DJ- und Musikaktivist, quietschfidel im besten Rentenalter


Der Club Zanzibar ist für New York so wichtig wie das Warehouse für Chicago oder der Tresor für Berlin. Hier – auf der anderen Seite des Hudsons, in New Jersey – wurde Garage House definiert. Das war Tony Humphries, dem Besitzer und Resident-DJ des Clubs, überhaupt nicht recht, wie er uns im Gespräch über das unbezähmbare Ungetüm House erklärt.

Tony Humphries machte sich ab 1975 in New Jerseys Clubs einen Namen, also in der Peripherie New Yorks, der spätere Nightlords wie die Studio-54-Macher Rubell und Schrager eher um jeden Preis entfliehen wollten. Schon bevor er seinen Aktionsradius auf die große Stadt nebenan erweiterte, war er eine Legende, und die ist er bis heute geblieben. Während Zeitgenossen der klassischen Hedonismus-Ära dominoartig den Faden verloren, schritt er mit Charisma, Entschlossenheit und vor allem konstanten Respekt- und Sympathiewerten unbeirrt voran und blieb eine wichtige Integrationsfigur bei den Klängen, die Disco ab dem Garage- und House-Umschwung folgten.

Es scheint vor allem unerschütterlicher Enthusiasmus für die Sache zu sein, der ihm diesen langen Atem verleiht. Er nimmt sein Schaffen ernst, aber er genießt es auch. Ohne falsche Pose lässt er eine Flasche Dom Perignon mit Extragläsern als Gesprächsgrundlage kommen und gewährt uns ein paar Einblicke in die Welt eines DJ- und Musikaktivisten im besten Rentenalter, jedoch ohne jegliche Absicht, in Pension zu gehen.

(Patti Labelles “Eyes In The Back Of My Head” weht von der Hotelbar nebenan herüber)

Tony Humphries: Das ist ein großer Song für uns. I’ve got eyes, eyes in the back of my head, I got eyes. Großartiger Song. Wie auch immer …

De:Bug: Sie können auf eine lange Geschichte zurückblicken, gleichzeitig haben Sie gerade ein neues Label gegründet. Es wäre schön, sowohl ein paar Dinge über die Vergangenheit als auch über Ihre Pläne für die Zukunft zu hören. Wenn man sich ansieht, auf welche Geschichtsschreibung elektronischer Musik sich Leute beziehen, ist es meistens Detroit, Chicago und New York. Bei New York geht es vor allem um HipHop und nicht so sehr um House. Es scheint, als würden viele die weit zurückgehende Geschichte von House in New York nicht anerkennen und diese bekommt nicht den Respekt, den sie verdient.

Tony Humphries: Nun, ich glaube, es schließt zu viele verschiedene Genres mit ein. Darum geht es. Es ist wie ein Tier, das zu groß ist, um es zu kontrollieren. Als Genre ist es zu groß, weil es zu viele andere kleine Teile einschließt, sodass Investoren nicht wirklich darauf aufbauen können. Ich meine damit, dass es so wahnsinnig aufgesplittert ist … Soulful House oder Latin House fragmentarisiert ist. Vergiss es. Jeder achtet so sehr darauf, historisch seinen eigenen Anteil an House zu behaupten. Alle fühlen sich gleich wichtig. Und es ist zu groß, als dass sich die Majors wirklich dahinterklemmen könnten.

De:Bug: Meinen Sie, dass es am Anfang, also in der Übergangsphase von Disco und Garage zu frühem House, ähnlich fragmentarisiert war?

Tony Humphries: Nein, denn in meiner Erinnerung war es eigentlich alles nur Dance Music. Es gab nicht wirklich irgendwelche Bezeichnungen dafür. Eigentlich hasse ich den Begriff “Disco”, aber lass ihn uns der Einfachheit halber verwenden. Erst gab es Disco, dann House, dann all die anderen Genrebezeichnungen. Das ist einer der Gründe, warum es zum Teufel ging. Wenn man in einen Club ging, war es ein guter Club. Wenn es ein guter DJ war, war es ein guter DJ. Es war kein DJ mit einer Bezeichnung. Dieser DJ ist gut, dieser Club ist gut, dieser Radiosender ist gut, diese Show ist gut. Es ist eine Dance-Show. Das war alles. Es war keine Techno- Show, keine HipHop-Show, es war keine Garage-Show. Denk an die Zeit vor der Paradise Garage. Wie bezeichneten sie die Musik? Als nichts anderes als Dance Music. Loft, David Mancuso, all die Namen, die man aus der Ära kennt. Man hört nie, dass ihre Clubs eine Bezeichnung hatten. Sie waren nur großartige Clubs.

