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julia
 
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25.05.2012 | 10:00
 
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Wider die Müdigkeit – Heinrich Böll Stiftung, Berlin

Neue Klänge aus besetzten Gebieten

Während der arabische Frühling es geschafft hat sich über vier Jahreszeiten auszuweiten und die sich mobilisierenden Gesellschaften in Ägypten, Tunesien oder ab 1989 in den Ländern Osteuropas, nicht zu stoppen scheinen, wird dem Westen der Stempel der “Müdigkeitsgesellschaft” aufgedrückt – vom deutschen Philosophen Byung-Chul Han höchst persönlich. Das Projekt “Wider die Müdigkeit” nimmt sich am 2. und 3. Juni dieser Aussage an und fungiert als Schmelztiegel zwischen Ost- und Weststaaten.
Die Kulturellen Interventionen in der Heinrich-Böll-Stiftung bieten Lesungen und Gespräche, die durch Filme und Musik unterstrichen werden. Teil dieser Wechselwirkung zwischen Kunst und Politik ist das Projekt “Checkpoint 303″, das, unter der Leitung von Sound Designer SC MoCha, den Alltag im Mittleren Osten widerspiegeln soll. Ihre Musik enthält Sound-Elemente aus Grenzübergängen in Palästina (daher der Name), Tunesien, Ägypten, Syrien und Teilen der Arabischen Welt, die geschnitten und anschließend in ihren Beats neu kontextuiert wurden. Ein politisch, wie musikalisch gelungenes Projekt!

www.checkpoint303.com
www.boell.de



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friedemann
 
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18.05.2012 | 14:53
 
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Future Self: Installation mit Max Richter

It's a Gesamtkunstwerk! - Noch bis zum 2.6. im Berliner MADE

Den meisten dürfte Max Richter vor allem durch seine feinfühligen Filmsoundtracks (u.a. Waltz With Bashir, Die Fremde) bekannt sein, vielleicht auch durch mittlerweile fünf Alben auf Fat Cat Records. Der Brite treibt sich aber auch gerne in Theatern herum oder arbeitet interdisziplinär mit anderen Künstlern zusammen: Mit dem Medienkünstler-Kollektiv rAndom International und dem Choreographen Wayne McGregor (Kompagnie Random Dance) hat er die interaktive Installation Future Self ausgetüftelt, die ihr aktuell im Berliner MADE begehen und erfahren könnt.

Future Self beschäftigt sich mit dem menschlichen Körper und letztendlich der Identität der Einzelnen und der Gruppe. Durch die kombinierten Gesten der Besucher entsteht eine lebendig wirkende, dreidimensionale Skulptur aus Licht. Max Richter hat den Soundtrack zu dieser kollektiven Erleuchtung beigesteuert. “It’s like inerting a science experiment in school”, vergleicht er das multidmediale Kunstprojekt, das erst live und durch Interaktion vollständig wird: “We’re putting all these things in, hoping for an explosion.”

Wie das aussehen und klingen kann, verrät folgendes Video …

… oder am besten ein Besuch im MADE. Hier läuft Future Self noch bis zum 2. Juni, geöffnet ist jeweils Donnerstag bis Samstag von 14 bis 19 Uhr.

MADE Blog
MADE auf Facebook
MADE auf Twitter

MADE wurde von der Künstlerin tadiROCK und ihrem Partner Nico Zeh gegründet und wird seitdem von ABSOLUT Vodka unterstützt, einer Marke, die bereits seit über 30 Jahren kreative Kollaborationen fördert.



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Sascha Kösch
 
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14.05.2012 | 19:01
 
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Urheberrecht, Attacke, Alarmismus

Mensch, heute war wieder echt was los.

Ehrlich? Die DPA verbreitet heute mal wieder Tatsachen über die Urheberrechtsdebatte. “Unbekannte Täter” haben die Unterzeichner der “wer-wie-was-Initiative” mit “massiven Attacken konfrontiert”. Himmel. Bullshitbingo-Bomben? Listen mit (so Beate Merk von der CSU) “sensiblen perönlichen Daten” seien da aufgetaucht, eine “illegale Veröffentlichung” von Unterzeichnerdaten (sagen die 16 großen Verlage). Der V.I.S.D.P der Initiative spricht von Stasi und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) nennt es “Abgund der Intoleranz”. Schlimm oder?

Da die DPA so freundlich war uns den Ort (pastebin) und die Überschrift der illegalen Schweineattacke auf die armen Urheber mitzuteilen (“fuck your copyright blah blah blah”) und somit an der Verbreitung dieser Schmähschrift, dieses Prangers kräftig mitzuarbeiten, war es natürlich ein leichtes via Google den Schund mal nachzulesen. Und ja, da wurde niemand ausspioniert, sondern einfach nur hinterhergegoogelt. (Wir haben das selber auch, wie alle anderen, nur Stichprobenartig überprüft).

