1 Milliarde und seine Folgen
iTunes erbsengezählt

Wir zählen ja gerne mit und nun hat der Apple iTMS immerhin die Milliardengrenze mit seinem MusicStore durchbrochen. Damit erhöht sich die Rate von Käufen pro iPod von 22 Stücken auf satte 24 Stücke in etwas mehr als nur einem Jahr
. Wenn man bedenkt, dass Apple vor einem Jahr ca. 300 Millionen verkaufte Tracks hatte, dann sind das immerhin 700 Millionen allein in den letzten 12 Monaten. Anyway. Ca. zwei Millionen verkaufte Tracks pro Tag durchschnittlich über das letzte Jahr verteilt, da kann man doch wirklich nicht von einem abflauenden digitalen Download-Business sprechen. (Jobs meinte neulich es sind zur Zeit ca. 3 Millionen am Tag.) Letztes Jahr waren es laut IFPI übrigens nur 420 Millionen Downloads auf allen Plattformen zusammen. Da Apple allein schon letztes Jahr mehr als 400Millionen verkauft hat stimmt entweder irgendetwas an den IFPI Zahlen nicht, oder, tja, oder was? Apple hatte bei den digitalen Downloads im Jahr 2005 einen Marketshare von fast 100%. Und wenn die 420 Millionen 2005 schon 6% der Einkünfte der Musikindustrie waren, dann dürfte eine vorsichtig geschätzte Milliarde dieses Jahr im iTMS heissen, dass Apple 2006 für ca. 15% der Einkünfte der Musikindustrie sorgen wird. Nimmt man allerdings eine Rate von Trackverkäufen an, die der Herausgabe der letzten beiden Zahlen entspricht (850 Millionen am 11.1. und 1 Milliarde heute), dann ist die Schätzung, dass Apple dieses Jahr ein Drittel der gesamten Gewinne der Musikindustrie besorgt nicht ganz abwegig. Aua. Wagen wir also folgende Prognose: irgendwann nächstes Jahr schluckt Apple einen der grossen Player im Musikbusiness. (Oder andersrum).






ich bin musikfreak aber kenne keinen, der bei iTunes kauft. entweder saugen die alle für lau oder kaufen nach wie vor CDs/ vinyl.
ich glaube apple nicht. fake/ PR.