Die Mondbegehung von Armstrong und Aldrin auf einem imaginären Fußballfeld.


Bild: NASA.

So lange dieses Jahr noch zahlreiche 68er-Dokumentationen darauf verweisen, was für ein nachhaltiges Event das Jahr von Dutschke, Hippies und groovy Musik gewesen ist, wird im nächsten Jahr das 40-Jährige von der ersten bemannten Mondlandung stattfinden. TV-Historiker-Knopps schnalzen schon jetzt mit der Zunge, denn die Apollo-11-Mission war für die Menschheit so was wie die Erfindung des Phonographen oder der Bau der chinesischen Mauer. Die NASA bastelt schon jetzt an querverweisigen Illustrationen wie dieser Umrisszeichnung der Mondbegehung von Armstrong und Aldrin auf einem imaginären Fußballfeld.

Wie man sieht: Weit sind die Herren auf dem Mond nicht wirklich gekommen. Eher war da so viel Bewegung im Spiel wie in Günther Netzers Spätphase. Im Jahr der Alpen-Europameisterschaft begründen lauffaule Spielästheten ihren konditionellen Misserfolg dann auch damit, dass revolutionäre Ereignisse nicht immer mit langen Laufwegen zu tun haben müssen. Es reicht doch der legendäre kleine Schritt, vorausgesetzt man hat die nötige Spielübersicht.

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Elektronische Lebensaspekte.

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