Ganz Twitter eine Amazonshoppingmeile

Auf Twitter wird einfach nicht genug gekauft! Da hängen Leute in ihrem Feed ab, retweeten was das Zeug hält und die Embeds werden auch immer bunter, was soll die noch dazu bringen auf Verkaufslinks zu clicken und einen anderen Browser zu öffnen?

Keine Sorge, Amazon, dieses eigenwillige Unternehmen, das uns alles verkaufen will, hat den nächsten Trick in der Hinterhand. Reply drücken, #AmazonCart dazu und dank Verbindung von Amazon- mit Twitter-Account landet der frische Amazon-Link gleich im Warenkorb. Soll total praktisch sein, wie man am glücklichen Gesicht des jungen Vaters, der soeben ein paar Pampers Swaddlers in Size 4 gekauft hat, sehen kann.

Und da die Konkurrenz das nicht hat, noch ein Grund mehr, alle anderem aus dem Rennen um den weltgrößten Supermarkt der Erde zu kicken und selbst die ganzen Shops der Einzelfirmen, die notgedrungen schon eine Amazon-Filiale haben, über ihre Twitter-Accounts in Erwartung oberfauler User, die glauben es wäre praktischer einen Hashtag zu setzen, als einen Link zu clicken, dazu zu bringen, noch mehr Amazonwerbung zu machen.

PS: hättet ihr gewusst, dass Google in den USA einen eigenen Delivery-Service hat, der einem am gleichen Tag den Krempel aus ausgesuchten Läden vor die Haustür bringt (natürlich die ersten 6 Monate umsonst?) und gerade als Amazon-Konkurrenz kräftig ausgebaut werden soll? Nach uns der Milchmann!

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