Unsere erste De:Bug-App! Und auch noch auf englisch. Hier in der Preview, dort im Store: unser Berlin City-Guide.

Zehn Berliner DJs, Produzenten, Künstler, Fotografen und Club-Macher wie Modeselektor, Evol, Edgar Herbst und Ben de Biel zeigen ihre Stadt. Das Berlin, das sie künstlerisch oder musikalisch geprägt haben. Das Berlin, das sich ständig neu entfaltet, dem Moment huldigt und die eigene Geschichte recyclet und remixt.

Wir haben die gefragt, die vor und nach dem Mauerfall das Leben in Berlin künstlerisch und musikalisch maßgeblich geprägt haben. Zehn Tourguides aus dem musikalisch-elektronischen Untergrund Berlins führen zu ihren Lieblingsorten und erklären en passant, wie Berlin zu diesem Schein- und Schattenreich der Kreativen und Wilden werden konnte.

10 Touren, 10 Geschichten, 10 Audio-Slideshows mit 61 Minuten Laufzeit, 300 Fotos.
Und damit der Rest der Welt auch was davon hat, in englischer Sprache.

Startscreen, Table of Contents, Recommended Fressmeile mit Modeselektor

Recommended Fressmeile mit Modeslektor: Slideshow und Karte

Berlin geht auf einzigartige Weise mit seiner Geschichte um, nutzt Schutthalden, wirtschaftlichen Druck und Rave als Quellen stetiger Erneuerung. Damit lebt Berlin, ständig in einer Gegenwart, dem ewig währenden Moment. Doch wie soll aus dieser atemlosen Rastlosigket so etwas erwachsen können wie der Sound of Berlin? Und: Was überhaupt ist der Sound of Berlin? Vor allen Spielarten der elektronischen Musik, die hier stattfinden, ist es zuerst das Geräusch, das Geschichte macht, wenn sie aufgebrochen und immer wieder neu zusammengesetzt wird.

“The Sound of Berlin” ist unser Weg, in und mit Berlin zu zeigen, wie diese Stadt zu solch einem Ort werden konnte – mit Hilfe derjenigen, die vor und nach dem Mauerfall die Grundlagen dafür legten. Unser Ziel: eine packende Reise in das andere, unsichtbare und zum Teil verschwundene Berlin, mit all seinen wohlgehüteten und trotzdem frei verfügbaren Schätzen.

Rising from the ruins: Ben de Biel dokumentiert das Post-Wende Berlin der frühen 90er.

Aus dieser Perspektive heraus erklären wir, warum sich diese Stadt so sehr am ständigen Wandel reibt, dabei heiß bleibt und gerade hier geradezu sprudelnd Kreativität und Kommerz, Immigration und Gentrifizierung hervorbringt. Wie wurde Berlin, was es ist, und letztendlich: warum?

Unsere zehn Guides erzählen ihre Geschichte Berlins, verraten, wo sie am liebsten trinken, tanzen, sich in die Wiese legen oder sich durch die Straßen treiben lassen. Alle zehn Stories beinhalten eine Audio-Slideshow mit Interviews unserer Protagonisten, interaktive Karten und detaillierte Beschreibungen ihrer Lieblingsorte und Essays über die weniger gut bekannten Ecken und Dynamiken Berlins.

Christop Grote Beverborg: "Es hat nie einen richtigen Sound of Berlin gegeben ..."

Tours & Guides:

Recommended Fressmeile: Modeselektor, Berlins Basshelden, Produzenten und DJs, auf einer Tour de Force der Fressbuden. Dabei verraten sie das Geheimnis einer korrekten Bestellung “Menü rot/weiß”.

Rising from the ruins: Ben de Biel baute in und aus den Ruinen Berlins den legendären Club Maria auf. Der Fotograf und Tausendsassa blickt zurück in die grau-bunten Post-Wende-Jahre im Osten, einem Paralleluniversum in einer abstrusen Stadt.

Too much future: Henryk Gericke von der Staatsgalerie Prenzlauerberg über “Punk sein” in der DDR, die Untergrund-Szene Ostberlins, Stasi-Türsteher und Nächte in Polizeistationen.

Infiltrate Mitte! Hauptstadt-Fotograf Edgar Herbst singt den Abgesang zwischen SOTO und NOTO. Ein sehr persönlicher Abstieg in die Vorhölle der glamurösen, versauten, geilen Gesellschaften Berlins. Ode oder öde?

Keep on movin’: Zwischennutzung, Family-Business, Schnittmenge, Club-Konzept. Gerrit Schulz erklärt die Magie des legendären WMF Clubs.

Dance the day away: Für die DJs Kotelett & Zadak ist die Sonne die britzelnde Discokugel. In jedem Park zuhause, berichten sie über verborgene Open Airs, Polizei auf Bier und geklaute Generatoren.

Knob twiddlers paradise: Andreas Schneider von Schneiders Laden lädt auf seinen Laufsteg. Haute Couture Audio Hardware – ein umwerfender Bauchladen analoger elektronischer Instrumente.

Crossing Weser: Reimund Spitzer, Betreiber des Golden Gate Clubs, portraitiert Kreuzkölln, das Grenzgebiet zwischen Neukölln und Kreuzberg. Im Team mit Oscar Lebeck, dem jungen Star-Fotografen, der Gentrifizierung im Gange auf Panorama-Polaroids bannt.

Reading the city: Evol & Jo, der Eine Street-Artist, der Andere Grafitti-Wissenschaftler, auf der Suche hinter der Geschichte auf der Wand.

Scratching the surface: Christoph Grote-Beverborg von Duplates & Mastering weiß am Besten, wie man Vinyl-Schallplatten mastert und schneidet – und warum es wahrscheinlich nie einen Sound of Berlin gegeben hat.

Einen Preview auf die App gibt es auf http://www.soundofberlin.net

Specs: iPad 1 & 2, iOS 3.2.2 +, 443 MB

Gibt’s bei iTunes: Travel / Lifestyle für schlappe 2,99$ / 2,39€

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28 Responses

  1. uli

    Warum gibt es keine Version für das iphone?
    Nach den previews zu urteilen sollte es kein Problem sein das Ganze im Format anzupassen.
    Ich würde sie kaufen.

    Reply
  2. harald

    ich frag mich das auch: eine iphone app wär doch voll fein! ich würde sie auch kaufen! :)

    Reply
  3. Kasimir

    Gibt es die App. nicht mehr im AppStore? Wollte sie gerade Laden, abr es gab die Fehlermeldung, dass die Anfrage nicht abgeschlossen werden konnte – schade!

    Reply
  4. Jan

    Wäre auch meine Frage, kommt die überarbeitet nochmal wieder? Inhalte klingen nach wie vor interessant!

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