De:Bug: Reden Sie über Mitte der Siebzigerjahre?

Tony Humphries: Mittsiebziger, frühe Achtziger, vielleicht sogar bis Ende der Achtziger. Es gab nicht so viele Genres.

De:Bug: Als sich alles immer mehr auf House fokusierte … hat das Ihre Möglichjkeiten eingeschränkt? Oder war es nur ein weiterer Sound?

Tony Humphries: Nein, ich glaube, dass Technologie, Ökonomie und Experimentieren zu neuen Genrebegriffen führen. Ich denke, es passierte vor allem in Europa. Nicht ausschließlich in Europa, aber es begann mit Charts, mit verschiedenen Bezeichnungen für Charts und Mixshows. Und dann ist es plötzlich ein Phänomen und man denkt, damit lassen sich Alben machen, und plötzlich hat man Acid House oder was auch immer … Die Housegenres haben sich in so viele Teile fragmentarisiert, dass es wie ein U-Bahn-Plan aussieht. Einfach nur Dance Music zu haben, ist eine Art von Macht.

De:Bug: Wie haben Sie auf diese Fragmentarisierung reagiert? Sie wurden beispielsweise in die Rolle des Botschafters für den Jersey Sound gesteckt.

Tony Humphries: Das habe ich weder kreiert oder gewollt, ich wurde sozusagen dahin gestellt. Ich bin eine Reflexion meiner eigenen Geschichte. New York und eine ganze Menge anderer Dinge. Garage Music, es ist ein Missverständnis, dass es nur ein Teil dieser Soulfulness-Sache ist, die es zu Garage macht. Ich versuche, das immer zu erklären. Die Paradise Garage war dieser Club, den dieser Mann, Larry Levan, für über zehn Jahre hatte. Um nichts in der Welt kann man zehn Jahre mit der gleichen Art von Musik bestreiten. Er musste so viele verschiedene Arten von Musik spielen und in dem Club war es so, als hätte man zwei Nächte. Es war wie eine After Hour. Er begann also um 1 und legte bis um 12 mittags auf. Kannst du dir vorstellen, wie viel Musik das ist? Es ist unmöglich. Selbst bei 12 Stunden Gospel wären alle nach Hause gegangen. Die religiöseste Person würde abhauen. Es ist irgendwie verrückt, dieses Image, das Gospel oder Garage hat. Er spielte so viele verschiedene Arten von Musik, und ich folge dem gleichen Weg.

De:Bug: House hat diese Fähigkeit, viele verschiedene Stile zu absorbieren. Ist das darin verwurzelt, wie Leute damals auflegten, weil man so viel Zeit hatte und verschiedene Sounds integrierte?

Tony Humphries: Genau. House fing an, in Chicago, als eine minimalistische Sache, als Typen sich ein paar Computer und Sampler leisten konnten und damit Spaß hatten. Sie wollten nicht anspruchsvoll sein und ganze Alben machen, mit Ausnahme von Marshall Jefferson mit Ten City und ein paar anderen. Das waren vollständige Platten, aber die Mehrheit machte Platten, von denen sie dachten, sie würden auf ihren eigenen Privatpartys funktionieren. Es war Spaß. Und dann gab es ein paar Label, die versuchten das auszubeuten. Der Unterschied mit House ist nur das Tempo. Das ist alles, Tempo. Die besten House-Platten sind die, die am ehesten wie das ursprüngliche Genre klingen, das sie imitieren. In anderen Worten, die Platten, die bleiben. Je näher man an R&B dran ist oder Latin oder Samba, was auch immer, umso besser ist die Platte. Keiner mag halbherzige Platten. Ich werde immer gefragt, was ich von dieser ganzen elektronischen Sache halte. Ich denke nichts anderes darüber, weil es immer da war.

De:Bug: Es hat sich nur entwickelt?

