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Minimal-Geschichte mit Âme, Henrik Schwarz und Dixon / Ich im Web: Identität statt Spitznamen, Facebook statt Myspace / House not House: Jesse Rose, Rekids, Whitest Boy Alive / Müll: Die Trash-Ära auf Halde, im Pop und in Daten / Korgs Nanos, Steinbergs Cubase 5, M-Tron Pro

MINIMAL-GESCHICHTE
Mit ihrer Compilation “The Grandfather Paradox” bringt das Quartett Âme, Henrik Schwarz und Dixon die Minimal-Dogmatiker in Wallungen. Wieso maßen sich diese House-Gralshüter an, die Minimal-Definition umzustoßen? Die vier Musikfanatiker haben gute Gründe, wie sie im Interview erklären.
MÜLL
Müll ist Problem und eigenes System. Dabei gibt es kaum noch realen Müll, weil die echte Müllkippe vermeintlich zum Rohstofflager wird. Gleichzeitig türmen sich an anderer Stelle Müllberge neuartiger Konsistenz, dem Datenmüll ist jedenfalls mit hergebrachten Kategorien nicht beizukommen. Zuletzt sträubt sich die Metapher “Müll” standhaft dagegen, endlich abgewrackt zu werden. Trash bleibt trotz aller ideologischen Zerrissenheit ein zentraler Begriff im Pop-Diskurs.
# Problem und System // Alles Müll
# Müll-Geschichte // Interview mit Heike Weber
# Pop, Trash, Müll // Eckhard Schumacher erklärt im Gespräch
# Daten-Müll // Trash-Bits als Fluch und Segen
ALTE MEISTER
Einige der wichtigsten Wegbereiter der elektronischen Musik stehen wieder auf der Piste. Prodigy sind noch immer wild, ekstatisch und originell, so geben sie zumindest vor. Josh Wink will 20 Jahre nach Acid lieber Bananen, und Mark Pritchard (Global Communication, Jedi Knights) spaced mit seinem Projekt Harmonic 313 voll in die Lücke zwischen Dubstep, Electro und IDM. Alte Meister wieder da.
# Harmonic 313 // Neue Stilblüten von Mark Pritchards
# The Prodigy // Druff bleibt druff, da helfen keine Pillen
# Josh Wink // …präsentiert neue Bananen
ICH IM WEB
Unaufhaltsam verschmelzen digitales und “wirkliches” Leben und damit schwinden auch die Grenzen zwischen anonymem Online und realem Offline. Das neue Pseudonym ist der alte, fast vergessene Geburtsname. Oberflächlich spiegelt sich die Entwicklung in der Wanderung von MySpace zu Facebook, aber im Hintergrund läuft längst eine mächtige Identitäts-Programmierung. Der theoretische Ausblick und zwei praktische Einblicke von Facebook- und MySpace-Usern.
# Identität 2.0 // Das Ende der zwei Welten
# Facebook // Diplomatisches Parkett
# MySpace // Wir waren jung und es war bunt
MUSIK
# Jesse Rose // Was Haus, wenn nicht Haus?
# Rekids // Matt Edwards über Leben, Label und Radio Slave
# Serge Santiago // Synthie-Disco Italiano
# The Whitest Boy Alive // Die vielleicht beste House-Band der Welt
# PinUp des Monats // Chelonis R. Jones
# Harry Axt/Daniel Steinberg // Friede, Freude, Techno
# Millions of Moments // Erfrischungskur für Styrax
# Meerestief // Labelportrait
# Musik hören mit // Andrew Weatherall
SELBSTBEHERRSCHUNG
# Durch die Nacht // …mit dem Türsteher
# Adriano Sack // Spitzfindig über Mode
# Bilderkritiken // Bombay Taj & CCTV Fire
# A Better Tommorrow // Der Don’no und das Bisschen
MUSIKTECHNIK
# Synthesizer // Spectrasonics Omnisphere
# Controller // Korgs Nanos
# Software // Sugar Bytes Consequence
# Digital Audio Workstation // Steinbergs Cubase 5
# PlugIn // SPLs Transient Designer und EQ Ranger Series
# PlugIn // M-Audios M-Tron Pro
MEDIEN & GADGETS
# DVDs // Welcome To Macintosh, Advanced Beauty, Cinema 16
# Bücher // State of Emergency, Harri Peccinotti, Mike Mills
# Mode // Nike mit Romanelli-Swoosh, Sabrina Dehoff Brillenkette
# Gadgets // Nokia 5800 Xpress Music, Hercules Notebook
# Themenwelt: Armbanduhren // Die Rückkehr des Ziffernblattes
# Smartphone // Online mit dem G1
# Bücher // Dreißig Gespräche, Soziologie der Städte
# DVD // Totally Wired – Schneiders Büro im Film
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