Die virtuelle Dose simuliert reales Sprühverhalten, inklusive einer Auswahl verschiedener Caps, und einer breiten Farbpalette.


Das “WiiSpray” wurde von Martin Lihs und Frank Matuse an der Bauhaus-Universität Weimar gehackt, das neue Human Computing Interface (HCI) ist vom Look & Feel mit einer realen Sprühdose vergleichbar. Das System besteht aus handelsüblicher Konsolenware, einem WiiFlash-Server und dem passenden Code.

Die virtuelle Dose simuliert reales Sprühverhalten, inklusive einer Auswahl verschiedener Caps, und einer breiten Farbpalette. Die entstandenen Werke werden auf einem Server gesichert, und bald soll es auch kollaboratives Sprühen geben, also gemeinsames Malen an virtuellen Online-Wänden.

Möglich wurde das alles erst durch den Siegeszug neuartiger Bauteile, bei denen mechanische Komponenten direkt auf Halbleitern platziert werden. Mit diesen “Micro Electro Mechanical Systems” (MEMS) haben die Gesetzmäßigkeiten der Chip-Fertigung in der Sensorik Einzug gehalten, Gyroskope und Schwingungssensoren werden permanent kleiner, billiger, leistungsfähiger und genügsamer.

Die Initialzündung für den MEMS-Massenmarkt war die Nachfrage der Automobilindustrie nach Airbag-Sensoren, jetzt schwappt die neue Sensibilität auch in den Gadget-Alltag: Die Sensoren rechnen verwackelte Fotos scharf oder sorgen in der Wii für räumliche Orientierung.

http://www.wiispray.com

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Elektronische Lebensaspekte.

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