Junge AfD lässt die Hosen runter

Es kann wirklich nicht angehen. Die AfD lässt ihre Jugendmannschaft gegen Feminismus mit doofen Sprüchen agieren, weil die Jusos wohl was für Feminismus gemacht haben. Und ausserdem ist EU-Wahlkampf, da muss man was machen gegen diesen RinderGenderwahnsinn. Warum? Ach so, denen geht es wohl einfach zu gut diesen Frauen in der EU… (da gab es doch grade diese Studie).

Jede dritte befragte Frau (33 Prozent) hat seit ihrem 15. Lebensjahr schon einmal körperliche und/oder sexuelle Gewalt erfahren – auf die absolute EU-Bevölkerung der 18 bis 74-Jährigen gerechnet sind das 61,3 Millionen.

Jede 20. gab an, schon einmal vergewaltigt worden zu sein.

Die Autoren der Studie schätzen, dass mindestens 83 Millionen Frauen in der EU seit ihrem 15. Geburtstag schon einmal sexuell belästigt worden sind.

Zwölf Prozent der befragten Frauen haben sogar schon vor ihrem 15. Lebensjahr Formen der sexuellen Belästigung oder des Missbrauches durch einen Erwachsenen erlebt, hochgerechnet sind das etwa 21 Millionen.

Jede dritte Frau hat schon einmal psychische Misshandlung in der Partnerschaft erlebt.

18 Prozent der befragten Frauen waren schon einmal Opfer von Stalking.spiegel.de

Ernsthaft, es gibt angesichts dieser sehr aktuellen Zahlen überhaupt keinen anderen Grund, sich öffentlich als Statement zur EU-Wahl gegen Feminismus zu stellen, als eben genau den, damit sagen zu wollen: ich will dass Frauen noch mehr misshandelt werden, als sowieso schon erschreckenderweise der Fall ist.

Die Diskussionsrunde auf Facebook zu dem Rinderwahnsinns-Post mit diesen Zettelchen, die man eigentlich nur als Selbstanzeige lesen kann, ist dann auch wirklich voll vom klassischen Potential der getretenen rechten Männer, die ihre letzte Rettung in der AfD suchen.

Die Schablone “Ich bin kein Feminist” lässt aber auch bestenfalls die sozialverachtenden mir-geht’s-gut-die-anderen-sind-nur-zu-doof-für-sich-selbst-zu-sorgen Aussagen zu.

Deutschland! Erschütternd. Wir warnen also vorm reinlesen. Das tut weh.

Update: Zur besseren Kenntlichmachung für unsere üblichen Leser, haben wir die Kommentare von Maskulinisten mal in “Brown(Faded)” (#F6CCC0, eigentlich eine Art rosa) markiert. Nur dass ihr nicht verwirrt seid.

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183 Responses

  1. steffi

    Hast du dir mal den Fragebogen der von dir erwähnten “Studie” durchgelesen? Wenn Frauen schon mal ein “unangebrachtes Geschenk” erhalten oder schonmal unangenehm “angestarrt” wurden, zählen sie in dieser Befragung schon zu den sexuell belästigten oder misshandelten Frauen. Wurde sie schon mal in ihrem Leben “geschupst”, zählen sie schon zu denjenigen, die Gewalt erfahren haben. Das ist doch totale Verarschung!! Abgesehen davon, werden laut Kriminalstatistik deutlich mehr Männer Opfer von Gewalt werden. Aber das ist natürlich vollkommen egal.

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    • Ottmar Straub

      Dass das von einer Frau kommt – Respekt, Steffi. Ich empfinde es so, daß die meisten Frauen noch immer nicht bereit sind, Geschlechtsgenossinnen zu konfrontieren, wenn es um männerfeindliches Verhalten geht. Frauen wie Alice Schwarzer sind für mich als Meinungsführerinnen untragbar. Die Radikalen haben noch viel zu sehr das Sagen in der Frauenbewegung und das bedeutet Sexismus pur.
      Alles Liebe Dir.

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  2. netreaper

    Wäre natürlich schön, wenn man hier ausführlich dazu kommentieren könnte.
    Zum Beispiel, dass Männer öfter als Frauen Opfer von Gewalt werden, und dass Frauen in Beziehungen öfter zuschlagen als Männer.
    Aber bei dem Satz hier:
    “ich will dass Frauen noch mehr misshandelt werden, als sowieso schon erschreckenderweise der Fall ist.”
    Diese Männerfeindlichkeit erschreckt mich. Sie erschreckt mich wirklich.

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    • Donna Elvira

      In Beziehungen misshandelte Männer landen deswegen aber weitaus seltener im Krankenhaus. Es ist auch seltener, dass Frauen und Kinder von Männern umgebracht werden als umgekehrt.
      Wer den Feminismus an sich lächerlich zu machen versucht, spricht sich auch aus meiner Sicht gegen dessen eigentliche Ansinnen aus, z.B. die Gewalt gegen Frauen zu bekämpfen. Dass man damit Gewalt gegen Männer nicht gutheißt, sollte doch eigentlich logisch sein.
      Daher kann ich Saschas provokativer These uneingeschränkt zustimmen.

      Auf einem anderen Blatt steht das angeknackste Selbstbewusstsein, das Problem der männlichen Identitätsfindung in Zeiten des Feminismus. Daraus einen Maskulismus zu machen, der gleichzeitig antifeministisch ist, halte ich aber für kontraproduktiv. Ebenso wie einen antimaskulistischen Feminismus.

