Keyboard-Waffel und USB-Schoki
Für alle Tastaturfetischisten, nun das Hackbrett auch zum Futtern. Der Trend geht klar in folgende Richtung: Ich esse mein Büro.

Es soll ja Leute geben, die immer an eine gewöhnte Umgebung angepasst leben müssen. Wer also 12 Stunden am Rechner sitzt, sollte nicht zu sehr mit anderen Reizen überansprucht werden. Wer will kann sich so seinen Waffelteig von Mutter in QWERTY-Anmutung backen. Dafür gibt es den Corona-Matic. Essen muss anscheinend immer mehr nach Gadget aussehen. Eine beunruhigende Tendenz, schon jetzt nuckeln tausende junger Menschen an USB-Sticks in Schokolade getarnt.

Wars sonst ja so, dass Gadgets wie Essen aussahen, nun das Ganze vice versa.

Was haben die werten Kulturtheoretiker zu diesem Trend zu sagen. Die Verleiblichung der Technokratie? Eins werden mit der Umwelt? Die entgültige Entfremdung mit der Welt? Wo schon rudimentäre Stoffwechselbedürfnisse sich optisch an Technologie orientieren?

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