Trojan Horse

Vielleicht habt ihr schon von dieser skurrilen Geschichte gehört, dass zwei Kids aus Duisburg (ausgerechnet) und Wesel (am Niederrhein, da wo die ganzen deutschen Supermodels herkommen) Tracks von Gaga et altera über Trojaner erbeutet haben und die im Internet halbwegs erfolgreich verschleudert haben. Seltsamer noch die Methode Post-Brustoperations-Photos zum Erpressen eines Shout-Outs von (nehmen wir mal an) Kelly Clarkson für die eigenen DJ-Mixe zu nutzen. Hilfe. Aber das merkwürdigste steht jetzt in einem Update auf Heise.de

Die beiden Männer sollen sich mit über MP3-Dateien eingeschleusten Trojanern Zugang zu Rechnern “im weiteren Umfeld” – etwa von Managern – der Künstler verschafft und so auch Zugriff auf private Daten erhalten haben.

Moment mal. Wie kommen mit Trojanern infizierte MP3s auf die Rechner von Managern und anderen Plattenfirmenoffiziellen? Und erzählt mir jetzt nicht ernsthaft, die wurden als Demos geschickt. Unsere Vermutung: heisse Filesharing-MP3 (vielleicht mit verlockenden kommenden Hittracks) landeten über die Research-Spionage-Abteilung mindestens semi-illegal auf Rechnern die zu neugierig waren. Wie auch immer, eine wirklich abenteuerliche Leistung. Als wären die Wikileaks nicht genug, jetzt kommen auch noch die Geheimnisse der MP3-Spionage ans Tageslicht.

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