Tony Humphries: Ja. Ich sage das die ganze Zeit. Gerade sind die wichtigen Positionen bei House DJs oder Promotern und Labelbesitzern mit Leuten besetzt, die in den 80ern Kinder waren. Und jetzt stecken sie ihr Geld und ihre Gefühle da rein und deswegen ist es so ähnlich wie in den 80ern. Das sind diejenigen, die jetzt die Kontrolle haben. Sei es Rockmusik, egal was, es scheint ein Wiederaufleben zu geben. Ich kann die ganzen Sachen aus Chicago und Detroit mit Sachen spielen, die gerade gemacht werden, und es ist genau das Gleiche. Weil sie die Kontrolle haben. Wenn man darüber nachdenkt, vor vielleicht zehn Jahren hätte jeder gedacht, es würde eine Wiederauferstehung der 70er geben. Nun, es ist generationsbedingt.

De:Bug: Es gibt dann also nicht wirklich einen Fortschritt.

Tony Humphries: Nun, man kann sich nicht wirklich voranbewegen, bis man weiß, was in der Vergangenheit passiert ist. Natürlich sind die Melodien vielleicht ein bisschen anders, aber der Sound und das Gefühl sind meiner Meinung nach das Gleiche. Die Musik, die einem selbst am nächsten ist, ist die Musik, mit der man als Teenager oder Jugendlicher aufgewachsen ist. Als man sich es leisten konnte, die ersten eigenen Alben, CDs oder 12“s zu kaufen. Oder das Radio in deinem Haushalt, welchen Sender man auch immer hörte, das war deine favorisierte Musik. Die du dir immer und immer wieder angehört hast. Plötzlich ist man dann ein Macher, mit einer Position im Business, und man will das reproduzieren. Da steckt man sein Geld rein. Wenn man aufwuchs und immer zu einer bestimmten Kirche ging oder so was und man hörte fünf oder zehn Jahre eine bestimmte Art von Musik … Darum mag ich Backgroundgesang, Pianos. Es hängt von dir ab.

De:Bug: Sind Stimmen Ihnen am wichtigsten?

Tony Humphries: Wenn man irgendwelche Musikproduzenten respektiert, dann sind es die, die mit Gesang gearbeitet haben. Der Track sollte immer dazu da sein, den Interpreten zu unterstützen. Die Band unterstützt den Interpreten. Der Backgroundgesang unterstützt den Interpreten. Unter ökonomischen Gesichtspunkten war man versucht, den DJ zum Interpreten zu machen. So rückten sie in den Fokus und sie verstärkten ihre Präsenz oder ihre Elemente. Man kann nicht behaupten, dass man Mary J Blige oder Stevie Wonder oder Elton John respektiert, und dann geht man los und produziert Platten, auf denen die Interpreten nicht vorkommen – oder nur gesamplet werden. Das ist heuchlerisch. Widersprüchlich.

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De:Bug: Es wird oft erzählt, dass in den Anfangstagen von House die Leute mit Samplern und elektronischer Musik experimentiert haben, weil sie sich keine richtigen Musiker leisten konnten.

Tony Humphries: Das ist richtig. Es ist Ökonomie, wie ich sagte. Es waren Elektronik und Ökonomie, die diesen Trend ausgelöst haben, und da ist nichts falsch dran. Es gibt Extreme. Ich werde nicht behaupten, dass harter Techno kein Geld einbringt, keine Anhängerschaft hat, nicht schon lange Zeit da ist. Darum geht es nicht. Ich sage, um so global wie möglich zu sein, muss man andere Dinge und Elemente einbeziehen, und ich denke, dass die Morales’, die Vegas, die Knuckles’, die Mackintoshs, all die Leute, die schon lange dabei sind, eine Balance zwischen den wirklichen und den gegenwärtigen Dingen gefunden haben. Sie haben einen guten Mittelweg gefunden. Die, die das hinbekommen, bleiben länger und gehen sehr viel weiter. Ihre Datenbank, ihre Geschichte von Aktivitäten reicht weit zurück.

De:Bug: Es gibt wohl kaum eine andere Stadt, die eine solche fortlaufende Tradition mit Soul oder Garage hat wie New York?

Tony Humphries: Man weiß nie, was in New York passieren wird. Es geht hier nicht darum, New York zu promoten. Es gibt nicht mehr so viele Superclubs wie vorher, aber es gibt sicherlich sehr viel mehr kleine Bars und die Leute erschaffen sich ihre eigenen Sachen. Man findet sie tonnenweise. Man weiß nie, was da rauskommt. Es ist ein zu großes Tier. Es ist wie House, als du mich fragtest, warum es nicht so groß ist oder bekannt. Jeder spielt eine Form von House in New York. Es ist überall im Fernsehen, oder in den Werbespots. Nichts davon passt zusammen, auch wenn man da Geld reinsteckt. Es ist zu groß. Es geht um Millionen. Denk darüber nach.

