Du darfst (deine eigenen Tracks ins Netz stellen)
Gema lenkt halbwegs ein
Na wenn das die einzige News von der GEMA Hauptversammlung ist, dann ist das doch schon mal was. Neu und heiss im GEMA Nutzungskatalog ist die sogenannte Eigenpräsentation. Wer auf seine eigene Webseite seine eigenen Tracks stellt muss nicht mehr – wie bisher – Geld an die GEMA zahlen. (Von dem er dann Jahre später einen Teil theoretisch wiederbekommt). Haken: es darf nur gestreamt werden, und anmelden muss man sich natürlich dafür auch und es gilt nur befristet bis zum 31.12.2007.
Kritische Masse gibt übrigens den sympathischen Tip, dass man das Internet bei der GEMA als Nutzungsrechtsbereich ausklammern kann. Sollte sich definitiv jeder, der sich dem Verein anschliessen möchte, vorher genau ansehen diese Option.
Apropos, seit wann gibt es eigentlich diese Onlinesofortlizensierung eines Web-Radios bei der GEMA. Das erscheint mir persönlich mal durchaus erschwinglich. (390Euro im Jahr zu akzeptablen Bedingungen)
Auch gut:
DIE WOLKE HAT 13 Kommentare zu "Du darfst (deine eigenen Tracks ins Netz stellen)" 
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[...] im De:Bug Blog entdeckt, das unmögliche scheint tatsächlich, wenn auch etwas schwerfällig und nicht gerade begeistert zu [...]




Das mit der Eigenpräsentation stimmt so nicht! Ich habe dieses Thema letztens mit der GEMA besprochen. Mir wurde mitgeteilt, dass der Künstler für € 25,– im Jahr maximal 10 Tracks (Werke) online präsentieren kann (für weitere € 25,– weitere 10 Tracks, und so weiter). Wenn die Stücke kürzer als 1.45 min sind, dann kann man die doppelte Menge online stellen (für € 25,–). Das gilt dann halt für ein Jahr. Dafür gibt es dann ein spezielles Anmeldeformular. Es wird weiterhin empfohlen, die Stücke nicht downloadbar online zu stellen (wegen den Räubern). Das Ganze ist auf jeden Fall sehr undurchsichtig.
doch doch, stimmt so, steht jedenfalls so auf der gema webseite. (der pdf-link bei eigenpräsentation war lyrischerweise kaputt) aber hier auch noch mal als html
http://www.gema.de/urheber/aktuelles/eigenpraesentation.shtml
das gilt doch aber nur für gemamitglieder. ich darf doch wohl mein geistiges eigentum behandeln wie ICH möchte. egal ob ich das verschenke oder zum sreamen oder verkaufen anbiete, oder wo sind wir hier?!
das mit der online-sofort-lizenzierung gibts erst seit april, im januar hatte ich mit denen noch nen vertrag zu alten konditionen gemacht …. der dann spontan drei tage vor ende des quartals gekündigt wurde …. um dann die neuen konditionen angedreht zu bekommen ….. im alten vertrag belief sich der jahresbetrag noch auf € 360 …. dauert immer ein wenig länger, bevor ein beamtenapparat merkt, wo man geld herausschlagen kann …. aber dann
bleed weisst du zufällig auch noch was z.B. mit Portalen wie Beatport dann wäre, wenn der Urheber Internet als Nutzungsbereich ausgeklammert hat, dürfte doch in der Konsequenz dann solche Portale ebenfalls ausklammern und wäre demnach Schuß ins Urheberknie..
für beatport is ja im zweifelsfall die ascap zuständig und ich weiss beim besten willen nicht ob beatport fürs vorhören an die mehr als einen symbolischen betrag zahlt. mehr als das vorhören würde es ja bei solchen sachen erst mal auch nicht betreffen.
evtl schon, denn auch beatport bzw. seine labels sind ja zur mechanicals zahlung “verpflichtet”….anyways, schritt in se richtige richtung – und by the way seine physicshen mechanicals kann man ebenfalls bei der GEMA aus den Nutzungsrechten ausklammern, schon seit Ende der 70er..
FUCK OFF GEMA!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die GEMA kann mich mal am Po lecken!
danke für die berichterstattung. wir (nerdalert.de) ärgern uns auch über die gema und sammeln links unter http://bm.doomicile.de/tags.php/gema
GEMA jahresbetrag € 360 !!??
Ihr meint wohl pro Monat, oder ist ein Webradio in Deutschland WIRKLICH so günstig?
Dancing Greetings
Louisa
wirklich so billig… (gilt für)
beweis: http://de-bug.de/blog/wp-content/uploads/2007/07/webradio-lizenz.jpg
via: https://lizenzshop.gema.de/lipo/produkte/webradio/index.hsp