Das interdiziplinäre MashUp von Danielle de Piccotto zwischen Kunst und Musik startet am 6. November in Berlin

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Fotografin/Künstlerin: Laurie Lipton (www.laurielipton.com)

Eine phasenreine Trennung zwischen den beiden kreativen Spielarten Musik und Kunst mag vielen schwer fallen, ist die Separation als Leitbild längst vergangener Kulturepochen schon lange überholt. Dass die Zweidimensionalität in Gedanken nicht gegeben sein muss, beweisen eine Vielzahl an Kuratoren und Künstler – an diesem Freitag explizit Danielle de Piccotto.

In der Berliner Neurotitan Galerie fügt sie Pop-Surrealisten auf der visuellen Ebene mit einem Fundus internationaler Instrumentalisten zusammen, die zwischen virtuosen Soloperformances und empathischem Zusammenspiel den Klangteppich ausrollen. Der Clou: Alle auralen Reize werden nicht live aufgeführt, sondern sind an dem jeweils zugewiesenen Exponat per Kopfhörer zu erlauschen. Zusätzlich teilen sowohl die musikalische als auch visuellen Teile der Installationen keine gemeinsame Entstehungsgeschichte, sind sie durch Piccotto erst als Kuration zu einem Gesamtbild zusammengefügt worden.

Zur Vernissage im Haus Schwarzenberg an der Rosenthaler Straße 36 treffen somit viele der Künstler erstmals aufeinander, um bei der abschließenden Aftershowparty im Eschschloraque gemeinsam mit allen interessierten Gästen zu den Klängen vom FM Einheit sowie Tina Winkhaus und Hugo Schneider im DJ-Doppel die Körper in Schwingung versetzt werden. Bis zum 27.November besteht anschließend die Möglichkeit auch in entspannter Atmosphäre die interdisziplinären Werke zu begutachten.

Mehr Informationen sind auf der Website der Neurotitan Galerie einsehbar.

One Response

  1. gtz

    “feedback” sähe für mich anders aus, als in jedem raum nen cd player in die ecke zu stellen. schwache nummer. sehr schwach.

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