Der schlecht sequenzte Untergang des Abendlandes.


Manchmal wäre ich gerne US-Amerikaner. Und jung. Dann könnte ich mir auch eine 303 auf den Arm tätowieren und alle in meinem Coffee-Shop im hinteren Kansas fänden mich cool. Ich stände einfach über allen anderen, könnte mit meiner Musik alle anderen Kaffeetrinker beeindrucken, die ich einfach “oldschool“ nennen würde. Weil ich gerade 18 geworden bin, heißt das in diesem Fall: Post-Moby.

Ich könnte davon sprechen, wie ich die Elektronik mit den anderen Sachen aus dem örtlichen College-Radio verbinden möchte, alles warm anfeuern will. Ich kenne weder Mike Ink noch Phuture, Germany hat nach dem WW2 immer noch keinen Strom, sagt mein Großvater, der war vor Ort, wie also soll da ein Kölner ‘ne 303 haben. Und Phuture? waren das nicht … ach nein, das sagt man ja nicht mehr.

Der Mensch mit diesem Tattoo nennt sich als Musiker Eye Of Woot und ist der schlecht sequenzte Untergang des Abendlandes. Wenn er wirklich in Kansas wohnt, wird es Zeit für die Flutwelle.

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Elektronische Lebensaspekte.

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