The Lost Exp.
Die Fernsehserie “Lost” erfindet sich im Netz neu. Als kollektive, transmediale Schnitzeljagd, die echte Fans schon mal einen Sommer lang in Atem halten kann.

Die Fernsehserie “Lost” erfindet sich im Netz neu. Als kollektive, transmediale Schnitzeljagd, die echte Fans schon mal einen Sommer lang in Atem halten kann.
Idee da, Kohle nicht. Also rein ins Internet und Gutgläubige und Kumpels um Geld angehauen für ein Web2.0-Projekt: ein Film, an dem sie mitschreiben dürfen, wenn sie denn Anteile zur Finanzierung kaufen. Der Gründer des “Onedotzero”-Digitalfilmfestivals Matt Hanson ist auf einer neuen Mission.
Das Festival “Crash Test Dummy” reist mit seiner interventionistischen Medienkunst durch vier europäische Großstädte. Immer dabei: Marko Peljhan und seine Antiüberwachungs-Überwachungs-Drohnen.
RFID down to earth. Debug macht den Realitätscheck und prüft nach, was eigentlich in den letzten Jahren passiert ist, dass die vier Buchstaben plötzlich in aller Munde sind. Von Weltanschauungen auf dem MIT-Campus und geostrategischen Realitäten.
Filzstift statt Adobe. Die Zeitschrift “Spring” versammelt zeichnerische Arbeiten von unterschiedlichsten Künstlerinnen, die sogar die Anzeigen als “special places” gestalten.
Man vergisst leicht, dass nicht nur Männer auf nackte Männer stehen – und daraus eine dezidierte Ästhetik basteln. Auch Frauen gucken gerne auf Schwänze und bestimmen selbst, wie sie ins Bild hängen sollen. In ihrem Magazin “Glück” inszenieren die beiden Kölnerinnen Nicole Rüdiger und Elke Kuhlen nackte Männer für Heterofrauen und nähern sich damit der Ästhetik-Frage dieses Specials von der anderen Seite.
Das New Yorker Fotoheftchen Shoot arbeitet mit Porträtfotos von Männern, die sich auf dem Bett des Herausgebers Modern Paul ausziehen. So entstehen modische Bilder, in denen keine Mode gezeigt wird.
Homosexualität steht kurz vor einer neuen Mainstream-Akzeptanz. Damit die nicht aufs falsche Gleis gerät, greift das australische Magazin “They Shoot Homos Don’t They” ins Steuer.
Ein Mann ist kein Objekt der Begierde, auch nach 40 Jahren Emanzipation nicht und in Polen erst recht nicht. Mit sexy Schwänzen lässt sich also gut Differenz erzeugen. Das polnische DIK-Magazin setzt auf Otherness statt Politik.
Gregory McKenzie und Cameron Dailey erzählen sich gerne schwule Wochenend-Anekdoten – erst nur am Telefon, dann im Magazin “Scumbagfagmag”.