G8 Gegner kaufen bei Schlecker
Besser duften gegen Schnüffelstaat?

Der Überwachungs-Wahn rings um den G8 Gipfel treibt mit der Suche nach militanten G8 Gegnern bei Schlecker wirklich bizarre Blüten. Mit ein wenig Wohlwollen könnte die Logik des Landeskriminalamtes folgende sein: Da decken die sich mit Deo’s ein, um die Schnüffelhund-Taktik zu umgehen.
Das Landeskriminalamt versucht demnach auch, Internet-Cafés dazu zu bewegen, Videokameras zu installieren und die Aufnahmen der Polizei zur Verfügung zu stellen. Zudem habe der Staatsschutz die Drogeriekette Schlecker ins Visier genommen. Dort könnten szeneverdächtige Leute bestimmte Dinge einkaufen.
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Wahrscheinlicher aber ist eine andere Logik: Schlecker-Angestellte gelten im Allgemeinen als Oberausgebeutete, und obendrein die Personaldichte bei Schlecker bekanntermassen so gering, dass dort – sollte man einen gewissen Mangel an Kapitalvermögen, bzw. Kapitalglauben sein Eigen nennen – bekanntermassen gerne dem Kapitalfrust nachgegangen wird (siehe auch: Mundraub, oder Enteignung).
Bild ist von Bigmoncom geklaut und trägt den grandiosen Titel: “Rootz & Paul vorm schlecker, bloß wie kommen wir nachts an die kippen ran, mit nem stein?!?”.
Auch gut:
DIE WOLKE HAT 3 Kommentare zu "G8 Gegner kaufen bei Schlecker" 
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Trackbacks
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[...] Eine Überraschung ist das ja nicht. In Hamburg sollen Schnüffler im Postamt sitzen und die Briefe von “Globalisierungskritikern” auf Rechtschreibung prüfen. Besonders die Stadtteile Altona, St. Pauli und Eimsbüttel sollen laut SpOn ein erhöhtes Aufkommen verdächtiger Briefe aufweisen. [via] Außerdem kann es sein das Verdächtige bei Schlecker “bestimmte Dinge einkaufen” [...]
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[...] allerdings schon manchmal die Befürchtung, verdächtig zu sein (nur gut, dass ich nicht auch noch bei Schlecker einkaufe). Aber dagegen, dass mich irgendeine mächtige Organisation durchleuchtet, kann ich im Zweifelsfall [...]




Kippen bei Schlecker? In welchem Bundesland? *wunder*