Flash World: Speicherfrühling
Flash-Festplatten und Klappkarten

Anton Waldt in De:Bug 125.
Flash-Speicher erleben in diesem Herbst ihren zweiten Frühling. Täglich drängen sich neue Anwendungen auf und die Preise fallen schwindsüchtig, jedenfalls deutlich schneller als bei anderen digitalen Produkten. Woran liegt´s? Erstens sorgt der Drang zum Speicher ohne störende mechanische Elemente für eine anhaltend hohe Nachfrage und Nachfrage macht Masse. Zweitens sorgt die Standardisierung für Schwung: Wir erinnern uns alle noch mit Grauen an die Flash-Steinzeit vor 2005, als zahllose Formate sich gegenseitig das Leben schwer machten.

Inzwischen hat sich das Feld gelichtet, Standards beherrschen den Markt und das senkt nochmal die Preise. Das Wort der Saison lautet daher SSD (Solid State Disk), womit die Abkürzungsfanatiker Flash-Festplatten bezeichnen. Etwas über das Ziel hinaus schießen dabei Stecklösungen wie die CR-9000 von PhotoFast mit sechs Steckplätzen für Mikro-SD-Cards zum Basteln der eigenen SSD-Lösung. Richtig empfehlenswert ist so etwas allerdings nicht, alleine weil sechs einzelne Karten im Zweifelsfall deutlich mehr kosten als die neuen Komplettlösungen. Zum Beispiel die SATA II 2,5 Zoll SSD Festplatte von OCZ Technology, die mit 128 GB schon bald für rund 300 Euro zu haben sein wird.

Unser neues Lieblings-Flash-Gadget der Saison ist allerdings die SD-Card mit USB-Stecker von SanDisk, gibt es schon etwas länger, ist aber erst jetzt voll eingeschlagen: Mit den auf wundersame Weise unverwüstlichen Scharnieren klappt die SD-Card auf und wird zum USB-Stecker.
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