JingJing und Chacha

Das Netz ist nicht überall gleich. Dafür braucht man gar nicht erst von der grossen Chinesischen Firewall lesen. Und damit die Menschen in Shenzen (Provinzstadt in Südchina, mit mehr Einwohnern als Berlin) gar nicht erst denken sie könnten online tun was sie wollen haben die Wächter des roten Netzes auf allen Portalen der Stadt diese freundlich dreinblickenden Comicfiguren postiert, die einem Fragen auf wichtige drängende Issues zum chinesischen Sicherheitsversständnis erklären. Notfalls auch via instant Messaging.

The main function of Jingjing and Chacha is to intimidate, not to answer questions,” our reporter was told by officials in charge of The Internet Security and Surveillance Division of Shenzen Public Security.
China Digital Times

Wir sind gespannt ob die beiden jetzt eine kleine Streetart-Weltreise auf sich nehmen.

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

3 Responses

  1. shoRm

    die scheiss cops sind echt ueberall! ich hoffe, man kann schon selbst ins all, wenn die das ganze internet unterjocht haben. ich wuerde mich dann sofort auf dem De:Bug-planeten niederlassen und ne riesen familie gruenden…

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  2. Freundliche Überwachung

    [...] Wer wissen möchte, was diese beiden netten Comic-Cops mit einem gar nicht netten Überwachungsstaat zu tun haben, der lese hier bei der de:bug weiter. [...]

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  3. aus in der vorrunde

    Internetpolizei…

    In China gibt es bekanntlich nur einen Provider. Und der ist staatlich. Damit stellt das Regime sicher, dass unliebsame Inhalte von Rechnern, die in China stehen, nicht zu erreichen sind. Dass es dabei auf Unterstützung von beispielsweise Yahoo…

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