Filesharern in Großbritannien soll es nun an den Kragen gehen. Joint Venture von Musikindustrie und Internetprovidern.

So neu sind die Anstrengungen von Seiten der Plattenindustrie ja nun nicht, den Urheberrechtsverletzungen durch Filesharing Einhalt zu gebieten. Jedoch ohne signifikanten Erfolg bisher. Was ja nicht zuletzt daran lag dass die großen Provider ablehnten, sensible Kundendaten herauszugeben.

In Großbritannien wird heute eine neue Maßnahme vollzogen, die der Verband der sechs größten Internetprovider gemeinsam mit BPI, dem Verband der britischen Musikindustrie, ausgeknobelt hat: Hunderttausende “Informationsmails“ sollen an von der BPI ausfindig gemachte Filesharer verschickt werden. Der Inhalt der Mail soll wohl noch frei von etwaigen Sanktionen sein. Es werde vorerst auf die Schockwirkung der Schreiben gesetzt, heißt es. Im Laufe des heutigen Nachmittags soll außerdem Näheres dazu bekannt gegeben werden, dass es ein umfangreiches Maßnahmenpaket in Großbritannien geben wird, um den Cyberspace-Piraten das Handwerk zu legen. Die Mails seien der erste Schritt.

Mal sehen, wer heute also noch einschlägige Post in seiner Mailbox hat und vor allem, ob dadurch wirklich mehr als nur ein neuer Tropfen auf dem zu heißen Stein versiegt …

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2 Responses

  1. Johannes

    Es dauert vielleicht noch 1-2 Jahre, dann sind Freenet, iMule, Ants, I2P und wie sie alle heißen so gut ausgebaut, dass eine staatliche Kontrolle nicht mehr möglich ist. Das einzige, was der Provider mitbekommt ist, dass da verschlüsselte Daten in großer Menge durch seine Leitungen gehen! Dann heißts für die Musikindustrie: gute Nacht!

    J.

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  2. freak

    Na Johannes, das ist aber schön was Du hier schreibst. Wenn es die Musikindustrie nicht mehr gibt, machst du´s dir eben selbst, richtig? Obwohl die meisten Computernerds wie Du selten eine Passion für Musik entwickeln, eigentlich auch besser so.

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