clean
clean
 MEDIEN
AUTOR
 
DATUM
26.02.2007 | 14:50
 
KOMMENTARE
 
TAGS
  

 

  

Deutsche Männer retten die Musikindustrie

Hurrah, Hurrah, 33,3 % mehr bezahlte Downloads letztes Jahr


Gut, 33% sind weniger als die Steigerungsrate im Jahr davor. Das dürfte die Freude schmälern. Aber dennoch, das ist im Vergleich zu den sonstigen Zahlen der Musikindustrie schon eine ganze Menge. Da gönnen wir der Bitkom die Freude.

Im vergangenen Jahr haben die Deutschen so viel Musik auf ihre Computer heruntergeladen wie nie zuvor. Die Anzahl der Downloads von Einzelsongs und Alben kletterte auf 26 Millionen, der Umsatz auf 48 Millionen Euro. Damit ist der Markt gegenüber 2005 um rund ein Drittel gewachsen.Presseinformation – BITKOM

Skurrilerweise ist das Durchschnittsalter des Online-Käufers von Musik mit 31 Jahren verdammt hoch. Und noch merkwürdiger ist das des CD-Käufers: 38 Jahre! Gut dass wir das Rentenalter raufgesetzt haben, aber was wirklich kommen muss, ist dass die Haupt-Werbezielgruppe (die geht nämlich nur bis so 45 oder so) mal rasant gen Greisentum verschoben werden muss. Schön allerdings für die CD-Käufer, sie werden sich u.U. nicht später mal darüber ärgern müssen, dass ihre CDs verrottet sind, weil sie einfach nicht mehr so alt werden.

Und warum Männer? Genau. Nur jede dritte KäuferIn von digitaler Musik ist im landläufigen Sinn “weiblich”. Ach, und, retten war rasant übertrieben. Schliesslich fangen die 33% Steigerung online die Verluste mit CDs vermutlich auch dieses Jahr nicht auf.

PS: Wir vermuten ja, die jüngste Zielgruppe kauft das älteste Medium. Vinyl.

Auch gut:




DIE WOLKE HAT Einen Kommentar zu "Deutsche Männer retten die Musikindustrie"

  1. Nee, die jüngste Zielgruppe kauft Klingeltöne … oder?

Du meinst

Connect with Facebook