Samsung-Adidas micoach
Witness the Fittness

Ji-Hun Kim in De:Bug 122.
Körperliche Disziplinierung, da war doch mal was. Konvergente Jogging-Fitness-Devices und Technik-Sportartikelhersteller-Kollaborationen hatten wir bei Apple und Nike vor Kurzem auch erst. Das micoach hingegen bringt auch noch das Handy mit all seinen Fähigkeiten wie Kamera in dieses konvergente Übertool. Die passende Kollektion von Adidas gibt es natürlich auch.
Das Prinzip ist folgendes: Mit einem customized Schrittzähler und Pulsband für die Brust misst das Handy die persönlichen Fitnesswerte aus. Darauf basierend wird per Synchronisation mit dem PC (leider mal wieder nicht für den Mac) ein Trainingskalender erstellt. Ob nun Marathon, Mitteldistanz oder Kalorienverbrennen, zunächst wird ein Ziel gesteckt, und das mit dir redende Telefon weist dir den Weg, um den individuellen Trainingserfolg zu garantieren.
Da gibt es verschiedenfarbige Pulszonen, die einem, während man Musik beim Joggen hört, per weiblicher Stimme ins Ohr gesäuselt werden: “Bitte jetzt in die Powerzone.“ Die Maschine trimmt also mit sonorem Klang unsere Körper. Das bringt einerseits einen Motivationsschub, da man langfristige Trainingsziele erarbeiten kann, und andererseits mehr Spaß, da die Musik durch die mitgelieferten und auch wirklich sporttauglichen In-Ears sehr satt aufs Trommelfell drückt. Die Technik funktioniert einwandfrei, nur das erste Verkabeln ist gar nicht so einfach, aber das routiniert sich mit der Zeit sicherlich von selbst.
Einem Vollprofi, der ohnehin einen persönlichen Trainer hat, mag dieses Handy nicht unbedingt nötig erscheinen, aber all jene, die Ambitionen haben, mit einer gesunden Portion Gadgetaffinität ihre physische Leistung zu steigern, sollten das Gerät durchaus mal im Fokus behalten. Wozu man es braucht? Zum Laufen selbst bestimmt nicht, aber eine Spielkonsole kann den Fernsehabend ja auch substantiell bereichern. Run, Forrest, run!
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