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29.11.2007 | 01:56
 
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Endlich: Richtig digitale Lego-Steine

Noch eine Chance für bunte Plastikbauklötze


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Denn Lego-Spielzeug besitzt nicht zuletzt deshalb Kultstatus, weil es die Kindheit eines jeden Geeks geprägt hat. Komplexe Welten, die sich einfach aus dem Baukasten zusammensetzen lassen: Dieses Prinzip hat Spuren hinterlassen – in der elektronischen Musik, im Cyberspace, im Denken.

So hat Janko Roetgers in De:Bug Nummer 9 (also ca. 1998) die Ausgangslage erklärt.

Eine Tautologie: der intelligente Lego-Stein. Das Lego-System stand immer in einem Konkurrenzverhältnis zum Fischertechnik-System. Soll unser Nachwuchs Schöngeist werden oder Ingenieur? Mit Lego lässt sich das äussere Erscheinungsbild der Welt nachbauen, mit Fischertechnik die inneren Funktionsweisen.

Aber dann: Jan Joswig malt in De:Bug Nummer 28 (also ca. 2000) dunkle Wolken in den Bauklotzhimmel, und siehe da: Pokemon tötet Tech-Klassiker meldeten wir in De:Bug Nummer 43 (also ca. 2001):

CAD für Lego, Lego-Video-Games und Lego-Roboter: All diese Bemühungen, den Tech-Spielzeugklassiker zu digitalisieren, scheinen nichts genützt zu haben: Verluste von bis zu 67 Millionen Euro (…) höchstes Minus seit der Gründung in den dreißiger Jahren (…) zehn Prozent der Belegschaft abgebaut (…) Erfolg von Pokemon hat Kaufkraft von Lego abgezogen…

Heute ist Lego wieder vorwiegend analog, dabei könnten die Plastikklötze im Zeitalter des billigen RAMs noch richtig duchstarten, wie dieses Design-Konzept liebevoll klar macht.

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Trackbacks

  1. [...] Gadget kann man sich nämlich auch noch die passenden Software hacken. Könnte echt halten, was das Lego-Stein-Konzept-Design nur [...]