Eierlegende Wollmilchsau

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Mit dem Surface Pro hat Microsoft nun auch bei uns sein kompaktes Tablet mit Laptop-Geschwindigkeit herausgebracht. Trotz der handlichen Größe ist das Surface Pro massiv und wiegt bei einer Dicke von 14 Millimetern mit etwas über 900 Gramm schon fast so viel wie ein leichteres Ultrabook. Dafür wirkt es in seinem robusten Metallgehäuse aber auch sehr stabil, hat ein helles 16:9-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln und lässt sich auch in Sachen Performance mit einem Ultrabook vergleichen: Der i5-Prozessor bringt es auf 1,7 GHz, bei voller Leistung taktet er auf 2,2 GHz hoch.

Arbeiten, das scheint das Surface-Paradigma, ist damit (und den 4 Gigabyte RAM) richtig gut – dazu gibt es noch einen gut funktionierenden Stylus für die Kritzelei zwischendurch und auch für die Bedienung der klassischen Desktop-Oberfläche, die bei der Auflösung des Displays nämlich auch bei 150 % Vergrößerung noch ziemlich klein ist. Prima funktioniert die Bedienung dafür mit allen Apps, die auf Windows 8 ausgelegt sind. Als Tastatur/ Cover-Kombination gibt es zwei Optionen: das Touch Cover (120 Euro) und das Type Cover (130 Euro), das mit richtigen Tasten kommt. Die funktionieren beide gut, länger schreiben ist aber wesentlich angenehmer mit dem Type Cover.

Die zwei eingebauten Kameras sind leider ziemlich enttäuschend: maximal 0,9 Megapixel, das gab es selbst in Handys schon vor fünf Jahren besser. Alles in allem ein bisschen durchwachsen: gute Leistung, gut verarbeitet, gutes Display, andererseits ein bisschen schwer und nicht wirklich mobil. Die Akkulaufzeit ist mit knapp vier Stunden (nicht bei maximaler Leistung, wohlgemerkt) einfach zu kurz. Mit 64 GB kostet es 879 Euro, mit 128 GB ist es für 979 Euro zu haben.

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Elektronische Lebensaspekte.

2 Responses

  1. Wurstbrot

    Die nächste Totgeburt von MS, und das obwohl der schwizende Brüllaffe die Sekte verlassen hat.
    Die Xone überzeugte ja auch auf ganzer Linie – als DRM-Prism Box – aber Sie wollten nur unser bestes. Wir haben es nur nicht verstanden . So deal with it!

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  2. Fritz Ahoi

    Yo. Die eierlegende Wollmilchsau. Wahrscheinlich mit aufgeloeteter Festplatte und Arbeitsspeicher. Wie praktisch. Und fuer die 130 Teuro Tastatur bekommt man auch nicht ein paar anstaendige Usb-Keyboards. Im Grunde fuehlt man sich von einem Autor echt verarscht, wenn er sowas zum Besten gibt. Einen kritischeren Blick als der der Computer-Bild haette ich der Debug (elektronische Lebensaspekte) schon zugetraut.

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