Und Anonpress ist obendrein so frei und bestätigt das noch mal. Haben sogar eine Art Interview mit den Aktivisten. “So haben wir uns nun mit unserer Aktion Gehör verschafft und die Medien erledigen nun den Rest, in dem es nun dann doch mehrere Menschen als vorher interessiert und sich darüber selbst ein Bild machen können!” und bestätigt noch mal ganz peacig: “Fakt ist bei dieser Geschichte, dass niemand bedroht wird und Anonymous auch niemals dazu aufrufen würde, jemanden zu bedrohen. Vielleicht wirkt es auf den ersten Blick bedrohlich – wenn Daten von Personen veröffentlicht werden, doch diese Daten sind im Netz frei zugänglich und jeder, der nicht gut auf einen der Künstler zu sprechen wäre, könnte ohne Weiteres so oder so an diese Daten kommen, welche veröffentlicht worden sind.”

So. Geschrei aus für heute.

PS: Die DPA-Meldung führt übrigens mit 288 Suchergebnissen vor der einzigen erhältlichen Kopie der Liste bei Pastbin mit 183 Hits. Hier zahlt sich endlich mal aus, dass die Presse, die DPA-Meldungen druckt, keine Hyperlinks kennt.



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friedemann
 
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3.05.2012 | 13:32
 
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“Fortsetzung folgt…” mit Diedrich Diederichsen und Rainald Goetz

Heute abend bei den Mosse-Lectures in der HU Berlin

Treffen sich zwei Päpste… Im Vatikan undenkbar, in Berlin heute abend Realität: Pop-Pope Diedrich Diederichsen und Rave-Pontifex Rainald Goetz kommen zu einem Vortrag an der Berliner Humboldt-Universität zusammen. Dort läuft seit 15 Jahren die Reihe Mosse Lectures. Renommierte Gäste referieren zu unterschiedlichen Themen aus Geschichte, Kulturgeschichte, Politik, Wirtschaft, Kunst und Literatur, danach wird diskutiert. Die bisherige Gästeliste reicht von Politikern (Gesine Schwan, Norbert Lammert) über Wissenschaftler (Friedrich Kittler, Norbert Bolz) bis zu Künstlern aus allen Sparten (Orhan Parmuk, Daniel Barenboim).

Die Mosse-Lectures im laufenden Sommersemester stehen unter dem Motto “Fortsetzung folgt … Formate des Seriellen in den Künsten und Medien”. Fortsetzungsromane des 19. Jahrhunderts, Daily Soaps, die Ritualisierung der Alltagswelt und was sonst noch alles sequentiell ist reihen sich thematisch aneinander. Klingt nach einer Steilvorlage zu einem Techno-Vortrag. Diederichsen und Goetz verraten bislang nur den Titel ihres Vortrags: “mehr”.

Alle Facts:
Donnerstag, 03.05.2012, 19 Uhr c.t.
Senatssaal, Unter den Linden 6, 1. Stock
Programm der Mosse-Lectures



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julia
 
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| 11:03
 
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C’n'B – Creativity & Business Convention in Köln

Manege frei für den New Job Circus

Das fünftägige Parallelprogramm aus Festival und Convention in der Domstadt versteht sein Bestehen als Kulturauftrag. Die C’n'B Convention, die am 21. und 22. Juni in der Industrie- und Handelskammer zu Köln stattfindet, bildet dabei die innovative B2B Plattform für die Kreativwirtschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die unterschiedlichen Branchen der Creative Industries an einen Tisch zu bringen. Im Fokus stehen deshalb die übergreifenden Themen Social Commerce, Urheberrecht im digitalen Zeitalter und internationale Netzwerke, die nicht nur für Fachleute der Musik, sondern auch für die Filmwirtschaft, die Games- und Buchbranche und für alle relevant ist, die mit digitalen Inhalten arbeiten.

Unter dem Motto “New Job Circus“ steht dieses Jahr auch die Erschließung neuer Jobmärkte und die Vermittlung zwischen kleinen Akteuren und etablierten Unternehmen auf dem Programm. Dafür lädt der C’n'B New Job Circus sogenannte Mikrobusinesses mit außergewöhnlichen Jobprofilen und neuartigen Fähigkeiten zum Mitmachen ein! Das Zukunftsprojekt gibt zehn Unternehmen beziehungsweise Freelancern, aus den Branchen Entertainment und Digital, die Möglichkeit, sich vom 20. bis 22. Juni 2012 einer großen Fachöffentlichkeit zu präsentieren und fungiert als Antwort auf den sich immer schneller wandelnden Arbeitsmarkt. Die Aussteller bekommen außerdem einen Präsentationsslot, in dem sie ihr Unternehmen vorstellen und so Kontakte knüpfen können, die für weitere Aufträge essentiell sind. In legerer Atmosphäre werden zusätzlich in Vorträgen zum Beispiel die Einkaufsprozesse der großen Unternehmen transparent gemacht oder gezielt die kreativen und digitalen Akteure mit potentiellen Auftraggebern zusammengeführt.