De:Bug: Würde es Sie interessieren, wieder den Status eines Resident DJs zu haben?

Tony Humphries: Ich hätte nichts dagegen, das zweimal im Monat zu machen, oder alle paar Wochen irgendwo. Das würde ich sehr gerne. Weil es so viele verschiedene Menschen gibt, du weißt nie, wie in New York deine Crowd aussehen wird. Ja, klar. Wenn ich die Gelegenheit bekomme, in New York zu spielen, willige ich immer ein. Egal, wie die Situation ist.

De:Bug: Man weist immer auf die Beziehung zwischen Detroit und Berlin hin. Zu Hause habe ich eine alte Platte gefunden, die beweist, dass es schon viel früher eine Verbindung zwischen New York und Berlin gab (Wir zeigen ihm ein Exemplar von Deskees “Lost in the Groove“). Können Sie sich an die erinnern?

Tony Humphries: Ja! Deskee!

De:Bug: Produced by Westbam, remixed by Tony Humphries, von 1991.

Tony Humphries: Oh mein Gott! (lacht). Ein Schnäppchen!

De:Bug: Ein Jahr vor der Techno-Soul-Compilation auf Tresor … War es nur die Plattenfirma, die Sie nach einem Remix gefragt hatte?

Tony Humphries: Yeah. Wie gesagt, es ist eher global. Du sagst, es gibt eine Verbindung zwischen mir oder Detroit und Deutschland oder was auch immer … Was mich am Laufen hält, ist diese funky Musik, die überall gemacht wird. Man muss nur wissen, wo sie ist. Warum macht man weiter damit? Es gibt immer Orte in jeder Stadt und jedem Land, wo es eine Gruppe von Leuten gibt, die durchdrehen. Man mag es, es ist schwierig, es bringt nicht mal viel ein, und mein Herz blutet für sie. Ich kann nicht immer kommen, aber ein- oder zweimal im Jahr versuche ich, die Sache zu unterstützen. Ich finde es erstaunlich, wie global das geworden ist, weil ich so verrückt und beschäftigt war damals in den 90ern. Ich hatte keine Vorstellung davon, was vor sich ging.

De:Bug: Im Ministry of Sound?

Tony Humphries: Ja, ich bin 93 nach London gezogen. Aber ich meine die Zeit davor. Ich hatte samstags eine Radioshow auf Kiss in New York. Dann hatte ich den Zanzibar Club freitags und samstags. Dann machte ich Remixe. Ich hatte den Wochenablauf … eines Irren.

De:Bug: Und Sie haben damals viel Radio gemacht …

Tony Humphries: Ich habe 81 angefangen, mit Shep Pettibone, der bei Madonna und Salsoul beteiligt war und vielen anderen Sachen. Dann zogen wir zu einem anderen HipHop-Sender weiter, Hot 97. Das war später. Und ich wusste damals, nach meinem Umzug nach London, dass es keinen Weg geben würde, diese drei Positionen zu behaupten. Es hat mich fast umgebracht. Und meine Freundin. Als ich also zurückkehrte, hörte ich fast mit dem Label und DJing auf, ich konnte auch nicht Radio und Produzieren gleichzeitig schaffen. Es bringt dich um, es war zu viel. Für mich jedenfalls. Das ist vermutlich der Grund, warum ich jetzt immer noch da bin, weil ich die ganze Arbeit und Mühe damals auf mich genommen hatte, aber es war einfach verrückt. Es war in der Tat zu viel.

De:Bug: Es gibt dieses Vorurteil, dass House für die Privilegierten und Glücklichen ist, und Techno ist für die Ghettokids.

Tony Humphries: Du nimmst mich wohl auf den Arm!

De:Bug: Doch, das gibt es. In der Art. In Deutschland sind Houseclubs eher die poshen Clubs …

Tony Humphries: Wirklich? Das schockiert mich. Echt? Ich dachte, es wäre andersherum. Warum?

De:Bug: Ich denke, weil es sich offensichtlich mehr auf Soul bezieht, und Soul war in Europa oder zumindest in Deutschland eben auch poshes Las-Vegas- Entertainment. Und so war es dann auch mit House. Es leitet sich auch von den damaligen Disco-Clubs ab, die glamourös und aufwendig waren. House hat sich damit verbunden. Eine Menge Clubs waren ähnlich. Nicht alle, aber viele.

