Selten hat ein Videospiel einem so viel kreativen Freiraum gelasssen, wie Scribblenauts. Anfangs könnte man es für ein Edutainment- oder Rechtschreib-Spiel halten, aber in Wirklichkeit ist Scribblenauts viel mehr als das. In einer gewohnt knallbunten Nintendo DS-Welt spielt man den kleinen Maxwell, der sich in etwa zweihundert Leveln den unterschiedlichsten Herausforderungen gegenüber sieht. Ziel ist es, die in jedem Level gestellte Aufgabe zu lösen und dafür den „Starite“ zu bekommen. Beispielsweise sind da ein Koch und ein Herd und die Fragestellung lautet: Bereite eine warme Mahlzeit zu und gib dem Koch etwas zum Trinken. Man klickt nun auf das Notizblock-Symbol und tippt das Wort „Bratpfanne“ ein und -schwupps – eine Bratpfanne erscheint neben Maxwell. Die Pfanne bewegt man dann mit dem Touchpen auf den Herd, zaubert sich noch einen Fisch dazu. Dann gibt man noch den Begriff „Orangensaft“ ein und überreicht das Glas dem Koch. Klingeling – der Starite erscheint – gelöst! Aber nicht immer ist es so einfach. Je länger man spielt, desto ungewöhnlicher werden die Aufgaben und entsprechend müssen auch die Lösungswege origineller sein. Es macht viel Spaß, mit Scribblenauts herum zu experimentieren und die irrwitzigsten Gegenstände herbei zu zaubern, obwohl man sich manchmal doch wundern muss, welche Begriffe das Spiel nicht kennt und es gelegentlich mit der Steuerung kleine Ungenauigkeiten gibt. Eines der innovativsten Spiele der letzten Zeit.
Scribblenauts

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