Ein bisschen spooky ist das ja schon. Der Gedanke ein Display unter der Haut zu haben, das mir auf der Handfläche eingehend Anrufe, Herztaktrate oder Einkaufszettel widergibt. Durch Nano-Polymer-Filme scheint das aber bald Realität zu werden. Die kommenden Anwendungsgebiete scheinen da so divers zu sein, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt werden. Eine Chamäleon-Haut? Fussballspiele beim Liebesakt auf dem Rücken der Freundin sehen? Das klingt schon mal nicht uninteressant, aber auch hier muss die Hemmschwelle überwunden werden, sich was unter die Haut pflanzen zu lassen, sei es nun Tinte oder neuartiges Nano-Zeugs.

Dann scheint einem neuen Hautkult nichts mehr im Wege zu stehen, lassen wir den wissenschaftlichen Nutzen doch mal gleich weg und programmieren uns verschiedene Skin-Wallpaper, um in jeder Subkultur ein willkommener Gast zu sein: So à la Modell “Hells Angels“, “Goa“, “Neo-Nazi“ oder “Hispano-Gangster“.

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One Response

  1. david

    genial, die einsatzgebiete sind endlos..
    kinder bleiben zuhause weil sie masern, scharlach und lepra gleichzeitig haben,
    rassismus ist gestoppt bzw. temporär aufgehoben und die viagra werbung kommt contextualized im richtigen moment als skin popup …

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