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22.06.2009 | 12:03
 
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Sonos BU150

Sonos-Stereoanlagen - Eine Wohnung voll Musik


sonos

von Thaddeus Herrmann in De:Bug 129.

Zugegeben, ich habe nie daran geglaubt, dass ich mich für so ein System wirklich begeistern könnte, dazu habe ich einfach schon zu viele Bekannte Verstärker aus dem Fenster werfen, DSL-Router anbrüllen und in Tränen ausbrechen sehen. Multiroom-Stereoanlagen scheinen schwieriger umzusetzen zu sein, als man sich das vorstellt.

Die Idee dahinter ist ganz einfach: Eine Basis-Station ist mit dem Internet verbunden und ist mit zahllosen Satelliten in der Wohnung/im Haus verknüpfbar. So kann man über eine Base die Musik für die gesamten eigenen vier Wände steuern, entweder alle Räume mit dem gleichen Radioprogramm beschallen oder in jedem Zimmer eine andere iTunes-Playlist abspielen, komfortabel bedienbar über eine Fernbedienung.

Sonos arbeitet schon seit ein paar Jahren an der Perfektion dieses Konzepts und ist, so das Ergebnis unseres Tests, anderen Herstellern weit voraus. Der Clou: Es funktioniert. …einfach so. Sonos-Anlagen sind nicht ganz billig. Dafür bekommt man aber auch ein verlässliches System, das einerseits kontinuierlich erweitert werden kann und andererseits zahlreiche Einzelkomponenten beinhaltet, so dass man sich von vornherein das perfekte System für zu Hause zusammenstellen kann.

Unser Test-SetUp: Das Bundle BU150. Das reicht für zwei Zimmer und beinhaltet den ZP120, eine Basis-Station mit eingebautem 5×55-Watt-Verstärker), den ZP90 (Basis ohne Verstärker) und den Controller, also die Fernbedienung. Die Basis wird per Ethernet an den Router angeschlossen, die Software (Mac und Windows) auf dem Rechner installiert. Fertig.

Per Tastendruck schließen die beiden Basis-Stationen, die ZonePlayer, Freundschaft und sind ab sofort drahtlos miteinander verbunden. Diese Verbindung geschieht nicht etwa über das heimische WiFi-Netz, sondern über eine eigene Frequenz und zieht somit keine Bandbreite. Let’s Go Streaming! Über den Rechner oder aber über die großzügige Fernbedienung kann jetzt bestimmt werden, welche Musik läuft.

Internetradios, Netz-Streams von UKW-Sendern, die Musiksammlung aus iTunes oder aber andere Quellen, die an die Basis-Stationen angeschlossen sind. Denn Inputs findet man auf allen ZonePlayern und sobald ein Signal anliegt (CD, Vinyl, iPod …) taucht es als mögliche Klangquelle auf der Fernbedienung auf. Gleichzeitiges Abspielen in allen Räumen/über alle ZonePlayer ist genauso möglich wie unterschiedliches Musikprogramm in unterschiedlichen Räumen, auch mit individuell über die Fernbedienung einstellbaren Lautstärken.

sonos 2

A propos Fernbedienung. Die ist wirklich groß, was vor allem dem Display geschuldet ist. iPhone/iPod-touch-Besitzer können allerdings alle Funktionen seit kurzem auch von ihren Apple-Gadgets kontrollieren. Das hat uns am allerbesten gefallen, zumal die ebenfalls kürzlich per Update freigegebene Last-FM-Unterstützung auf dem iPhone am meisten Sinn macht. Ebenfalls an Bord: Napster-Integration, eMusic-Gutscheine und weitere freie Downloads für neue Kunden.

Wer viel Wohnraum zur Verfügung hat und auf der Suche nach einer einheitlichen Musik-Lösung ist, ist bei Sonos absolut richtig. Das SetUp war kinderleicht, Software, GUI und Handling sehr elegant und User-orientiert und der modulare Aufbau, die endlose Erweiterbarkeit und somit auch der mögliche Rückbau macht bei Sonos den Reiz aus. Bonus: Mächtige Software-Updates wie die kürzlich erfolgte Last-FM-Integration beweisen, dass bei Sonos mitgedacht wird.

Preis: 999 €

www.sonos.com

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  1. Stefan Wabner says:

    Sonos BU150: Sonos-Stereoanlagen – Eine Wohnung voll Musik http://tr.im/pkyT

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