Je mehr man drüber nachdenkt, desto furchtbarer wird es mit dem Laptop auflegen zu wollen. Prima Beispiel ist da die DigitalDJ.co.uk! Webseite die einem Phonographic Performance Limited Rechte verkaufen will damit man überhaupt das Recht hat Tracks die man auf CD oder Vinyl hat, auf den Laptop zu bringen und damit aufzulegen. Minimum 200 Pfund kostet einen sowas im Jahr. Und DRM solls auch sein.

At present you can copy store the sound recording in any digital format. However, please note that in the near future PPL will be requiring the storage of sound recordings in digital form to be protected by Digital Rights Management.

Und wir empfehlen auch mal durchzulesen, was man damit alles sonst noch nicht machen darf als DJ (z.B. Mixen). Und wer jetzt sagt, jaja, die Engländer, bei uns müssten prinzipiell Veranstalter 30% mehr GEMA zahlen, wenn jemand digital auflegt.

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Schreibmaschine. Tippse. Reviewweltmeister und so Dinge.

5 Responses

  1. Oliver

    Wie heißt nochmal diese Kerle, die Musikstücke im Radio oder auf Parties durch auflegen erst bekannt machen?

  2. musikdieb

    Mich würde mal interessieren, wie gross das “PPL’s repertoire”, das man mit dem Erwerb der Lizenz nutzen darf, eigentlich ist. Ich habe auf den Webseiten jede Menge aufwendige Infografiken gefunden, aber nichts darüber. Hat jemand Infos?

  3. Janko

    Ich hab mir das grad aus gegebenem Anlass noch mal durchgelesen. Interessant daran ist ja, dass die PPL-Lizenz auf dem Gedanken fußt, dass du Kopien deiner CDs erstellst. Beatport-DJs sollten damit dann eiegntlich fein raus sein, denn sie laufen sich die Tracks ja schon digital und müssen damit keine Kopien mehr anlegen. Oder seh ich das falsch?

    • bleed

      Ja, genau das was die GEMA den Clubs mit plus 30% für jeden Abend abverlangt. Aber wer hat schon nur bei Online-Shops gekaufte Tracks und wie (abgesehen mal vom warum) will man das nachweisen? Offenbarungseid?