Schurken und das Internet. Wie soll man dem Übel aus dem Internet die Stirn bieten? Am besten mit Zensur, geht in China und anderswo ja auch. Nun setzt Australien an, die Jugend vor Onlinepornografie zu schützen, um das Surfen zu einer sicheren Angelegenheit zu machen. Die Filter gelten aber selbstredend für alle Australier. Wie das zuständige Ministerium berichtet, ist man sehr erfreut über die Fortschritte der Filtertechnologien.

“Labor’s plan for cyber-safety will require ISPs to offer a clean feed Internet service to all homes, schools and public Internet points accessible by children …
The upcoming field pilot of ISP filtering technology will look at various aspects of filtering, including effectiveness, ease of circumvention, the impact on internet access speeds and cost. (…)
Illegal is illegal and if there is infrastructure in place to block it, then it will be required to be blocked — end of story.”, heißt es in diesem Zusammenhang.

125,8 Millionen Dollar kostet der so genannte “Plan for Cyber-Safety”. Zurück geht es anscheinend nicht mehr. Sind die Zeiten des freien Internet allmählich wirklich vorbei?

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2 Responses

  1. Filterblog » Brutalstmöglicher Jugendschutz

    [...] Illegal sei Illegal und sofern es Methoden gibt, derartige Inhalte aus dem “australischen Internet” rauszuhalten, sollte man sie, nach Meinung der australischen Labor-Regierung, eben auch nutzen. Auch wenn es viele Millionen kosten mag. [...]

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  2. Australien ist raus

    [...] endlich ein Fleckchen gefunden, an dem man ein paar Jährchen fernab der Heimat verbringen könnte und dann sowas. “The internet is a wonderful tool that is delivering benefits to increasing numbers of Australian [...]

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