Gamification & Natural Interfaces, Slowhouse & Ryoji Ikeda

GAMIFICATION

Gamification, die vollständige Durchdringung der “realen” Welt durch Spielmethoden, scheint ein unaufhaltsamer Trend, für Dynamik sorgt nämlich die Verflüssigung sozialer Prozesse im Netz. Schon jetzt untergräbt sie den Ernst des Leben an allen Ecken und Enden.

SCIENCE DREAMING

Produktdesigner ersinnen andauernd spekulative Geräte, aber diese Entwürfe haben sich heute zum populären Unterhaltungsstoff entwickelt: Traum-Gadgets mit fantastischer Technologie entfalten Breitenwirkung und bilden ein eigenes Genre: Science Dreaming.

# Spielregeln: Für Gestaltung
# Gamification: Die Konsolidierung der Welt
# Natural User Interfaces: Vom Look zum Feel
# L.A. Noire: Mimik für Game-Charaktere
# Design-Mastermind: über das Tablet HTC Flyer
# Science Dreaming: unpackbarer Future-Spaß

HOMO LUDENS: SPIELERISCH VERSPIELT

Hinter dem Aufruf zur Leichtigkeit des Seins lauert das Dilemma absoluter Handlungsfreiheit bei der Selbstvermarktung. In Kunst und Mode gilt dies verschärft, aber hier rührt sich auch Widerstand, logischerweise von obskurer Seite.

SLOWHOUSE: BEAT DOWN LOW

So langsam wie Michael J Collins, 6th Borough Project oder Mark E rollt sonst keiner über die Tanzfläche. Wir klären, warum es dabei trotzdem ordentlich kickt und was Slowhouse als Blueprint für die Zukunft der Tanzflächen bedeutet.

# Langsame Disco: Tempogegenstoß international
# Mark E: Birminghams House-Stratege
# 6th Borough Project: Variantenreichtum Disco
# Michael J Collins: Katharsis der Langsamkeit
# Labelüberblick: Slowhouse-Schmieden

RYOJI IKEDA: VON DEN SOCKEN

Üblicherweise redet sich Ikeda alles andere als den Mund fusselig, lieber lässt er seine Musik, Philosophie und Installationen für sich sprechen. Anlässlich seiner Installation “Datamatics” beim MaerzMusik-Festival macht er für uns eine rare Ausnahme.

2562: PRODUKTIVE DUBSTEP-ZWEIFEL

Die Grooves von 2562 aka A Made Up Sound wirken wie massive, dennoch fein skulpturierte Stahlbetonfiguren. Wir haben 2562 zum Spaziergang durch die Trabantensiedlung Gropiusstadt getroffen, auch weil Christiane F. von hier kommt.

MUSIK

# Ryoji Ikeda: Musik für Daten
# 2562: Produktive Dubstep-Zweifel
# Tom Trago: Kondensierte House-Geschichte
# Holy Ghost!: Body Music
# Infiné: Französische Klassiker
# Planningtorock: Ich hoch zwei
# Proviant Audio: DIY im Akkord
# Lone: Aus dem Schlafzimmer auf den Dancefloor

MEDIEN & GADGETS

# Bug One: E-Schrott-Apokalypse in Ghana
# Netz-Protokoll: Volkszählung 2011
# WeTransfer: Datenpaket-Ersatzdienst
# Bilderkritiken: Tsunami & Explosion
# Snarveien: Snuff-Horror aus Norwegen
# DVD: Mensch 2.0
# Digicam: Nikon Coolpix S9100
# Gagdets: IR-Heli, Commodore 64 & Braun-Armbanduhr
# Bücher: Jochen Rausch, Tino Hanekamp, Martin Büsser & Manifest der Vielen

MODE

# Not A Toy: Fucked By Individualität
# Modestrecke: Homo Ludens
# Schuhe: Bernhard Willhelm für Camper

MUSIKTECHNIK

# NI Traktor Scratch Pro 2: Buntere Wellen reiten
# Digital Audionetworx: Perfekter Windows-Spaß
# Korg Kaoss Pad Quad: Eintauchen ins Effekt-Cluster
# Liine Kapture Pad: Ableton-Snapshots auf dem iPad

VOLLE KANNE FUTURE

# A Better Tomorrow: Sushisorgen um den Supergreis

5 Responses

  1. sabine

    oh mann habe eben zum ersten mal was von slowhouse gehört wieso müssen denn eigentlich immer irgenwelche superkreativen irgenwelche psyeudo genres schaffen. schubladen wie auch immer.

    wie wärs mit

    nethouse
    facehouse
    0815 house
    house mit dach

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