Fotos: hans-peter-friedrich.de

Auf dem 23. Bundeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ganz offen über seine Ängste gesprochen:

Friedrich will lieber von Mindestdatenspeicherung sprechen: “Dieser Begriff ist besser, denn bei Vorratsdatenspeicherung wird man merkwürdig angeschaut.”

OK. Friedrich will also nicht merkwürdig angeschaut werden. Wir empfehlen: Deutschlandstecker ablegen und Photoshop verbieten.

Den Begriff Mindestdatenspeicherung hat sich übrigens nicht Friedrich sondern sein Vorgänger Thomas de Maizière (CDU) ausgedacht.

[via]

12 Responses

  1. mark sign

    ja, hat unglaublich spaß gemacht, sich in trance zu sehen. hing halt damals so ein sgi supercomputer dahinter, heute würde das wahrscheinlich mit dem ipad gehen ;)

    Reply
  2. Reinhard Jarka

    Heute stolperten wir PopKonservativen über einen seltsam verzerrten Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) auf DE:BUG. Der DE:BUG-Autor Anton Waldt ist auf eine Aussage unseres neuen Innenministers gestoßen, in der es um den neuen Begriff der sogenannten “Mindestdatenspeicherung” geht. Dr. Friedrich sagte auf irgendeinem Kongress folgendes : “Dieser Begriff ist besser, denn bei Vorratsdatenspeicherung wird man merkwürdig angeschaut.”
    Dies führte anscheinend zu einem kreativen Geistesblitz in den Großhirnhälten des og. DE:BUGERS: “Ha ha, wie witzig, wir veröffentlichen mal den Bundesinnenminister ein wenig peinlich deformiert … wegen “merkwürdig angeschaut” und so … ha ha!!!”

    Wir von PopCons haben aber nun herausgefunden, dass der DE:BUG-Autor dies nicht etwa aus Motiven des eigenen Pflichtgefühls der Aufklärung und der Political Correctness gegenüber getan hat, sondern …. und das ist nun wirklich gruselig … weil er selber tagtäglich trotz obercoolem Fred-Perry-Hemd “merkwürdig angeschaut” wird!!!

    Überzeugt Euch selber

    http://www.popcons.de/media/blogs/PopCons/_evocache/freak.jpg/fit-400×320.jpg?

    Ist das nicht schlimm so wa???

    Mit freundlichen Grüßen

    PopConservative

    Reply
  3. palu

    noch schlechter alsn schlechter gag istn schlechter gag übern schlechten gag aufm schlechten blog

    Reply
  4. lala

    bei der cdu zuzuhören lohnt sich immer,
    man lernt so viel “neu-sprech”

    Reply
  5. Moritz von Hirschbach

    “Popcon”, ist das jetzt realsatire? ach ne, pöhser linker begriff :D
    wenn irgendwas von dem geschwätz ernst gemeint ist dann hab ich noch nie jemanden gehört der sich rhetorisch so charmant als totales lobotomie-opfer disqualifiziert :D
    “Pop-konservative” Netzsperren hurra! Schubladendenken hurra!

    Reply
  6. Moritz von Hirschbach

    Wär auch viel schöner wenn man in Zukunft seinen Perso durch ein per USB (Plug and Play! Pop!) verbundenes Lesegerät ziehen müsste, auf dem “konservativ” steht, bevor man das Internetz betreten darf

    Reply
  7. Reinhard Jarka

    Noch keine Woche ist vergangen und alles ist neu: Moritz ist mein neuer Coach für sichere Hyperraumreisen in die techno-libertären Paralleluniversen unseres Kosmos … Wir lieben uns jetzt wirklich sehr! OK und – geplagt vom schlechten Gewissen – habe ich sogar das schreckliche Anton-Monsterfoto auf popcons.de gelöscht. So!!! Und jetzt … haltet Euch fest … lese ich „South Park Conservatives“ von Brian C. Anderson. Ein Buch welches nach einer wochenlangen Odyssee aus dem hintersten verstaubten Winkel eines kalifornischen College-Buchladen, vorbei an verglühenden japanischen AKWs, unter dem Schutz israelischer Patrolienboote durch den Suez-Kanal und dann im Windschatten des grössten Flugzeugträgers der Welt, der stolzen “G.W.Bush“ sicher bis zum Hamburger Hafen gelangt ist und sich jetzt in meinen Händen befindet. Ich werde es lesen und Moritz morgen mit meinem total großartigen Spezialwissen fertig machen! So!!!

    Reply
  8. Terry Bell

    wow dass der autor/künstler die zivilcourage besitzt fürs cdu-bashing. wäre er 90 jahre eher geboren, hätte er sicher an seite von sophie scholl gekämpft.

    Reply

Leave a Reply