Drogen im Straßenverkehr: Facettenreiche Sache
Unfallforscher: Lieber Rasen als bedröhnt sein

Es gibt nichts, woraus man nicht eine Pressemitteilung machen kann, aber verhaspeln kann man sich auch im großen Nichts:
Die Kreativität der Beiträge zeigte uns wieder einmal, dass das Thema Drogen im Straßenverkehr viele Facetten hat.
Der wunderschöne Satz kommt aus einer Mitteleilung mit dem Betreff “Klares Nein gegen Drogen im Straßenverkehr” und bezieht sich auf die Einreichungen zum Fotowettbewerb der Initiative don’t drug + drive.
Im Jahr 2006 waren in Deutschland 1.315 Verkehrsunfälle nachweislich auf den Einfluss anderer berauschender Mittel – also illegale Drogen und Medikamente – zurückzuführen.
Auch eine interesaante Facette: Der Wettbewerbsinitiator, die Unfallforschung der Versicherer im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft spendiert als Hauptpreis eine Reise zur Rallye Costa Smeralda auf Sardinien. Rallye-Fahren statt Drogen schlucken: Das wird die restlichen 3.779 Verkehrsopfer (die ohne Drogeneinfluss) mächtig freuen.



