Tagesspiegel-Relaunch-Randale

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Da ich seit gestern ja gerne beim Tagesspiegel vorbeischaue, um beim Relaunch von Mercedes und co. in all seinen Stadien mitzuleiden (langsam anglaufen, frisch und überraschend schön umgesetzt, bis heute Nachmittag Bug-Chaos, jetzt wieder verdächtig rund), muss ich jetzt mal zugeben, abgesehen davon wie grandios das ist, endlich mal eine Webseite hierzulande anzutreffen, die die Skyscraper jenseits meines Monitors ansiedelt, finde ich sogar die rasante Überfülle der verschiedensten Text/Bild-Blöcke auf der Webseite gut. Wie sonst hätte ich den Artikel mit der sympathischen Beschreibung des schwarzen Blocks von Caroline Fetscher gefunden?

Obwohl der “schwarze Block”, anders als mediale Erscheinungen wie der “Blaue Bock”, weder einen Sprecher, einen Sänger noch ein Gesicht hat, obwohl er nicht über ein Manifest verfügt noch einen “schwarzen Blog” unterhält oder eine andere Website, fasziniert er Redaktionen und Kameraleute.
Hooligandamm

Es ist nämlich wirklich nicht so, dass eine Seite vor allem übersichtlich sortiert sein muss, nein, und es interessiert überhaupt nicht ob sie – wie oben – wirklich sehr sehr sehr sehr lang ist. Viel wichtiger ist eigentlich immer, dass sie einen einfach so mittendrin überraschen kann. Und dazu reicht eigentlich immer schon ein gutes Wort wie hier “Hooligandamm”. Schliesslich liest man Webseiten ja heutzutage auch ein wenig so wie man durch Supermarktregale läuft.

Ach so: Nein, Tagesspiegel.de ist natürlich nicht die längste Startseite. Aber schon ulkig lang.

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2 Responses

  1. shorm

    da kann design und inhalt noch so toll sein. sobald mir flash-popups auf’s auge gedrueckt werden, hat sich der naechste besuch erledigt…

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  2. Chris

    “Es ist nämlich wirklich nicht so, dass eine Seite vor allem übersichtlich sortiert sein muss, nein, und es interessiert überhaupt nicht ob sie – wie oben – wirklich sehr sehr sehr sehr lang ist. Viel wichtiger ist eigentlich immer, dass sie einen einfach so mittendrin überraschen kann. Und dazu reicht eigentlich immer schon ein gutes Wort wie hier “Hooligandamm”. Schliesslich liest man Webseiten ja heutzutage auch ein wenig so wie man durch Supermarktregale läuft.”

    Naja, aber ein bisschen Übersichtlichkeit hat auch noch nie geschadet. Im Supermarkt muss ich den Orangensaft, den ich suche, ja auch nicht unter Haufen von anderen Lebensmitteln hervorwühlen. (Nicht dass die Tagesspiegel Seite so ein Haufen wäre).

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