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7.03.2007 | 16:54
 
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Aka-aki: Leute mit dem Handy anklicken

Mobiles Sozialnetzwerk sucht Beta-Tester


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Schüchtern und einsam in der Diskoecke versauern muss nicht sein, meint das Berliner Start-up aka-aki: Statt dessen hält man lieber am Handy Nachschau, ob in der unmittelbaren Umgebung (20 Meter, riecht nach Bluetooth) andere aka-aki-Nutzer sind. Deren Profile lassen sich dann nach dem üblichen Social-Networking-Schema auf Gemeinsamkeiten abklopfen, oder man hält es umgekehrt und läßt sich nur Profile mit bestimmten Eigenschaften anzeigen, wenn diese den 20-Meter-Radius betreten.

Dass sowas endlich mal zum Funktionieren gebracht wird, ist längst überfällig, das erste mal ist uns das Konzept Handy-zeigt-potentielle-Freunde-im-Nahbereich vor sowas wie sechs Jahren untergekommen. War damals mit den ersten WAP-Gurken zwar prinzipiell auch möglich, aber das Stöbern in Profilen mit Grau-in-Grau-Displays ging natürlich gar nicht an.

Aber jetzt: Auf der aka-aki-Site nachschauen, ob das eigene Handys für den Spaß geeignet ist, anmelden und mobile Avantgarde werden. Kostet übrigens nix außer dem Internet-Traffic am Telefon, der heute manchmal sogar bezahlbar ist.

Auch gut:




DIE WOLKE HAT 12 Kommentare zu "Aka-aki: Leute mit dem Handy anklicken"

  1. mercmertens

    “Digital is better? Real is even betterer!”
    meinen die das ernsterer??

  2. Dieses Pressefoto ist ja grandios. Soll das ausdrücken, dass man, wenn der Service dann irgendwann richtig gut funktioniert, man sich finden und miteinander sein kann, aber jetzt noch Leute getrennt voneinander stehen oder können die sich einfach nicht so gut leiden und wolten par tout nicht beieinander stehen?

    Ansonsten könnte der Service ganz gut werden, mal abwarten wie die konkrete Umsetzung aussieht und ob eine kritische Masse erreicht wird.

  3. schaua

    ähm gähn?
    man denke an den kurzzeit-hype in england mit bluetooth-fähigen handys, denen man namen gab, die auf erwünschte sexuelle kontaktaufnahme schliessen liessen.
    oder so komische extradinger, die entweder menschen mit sich herumtrugen oder die für single-parties ausgeteilt wurden, die im umkreis auf andere menschen mit so einem teil anschlugen.
    und sollte man das ganze web2.0.-ding nicht dort lassen wo es hingehört – nämlich im internet?

  4. Das ist doch die freiwillige Totalüberwachung!

    Kopfschüttelnder manueller Trackback zum Hauptstadtblog
    http://www.hauptstadtblog.de/article/3026/freiwillige-totale-vollueberwachung-mit-aka-aki

  5. freddy

    wenn du nicht freiwillig vollüberwacht werden möchtest, dann kannst du das programm ja einfach ausmachen. ich sehe nicht was hier krasser überwacht werden könnte als bei deinem myspace oder studivz-profil, vor allen dingen weil die ja nix von ortsbestimmung oder so schreiben, sondern explizit von deinem direkten umfeld sprechen.

  6. Michael

    brrrrr – GWK-Studierende….

  7. Moonlight

    Meine Güte… Solche Dienste scheinen ja derzeit Hochkunjunktur zu haben… Flobbi, Aka-Aki, usw. – das wird sich doch nicht durchsetzen…

  8. Sören

    Bleibt abzuwarten, ob sich die neuen Dienste etablieren. Von Aka-aki hört man in 2008 wenig Neues, aber Konkurrent Flobbi hat inzwischen einen Youtube Trailer am Start, und bringt ständig neue Software Versionen. Das Diskussionsthema “Gläserner Mensch” ist in diesem Fall sicherlich nicht angebracht, vielmehr ist das Auftauchen neuer Kommunikationswege generell zu begrüßen. Was ist dabei, wenn Leute ihre Interessen und Hobbies für andere Mitglieder ihrer Internet Community auf der Straße sichtbar machen können?

  9. So liebe Leute, es ist soweit. Am 2. April startet aka-aki und geht “public”. Einen Tag später, am 3. April, feiern wir im Sanatorium23 ab 20 Uhr eine große Launch-Party. Alle Infos auf aka-aki.com und im Blog blog.aka-aki.com.

    Beste Grüße,
    Roman.

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  1. [...] bei Spiegel Online). Stellvertretend für viel erwartungsvolle Berichterstattung schreibt das De:Bug Blog: “Dass sowas endlich mal zum Funktionieren gebracht wird, ist längst [...]

  2. [...] dem Brunchen habe ich letzte Woche noch Anja, Lukas und Yoran von aka-aki getroffen. Aka-Aki ist aus einer Diplomarbeit mehrerer Berliner Studenten entstanden und nach einer ersten [...]

  3. [...] Aki in der Stadt | aka-aki | blog | elektrischer-reporter | debug [...]