Wearables endlich praktikabel umgesetzt

Apple mag statt einer Smartwatch lieber ein Hörgerät machen, aber Sony hat bei den Wearables definitiv die Nase vorn. Ihr Patent auf eine Smart-Perücke ist erstens so einfach, dass es jeder versteht, zweitens nie wirklich im Weg, drittens ein wundervoller Ausgleich auch für die Silver-Surfer, die sonst ja immer zu kurz kommen bei moderner Technologie und viertens bestimmt ein dufter Partygag und nicht so abstoßend wie Google Glas. Und wie genau wir im Patentantrag aber den Part mit “cover at least a part of a head of a user” verstehen sollen, zeigt uns das Bild.

Wearable computing device, comprising a wig that is adapted to cover at least a part of a head of a user, at least one sensor for providing input data, a processing unit that is coupled to the at least one sensor for processing said input data, and a communication interface that is coupled to the processing unit for communicating with a second computing device. The at least one sensor, the processing unit and the communication interface are arranged in the wig and at least partly covered by the wig in order to be visually hidden during use.

Und was macht man damit eigentlich? Alles! GPS, Navigation, taktiles Feedback, an Zöpfen kauen zur Bedienung, Ultrasound-Scans (zur Blindnavigation, nicht um werdende Mütter zu spotten), Photos machen, Laser-Pointer versteck und nicht zuletzt natürlich hat die smarte Perücke auch einen Sensor für die optimale Positionierung von sich selbst. Man will ja immer auch gut aussehen, wenn man seine Selfies locker aus der Locke schiesst.

Wundervolles Photo von derJones, das wir viel besser finden als die Zeichnung im Patentantrag.

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