Die 10 Gewinner werden zusätzlich auch auf dem Portal kalaydo.de in der neuen Freelancerkategorie zu finden sein und dort noch einmal einzeln vorgestellt. Bewerben kann man sich bis zum 1. Juni! Wer sich also für die C’n'B und für den New Job Circus interessiert, der macht sich schnell schlau sich unter www.cnb-convention.com.



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Wir sind ein Bild aus der Zukunft

Premiere am 26.4. im HAU in Berlin

Im HAU 3 wird unter der Überschrift “Wir sind ein Bild aus der Zukunft” ab dem 26.4. die Krise in allen ihren möglichen Schattierungen und Facetten verhandelt: “Wir schließen uns in einem Sende-Studio zusammen, um den Stand der Endzeit zu analysieren, die gekommenen Aufstände zu dokumentieren und die Revolution herbei zu fabulieren. Es geht um nichts weniger als eine militante Recherche: was könnten (heute) die Bilder der Zukunft sein? Um in den Zeiten der Apokalypse, im aufflackernden Blitz der Zerstörung, das Potenzial des Messianischen einzufangen, präsentieren wir Zukunftseinschätzungen: wir sprechen mit Spezialist_innen wie dem linken Philosophen Franco „Bifo“ Berardi, überprüfen die Visionen von Wahrsagerinnen und analysieren die Prognosen der Future-Händler an der Börse. Wir trainieren für Real Democracy-Squares, erschrecken Technokraten und lachen über den Euro-GAU.”

Das Projekt von Margarita Tsomou und Tim Stüttgen mit Gin Mueller, Can „Khan” Oral , Nicolas Siepen, Julian Meding und Katrin Mayer hat am 26. April Premiere, weitere Vorstellungen gibt es am 27., 29. und 30. April im HAU 3.

HAU 3: Tempelhofer Ufer 10 / 10963 Berlin

HAU



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Apocalypse Now

Das Ende der Welt in der Popkultur im Berliner HAU

Die Welt geht unter. Das wussten wir bereits. Wie und wann sich aber die Popkultur der Apokalypse annahm (und annimmt), wird erst im kommenden Mai in unseren unewigen Maya-Kalender gemeißelt.

Das von Tobias Rapp und Christoph Gurk kuratierte Endzeit-Wochenende “Apocalypse Now (And Then)” versammelt eine ganze Heerschar apokalyptischer Denker und Lenker vom 03. bis 05.05. im Berliner HAU, von den üblichen Verdächtigen wie Simon Reynolds, Steve Goodman (Kode9), Kodwo Eshun oder Diedrich Diederichsen, bis zum Religionswissenschaftler Falko McKenna, dem New Yorker Kulturtheoretiker Greg Tate oder Aftermath-Experte Dietmar Dath, der sich im Frühjahr 2011 selbst einer zerbrechenden Welt ausgesetzt sah, als er sich im gerade von Tsunami und Kernschmelze heimgesuchten Japan aufhielt.

Die Cocktailkirsche auf dem Untergang wird von den Live-Shows von Æthenor (Stephen O‘Malley von Sunn O))), Christopher Rigg von Ulver und Daniel O’Sullivan von Guapo!), New Zion Trio, Bohren & Der Club of Gore und TU Fawning gereicht, der von Kode 9, MFO und Ms.Haptik mit neuem Soundtrack versehene Stummfilm „La Jetée“ wird aufgeführt (siehe Video-Snippet unten) und der Tanz auf dem Vulkan geprobt, mit DJ-Sets von Tobias Rapp und Rushmo.

Das Ende war niemals so nah und so geschäftig.

Her Ghost Trailer from MFO on Vimeo.

