Hacker der Welt: Macht Dampf in China
YouTube-Clips aus Tibet werden geblockt
Die Proteste in Tibet und die blutige Niederschlagung durch China ist zwar bei uns ein erschütterndes Thema, den Chinesen wird der Zugang dazu bewusst verwehrt. Wie Wired berichtet werden alle YouTube-Clips, die von ausländischen Nachrichtensendern und Journalisten online gestellt werden für die chinesische Internetbevölkerung blockiert, von den dortigen traditionellen Medien ganz zu schweigen, die weiterhin repressiven Konformismus repräsentieren.
China ist mit 210 Millionen Internetusern mittlerweile auf Rang Zwei knapp hinter den USA. Zu sehen bekommen die allerdings nur einen blanken Bildschirm. Wie neutral ist das Netz? Was wissen die Chinesen wirklich über das, was vor ihrer Haustür geschieht? Demokratisierung durch Netzmedien scheint doch nicht (zumindest) global zu funktionieren. Die globale Solidarität ist da. Konsens im Westen auch. Aber Konsumverzicht und hanebüchene Olympiaboykottdrohungen machen so viel Sinn, wie eine Atkins-Diät.
Die Hacker der Welt sollten sich in Zukunft weniger ihren neurotischen Kleinstattacken widmen, sondern sich doch mal zusammentun und Beijing zumindest was die Medien betrifft ins Schwitzen bringen. Meine Forderung: Gebt dem chinesischem und vor allem dem tibetischen Volk zumindest das Recht auf Information wieder zurück. Hackt für eine bessere Welt!





Mal kurz angemerkt, da es im Netz gerade etwas untergeht. Auch die Türkei blockt Youtube aufgrund eines Atatürk Videos. Und zwar kommplett – seit Donnerstag.
Warum hacken? Gebt den Chinesen ihre Meinungsfreiheit zurück: http://www.torproject.org . Dazu muss man nicht mal (Computer)-Hacker sein. Wäre dann aber ein Diktaturhacker;)