des in dieser Ausgabe besprochenen Buchs "Die ersten Tage von Berlin - Der Sound der Wende" wird sein Werk präsentieren und für Gespräche zur Verfügung stehen. Dieses wichtige Kapitel der Berliner Stadtgeschichte wird damit erstmals in einen umfassendem Kontext betrachtet: Wie entstand aus dem Spielplatz des Hedonismus in Ostberlins Leerständen das subkulturelle, kreative Potenzial dieser Stadt? Wohin hat es sich entwickelt? Und ganz entscheidend: Welche Rolle spielt es noch in der Zukunft? Durch die Brille der Vergangenheit einen Blick auf Gegenwart und Zukunft werfen - das wird mit dieser Ausstellung auch den Leuten ermöglicht, die in den Neunzigern nicht selbst im Zentrum der Welt dabei waren.
http://www.kunstraumkreuzberg.de/start.html