Apokalypse Now (And Then) – Das Ende der Welt in der Popkultur
03. bis 05. Mai
HAU EINS, Stresemannstraße 29
HAU ZWEI, Hallesches Ufer 32
www.hebbel-am-ufer.de

03.05.:
HAU 1 – The Endless End: Pop And The Apocalyptic
Vorträge und Gespräch mit Simon Reynolds, Jens Balzer, Falko McKenna, Tobias Rapp
HAU 2 – „Her Ghost“: a tribute to Chris Marker’s „La Jetee“ by Kode9, MFO and Ms.Haptic
Filmvorführung und Konzert, Gespräch mit Steve Goodman, Kodwo Eshun, MFO und Ms.Haptic,
Konzert: Æthenor

04.05.:
HAU 2 – Nach der Katastrophe ist vor der Katastrophe – Deutschland, USA und Nahost nach 1945: Vorträge und Gespräch mit Christina Striewski, Diedrich Diederichsen, Christoph Gurk, Steven Beeber, Tobias Nagl, Yehuda Nuriel, Jamie Saft
Konzert: New Zion Trio (feat. Jamie Saft, Craig Santiago, Greg Cohen), Bohren & Der Club of Gore

05.05.:
HAU 2 – Strahlende Botschaften – Noisemusik, Plastikpop und Mangakultur in Japan: Vorträge und Gespräch mit Dietmar Dath, Atsushi Sasaki, Mareike Maage, Jens Balzer
HAU 2 – Von Aliens, Propheten und Häretikern – Die Afroamerikanische Diaspora: Vorträge und Gespräch mit Greg Tate, Florian Werner, Tracey Rose, Kodwo Eshun
Konzert: TU Fawning
Party: Rushmo



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debug
 
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18.04.2012 | 13:09
 
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re:publica 2012

Vom 2. Mai - 4. Mai in der Station, Berlin

Die re:publica ist die Konferenz über Blogs, soziale Medien und die digitale Gesellschaft. Mit der nun sechsten Ausgabe ist die Konferenz längst zu einem der Angelpunkte und einem Festival der digitalen Medien in Deutschland geworden. Unter dem Motto ACT!ON richtet die re:publica den Blick nach vorne und versucht, Licht ins Dickicht der verschiedensten Bewegungen und Brüche in der digitalen Medienlandschaft und unserer Gesellschaft zu bringen. Es geht um digitale Politik, die Forderungen des Netzes, aber auch die Widersprüche in den technischen Entwicklungen. Mit einer schier endlosen, erstklassigen Garde internationaler Redner, die selbst vor dem Regierungssprecher Steffen Seibert nicht halt macht, aber natürlich auch mehr als nur ein paar Piraten, Wissenschaftler, Macher, Soziologen und Visionäre beinhaltet, wird in den über 200 Stunden Programm keines der brennenden Themen unserer Zeit ausgelassen. Auch De:Bug ist mit einem Panel rings um die Cloud-Musik am 3. Mai vertreten (mehr Info dazu unten). Das Ticket für alle drei Tage kostet 130 Euro.

www.re-publica.de

Der Zeitplan für eure Vorausplanung der 3 Tage befindet sich hier.

Wir sind damm am Donnerstag den 3.Mai von 13.45 – 15.45 vertreten mit der Session:

Cloud Musik: Letzte Ausfahrt Abo-Streams

Cloud Musik Services wie Spotify, Rdio und andere versprechen grenzenlose Musik im Abo. Die privatisierte Kulturflatrate für Musik. Die Musiker rechnen sich für Millionen Streams bestenfalls ein Taschengeld aus. Ist das neue Kaufverhalten als Flatrate mit Social-Media-Anschluss wirklich das Modell dem sich alle Musik-Ökonomie in den kommenden Jahren unterzuordnen hat, oder bleibt noch Raum für das liebgewonnene Konsum-Objekt der Begierde: der gute alte Tonträger? Ist Cloud Musik mehr als nur die letzte Schraubzwinge der Umsonst-Kultur, in die die Urheber gezwungen werden und die Entmaterialisierung des Musik wirklich das Patentrezept mit dem die kränkelnde Musik-Industrie die nächsten Jahre gesundgepäppelt wird?

Wir setzen uns mit Musikern, Verlagen und Service-Betreibern in die Runde und versuchen dem Phänomen, seinen Untiefen, möglichen Bedrohungen aber auch Chancen, und Versuchen die Klärung der Gemischtwetterlage rings um die Cloud Musik.



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Sascha Kösch
 
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17.04.2012 | 12:25
 
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Jörg Piringers Konsonant

Buchstabensuppe war gestern

Wir mögen zwar nicht unbedingt nur aus Buchstaben bestehen, aber um die Sprache als Grundlage der meisten Dinge kommen wir doch nicht rum. Jörg Piringer bringt die Konsonanten schon mal in ein musikalischen Universum verspielt-generativen Morphens und lädt einen mit seiner App “Konsonant” ein, Sprachspiele zu einer sprechenden Buchstabensuppe zu organisieren. Die App gibt es für iOS (hier) und vorbildlich auch mal für den Mac (da). Gut investierte 79 Cent für Freunde des vollmundigen Experiments. Und ein MP3-Album dazu hat er auch noch gemacht, das die App im Einsatz zeigt. Und es ist nicht nur umsonst, bzw., wie man heutzutage sagt, in einer geldlosen Ökonomie unterwegs, sondern auch betörend. Also: reinhören.



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