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29.07.2007 | 19:23
 
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Gästeliste am Flugschalter: Alles Clear?

Die Clubmarke für alle, die nichts zu verbergen haben


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Taufrisch ist das wohl nicht mehr, aber das Bild von dieser ganz speziellen Clubmarke macht doch schwer Eindruck: Die bekommt man nur, wenn man sich gegen eine jährliche Gebühr von 100 Dollar vom Konzept Privatsphäre mit einem entschiedenden Tschö mit Ö! verabschiedet.

Die fesche Karte bekommt man aber nur vielleicht, denn für die Gebühr checkt die Firma Verified Identity Card Inc den Anwärter auf Terror-Tendenzen. Und nur wenn´s da nichts zu bekritteln gibt, wird man in den Clear-Club aufgenommen, dessen Mitglieder an einer wachsenden Zahl von US-Flughäfen von fiesen Sicherheitskontrollen verschont bleiben.

Logisch: Ist das Humbug und wird wieder mal keinen Terroristen von gar nichts abhalten, dafür rollt der Rubel im Paranoia-Biz. Und bevor sich hier jemand zu früh freut: Als Clear-Kartenbesitzer ist man noch lange kein “Clear” bei den Scientologen, das kostet nämlich deutlich mehr als 100 Lappen.

Auch gut:




DIE WOLKE HAT 3 Kommentare zu "Gästeliste am Flugschalter: Alles Clear?"

  1. Kemal

    Und in zehn Jahren wird das Pflicht sein, wenn de fliegen willst und nichts zu verbergen hast.

    Wenn’s der Laden dann noch läuft. Ich hoffe nicht.

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Trackbacks

  1. blabla says:

    geklärt…

    Komische Idee, so ein Persilschein. Und wenn John Doe dann auf einmal doch den Drang verspürt seine Vielfliegermeilen mit einem Symbol des westlichen Kapitalismus kollidieren zu lassen?……

  2. [...] gegangen, jetzt will der Investmentbanker Kurtis Fechtmeyer die Firmenreste übernehmen und den Clear-Club wiedereröffnen. Auch [...]