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AUTOR
jenny
 
DATUM
28.11.2009 | 11:16
 
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Wenn Manga-Monster Ming-Vasen fressen…

... kommt soetwas dabei heraus, wie die Manga Ormolu Skulpturen von Brendan Tang.


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Bild: Brendan Tang / Manga Ormolu ver. 5.0-b, 2009.

Der kanadische Künstler Brendan Tang schafft mit seinen Manga Ormolu Skulpturen die Verbindung zweier Welten. Manga, die japanische Paradeform des Comics, und Ormolu, was auf die chinesische Tradition der Ming-Vasen verweist. Jeweils aus Epochen, die kaum weiter von einander entfernt sein könnten, aber in Tangs Arbeiten zu Hybridwesen verschmelzen.

Die Skulpturen kommen wie hypermoderne Pop Art daher, schreiend bunt und in überschwänglicher Formsprache. Jedes von ihnen ist eine Verschmelzung einer Ming Vase, die von einem Roboter erobert und eingenommen wird. Die popkulturelle Unterwanderung der elitären Tradition.

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Bild: Brendan Tang / Manga Ormolu ver. 5.0-e, 2009.

Die kleinen, lustigen Dinger sind randvoll gestopft mit Widersprüchlichkeiten. Nicht nur, dass Altes mit Neuem kombiniert wird, ein feines Ming-Dekor mit knalligen Farben zusammen gebracht wird. Tang hat auch noch ein steinaltes Material für seine futuristischen Wesen gewählt, nämlich Porzelan – dessen Herstellung eine gehörige Portion handwerkliches Geschick erfordert.

Mit den Widersprüchen seiner Manga-Monster möchte der Künstler uns zu einem inneren Dialog über die Globalisierung anregen. Globalisierung – Was soll das denn jetzt damit zu tun haben? Na-ja Folgendes: Ein Künstler, der in Irland geboren ist, in Kanada lebt und eine Mischung aus westlichen und asiatischen Wurzeln hat. Dabei bezieht er sich auch auf zeitliche Aspekte, in dem er so verschiedene soziokulturelle Epochen vereint.

Aber all das kann man auch außen vor lassen, und sich einfach an Tangs lustigen Wesen erfreuen.

Mehr Manga Ormolus und Werke von Brendan Tang gibt es auf seiner Website .


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