Verlage mit Web 2.0 Gehversuchen

In einem massiven Schlag gegen sowas wie “Search Inside” von Amazon oder Googles Booksearch, wehren sich Verlage jetzt mit Bücher-Widgets. Random House und Harper Collins wollen damit Buchempfehlungen auf Blogs oder MySpace irgendwie funkiger machen. Während das Widget von Random House (u.a. gibts ein unleserliches Miniwidget) bei dem man 20 – 30 Seiten randommässig sehen kann (vermute ich, denn mit Macs funktioniert das nur halb) z.B. nicht in WordPress implementierbar ist, ist die Harper Collins Seite gelegentlich so langsam, dass man eine schrullige Runtime-Error Message bekommt.

Description: An application error occurred on the server. The current custom error settings for this application prevent the details of the application error from being viewed remotely (for security reasons). It could, however, be viewed by browsers running on the local server machine.

Und über die Nützlichkeit eines Widget wie dem hier oben, könnt ihr selbst entscheiden…

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

One Response

  1. }----{

    Noch schlimmer hat sich ja neulich der Börsenverein des Deutschen Buchhandels mit seinem Projekt “Volltextsuche Online” (VTO) blamiert.

    Nachdem ein Blogger eine Online-Betaversion der VTO entdeckt hatte (und das Passwort dazu in einer Powerpoint-Präsentation), konnte er dort ohne große Probleme Daniel Kehlmanns “Die Vermessung der Welt” vollständig herunterladen. Genau weil so etwas angeblich bei Google Book Search möglich sein soll, hatte der Börsenverein (bzw. die Wissenschaftliche Buchgesellschaft) letzten Sommer Google verklagt. Aufgrund dieses Blog-Posting wurde der Projektverantwortliche gefeuert.

    http://blog.outer-court.com/archive/2007-02-15-n13.html

    Der weltweit wichtigste Wissenschaftsverlag ist da etwas weniger dinosauriermäßig:

    “Anfangs waren wir bei der Veröffentlichung von Auszügen aus unseren Büchern in Google-Book Search sehr zögerlich. Wir dachten, dass die Leute die Seiten im Internet lesen und diese dann ohne weiteres Interesse einfach wieder verlassen,” so Paul Manning, Vice President Book Sales bei Springer. „Stattdessen hat sich Google als mächtiges Marketinginstrument erwiesen. Nach der Bereitstellung unserer Titel bei Google-Book Search konnte Springer beispielsweise den Umsatz unserer Backlist-Titel im letzten Jahr steigern.“

    http://www.springer.com/dal/home/e-content?SGWID=1-113-6-442109-0&teaserId=302694&CENTER_ID=161738

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