Streuselkuchen gleich Mercedes Wenn Ross Hillard (Magic Number) auf Martin Iveson (Atjazz) trifft, kommt das Wort jungsmäßig schnell auf Ferrari, Rolls Royce, Mercedes, Ford. Das KfZ dient bei den Diskussionen der beiden als Vergleich für Nahrungsmittel. Der angebotene Streuselkuchen ist ein Mercedes. Der Earl Grey dazu der Rolls Royce der Tees, sagt Ross. Martin hält [...]
Ein Furz von Autechre ist ein Erdbeben in der IDM-Welt. Auch nach zehn Jahren wird ihr neues Album “Draft 7.30″ nach göttlichen Fingerzeigen abgesucht. Sean Booth freut sich im Gespräch mit Thaddeus Herrmann über immer kompliziertere Musik, die immer populärer wird.
Das Verschicken von kleinen Bilder per MMS hat sich in Japan sofort durchgesetzt. Nicht verwunderlich, denn Bilder haben dort einen besonderen Stellenwert. Sie gelten nicht platonisch verseucht als oller Schein, sondern sind kulturell als Teil der Wirklichkeit bestimmt. Sie begleiten einen – und haben noch dazu den Vorteil, von Zeit zu Zeit besser auszusehen als der Alltag.
Kaum ein Hollywood-Regisseur zog KulturproduzentInnen in den 70er- und 80er-Jahren so magnetisch an wie Brian De Palma. Er brachte technische Taschenspielertricks mit erbarmungslosem Kino-Schauder zusammen und verband Formalismus und Liebe. Mit “Femme Fatale” endeckt er nun die Milde als Kategorie im Film-Noir.
Wearables müssen nicht immer aufwendige Brillen gefüttert mit unbezahlbarer Hochtechnologie sein, die einen aussehen lassen, als wäre man der neueste japanische Roboter. Die Designerin Despina Papadopoulos hat einfache, aber präzise Technologie zu einem kommunikativen Schmuckstück umgesetzt. Sabine Seymour stellt sie vor.
Debug ist so unkritisch Technik affirmativ, da fragen wir doch nicht lange, ob irgendeine Sau jemals diese Zusatzfunktionen brauchen wird, sondern testen schlankweg fünf MMS-Mobiltelefone auf ihre Features, vor allem natürlich die Kamera, Spielkinder, die wir sind.





