Eine kleine Übersicht über die neuen Google-Services die auf dem Pressday vorgestellt wurden gibt es auf dem Official Google Blog.

Co-Op lässt einen XML-Files bauen, die auf Suchanfragen direkte Antworten liefern, wenn man die “Subscribed Links” von Leuten die solche Fragen beantworten, subscribed. Klingt so als würde es niemand benutzen, gibt aber die Möglichkeit sich direkter als Content in Google einzuklinken. Z.B. De:Bug würde XML-Files basteln die sagen wir mal Info über die jeweils letzten Releases geben würden. Du subscribest es, als erste Antwort würde bei Google auf die Suche nach “latest eulberg record” dann ein Link zu unserer hochinformativen Info kommen. Braucht man das? Schwer zu sagen. Aber zumindest frischt es die Service-Struktur etwas auf und wandelt die generelle Struktur offener APIs um, so dass man nicht nur einfach Content von Google ziehen kann, sondern Google auch (beschränkt) Content hinzufügen kann.

Notebook (das nächste Woche gelauncht wird) füllt einen ähnlichen Zwischenraum. Irgendwo in der Ecke rings um social Bookmarking wie delicious oder digg lässt es einen Bilder, Text und Links von Seiten die man gesucht hat in ein gesharetes Notbook pasten. Hier hängt natürlich alles von der Art ab wie es realisiert wurde. Abwarten.

Google Trends, mein Lieblingslabkind erweitert die Zeitgeist-Serie. Man kann damit herausfinden wie populär bestimmte Suchanfragen zu bestimmten Zeiten waren. Da die Suchanfrage sehr einfach ist, dürfte das ziemlich Beliebt werden und eignet sich auch prima für Mashups und überraschende soziale Studien. Beispiel: http://www.google.com/trends?q=youtube. Wer hätte gedacht, dass nach YouTube am meisten in auf den Philipinen gesucht wird. Anders Beispiel: In welchen Städten interessieren sich die meisten Leute für Grime?

Wer sich die – etwas sehr lange – Konferenz ansieht, der wird merken, dass auch bei Google klar ist, dass Computer bald von Mobiles überrant werden könnten, die Konzentration der weiteren Entwicklung dürfte also noch viel mehr auf mobilen Geräten liegen. Und natürlich social Software.

Ich persönlich glaube ja, die nächste wirklich grosse Revolution im Netz wird kommen, wenn GPS in jeder Kiste steckt. Dann erübrigen sich nämlich jede Menge Fragen. Stellt euch vor ein Browser weiss nicht nur aus welchem Land man kommt, sondern den genauen Quadratmeter auf an dem man sich befindet. GoogleMaps aufrufen hiesse dann z.B. beim öffnen direkt die Landkarte der Umgebung zu haben. Oder beim Pizza bestellen, ist defaultmässig ausgefüllt wo man den Mozarellafix hinhaben will. HighSpeed-UserInteraction die mehr an das herankommt, was man im alltäglichen Leben als Präsenz kaum wahrnimmt.

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