Tony Humphries: Wie lange geht das zurück, oder wann begann das? Was denkst du? Ich hatte keine Ahnung, dass es umgekehrt war!

De:Bug: Ich würde sagen, die frühen 90er. Man hatte diese besonderen Gay Clubs, die waren anders. Sie waren rauer. Dunkle, verschwitzte Clubs, in denen es eher um die Musik ging …

Tony Humphries: Ja! Da komme ich her. Nur um Musik …

De:Bug: Aber dann gab es Clubs, in denen es eher darum ging, sich auszustellen. Und die gibt es in gewisser Hinsicht immer noch.

Tony Humphries: Wow. Nun, ich würde sagen, das ist genauso, wie es früher war. Ich kann es nicht mit Sicherheit sagen, aber es gab schon vorher dieses Vorurteil gegenüber schwarzen Gay Clubs. Die durchschnittliche, kommerziell ausgerichtete Person hat solche Clubs nicht betreten. Aber ich denke, das hat sich ein wenig geändert. Es ist besser so. Wenn man einem Club nicht etwas anheftet, weiß man nicht, was dort los ist. Entweder du magst es oder nicht. Das tue ich wirklich. Es schadete der Entwicklung einer Menge Produktionen und Künstler da draußen. Aber es ist zu groß für mich, ich kann damit nicht umgehen. Darum versuche ich zu zeigen, wo ich erzogen wurde, die Ära, in der ich erzogen wurde, das Label, das ich hatte. Alles, was ich getan habe, ist ein Versuch zu zeigen, dass verschiedene Teile der Welt Platten haben, die das gleiche Gefühl haben. Und damit werde ich weitermachen.

De:Bug: Sind Sie sich dieser aufstrebenden deutschen Deep-House-Szene bewusst? Typen wie Dixon oder Henrik Schwarz?

Tony Humphries: Nun, lass es mich so sagen. Ich habe diese Sachen unterstützt, ohne zu wissen, dass das passiert. Ich kann durch die Plattenregale gehen und komme wahrscheinlich mit etwas heraus, von dem du schockiert sein würdest, dass ich es spiele. Aber ich wusste nicht, dass es ein Phänomen ist, das sich hier entwickelt.

De:Bug: Nun, es ist immer noch klein, aber …

Tony Humphries: Nein, es geht nicht darum, klein zu sein. Man muss sich darüber informieren, was vor sich geht. Es ist sehr schwer in Erfahrung zu bringen, was in der Szene passiert. Flughafen, Hotel, Zuhause, Flughafen, Hotel, Zuhause.

20 Tracks, die Tony Humphries mit seinen Mixen veredelt hat, zusammengestellt von Finn Johannsen.

1. Indeep – Last Night A DJ Saved My Life (Sound Of New York)
2. Fresh Band – Come Back Lover (Are ‘n Be)
3. Visual – The Music Got Me (A Sure Shot Mix By Tony Humphries) (Prelude)
4. Sharon Redd – Beat The Street (Special Remixed Version) (Rams Horn Records)
5. Cultural Vibe – Ma Foom Bey (Love Chant Version) (Easy Street)
6. Basement Boys – Love Don’t Live Here No More (Zanz Mix) (Jump Street)
7. Longsy D – This Is Ska (The Zanzibar Mix) (Warlock)
8. Jungle Brothers – What “U” Waitin’ “4″? (Zanzibar Mix) (Warner)
9. Ultra Naté – It’s Over Now (Tony Humphries Mix) (Warner)
10. The Beloved -  The Sun Rising (Norty’s Space Mix) (Eastwest)
11. Queen Latifah – Come Into My House (Zanzibar Mix) (Tommy Boy)
12. A Bitch Named Johanna – Freak It (Project X)
13. Deee-Lite – Power Of Love (Zanzibar Vocal Mix) (Elektra)
14. Freestyle Orchestra – Keep On Pumpin’ It Up (Zanzibar Mix) (SBK Records)
15. Urban Soul – Alright (Zanzibar Mix) (Polar)
16. The Sugarcubes – Leash Called Love (Mo Nu Dub) (Elektra)
17. The Cover Girls – Wishing On A Star (Magic Sessions Dub 1) (Epic)
18. Reese Project – Human (Tony Humphries Mix) (Network)
19. Romanthony – Falling From Grace (Tony’s Main Mix) (Azuli)
20. Mr. Fingers – On My Way (Pinky Blue Mix) (MCA)
http://tonyrecords.net

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Elektronische Lebensaspekte.

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