      Gegen Männerhäuser hätte ich nichts. Es gibt sicher genug gemobbte Männer (auch mein Sohn ist manchmal Mädchenopfer), aber ob ein solches Hilfsangebot angenommen würde, steht auf einem anderen Blatt.

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  3. HansG

    Die unreflektierte Wiedergabe großer Zahlen tut mindestens genauso weh. Ich muss kein Feminist sein um Gewalt gegen Menschen anzuprangern. Als Nicht-Feminist fällt es mir aber deutlich leichter anzuerkennen, dass eben jene Studie belegt, dass Frauen auch Opfer von Frauen werden. Bei körperlicher und psychischer Gewalt gegen Mädchen gibt es kaum einen Unterschied zwischen den Geschlechtern. Für Feministen oft eine blasphemische Wahrheit.
    Und leider leider betrachtet der Genderwahn die Probleme nur einseitig. Die polizeiliche Kriminalstatistik weißt 60% männliche Opfer aus. Die Studie um zu belegen, dass Männer keine Opfer werden können fehlt bis heute.
    Taugt dann die Schablone »Ich bin Feminist« um sagen zu können: Ich find’s geil wenn Männer auf die Fresse kriegen.

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  4. tom174

    Zu der FRA studie habe ich mich bereits hier ausgelassen. Kritik am Feminismus gleichzusetzen mir “Frauen sollen misshandelt werden” ist schlicht unwürdig, sorry.

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    • JMK

      anscheinend weder gelesen noch verstanden. Die Defintion von Gewalt ist leider zu vielfältig, als dass es sich so einfach runterbrechen ließe.
      Erst dachte ich die SPD Aktion wäre total bescheuert, dann kamen die rechten von der AfD und senkten das Niveau nochmal, und dann kamm De:Bug und tiefer gehts wohl nicht mehr

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    • Frank

      logisches denken und extremismus passen nun mal nicht zusammen – du hast die scheuklappen auf
      die schlussfolgerungen von dir sind hanebüchen, aber so kann man sich auch outen

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  5. Sascha Kösch

    PS: gab’s irgendwo eine Maskulinisten-Notruf-Notification, dass ihr jetzt hier so geballt von null auf Hundert auftaucht?

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    • tom174

      Arne hat das verblogt. Ich habe mich nun durch die ganzen AfD Bilder durchgeklickt, ich finde da nichts was auch nur ansatzweise zur Gewalt aufruft. Also vermute ich mal, dass du Feminismus als Mittel zur Gewaltvermeidung gegen Frauen ansiehst. Wenn du dir die FRA Studie aber anschaust, dann wirst du sehen, dass es in den Skandinavischen Ländern, in denen der Feminismus deutlich etablierter ist, mit die höchsten Gewaltzahlen produzieren. Ich mag das nicht auf den Feminismus schieben, ich behaupte aber sehr wohl, dass es kaum ein feministisches Rezept zur Gewaltreduktion gibt, dass auch nur Ansatzweise erfolgversprechend ist (und so es doch eines gibt, dann unterstütze ich das gerne, auch wenn ich Konzepte wie “Patriachat” “gläserne decke” oder neu das 23% paygap für sehr albern halte.

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      • stefanolix

        Das ist einfach zu beantworten: Die Definition von »sexueller Gewalt« kann von schweren körperlichen Gewalttaten über harmlose Schubser, obszöne Sprüche, harmlose Höflichkeiten bis hin zum falschen Blick gehen. Wenn jemand in dem jeweiligen Land ein Interesse hat, die Zahlen möglichst in die Höhe zu treiben, dann setzt man einfach die Schwelle sehr niedrig. Dazu kommt die Asymmetrie: Männer werden gar nicht befragt. Nicht nach Gewalt, aber auch nicht nach Anzüglichkeiten oder missverständlichen Blicken. Fazit: Die Studie ist aus Sicht einer ernsthaften Sozialstatistik nur Material für den Papierkorb, weil sie von völlig unscharfen Definitionen des Tatbestands »sexistischer Übergriff« ausgeht und weil die Ergebnisse im Grunde schon vorher feststanden.

    • Henning Veitgen

      Was soll das denn? Wenn Dir die Reaktionen inhaltlich nicht passen, ist es eine Verschwörung? Empfehlung: Popper lesen, und sich fragen, welche Kriterien wissenschaftliche Denke ausmachen, statt einfach jede Gegenrede als antifeministische Kackscheisse zu diffamieren, weil Du meinst, Du hättest alles zu Ende gedacht. Die Studie macht vorsätzlich den Fehler, alles unter Gewalt zu subsumieren, was die Autoren dafür halten. Dieser Fehler taucht im Feminismus seit Jahrzehnten auf und äußert sich in Aussagen von “Jede zweite (dritte, vierte) Frau ist Opfer von Gewalt.” Und dass ist in der Behauptung tatsächlich unseriös, wie schon das Relative der Behauptung aufzeigt. Ebenso, als würde ein Physiker behaupten, jede zweite, dritte oder vierte molekulare Verbindung wäre Wasserstoff. Ist das so schwer zu verstehen, dass die Beobachtung naturwissenschaftlicher oder gesellschaftlicher Phänomene sowohl Aussagenlogik als auch die Wahrhaftigkeit der Beobachtung wertungsfrei widerspiegeln sollte? Demnach kann ein Fragenkatalog nicht schon das Ergebnis vorwegnehmen wollen, indem die subjektiv empfundene Verletzung von Rechten willkürlich in den Vordergrund gefühlter Kränkung gerückt wird.
      Da aber Feministinnen diesen Fehler seit Jahrzehnten immer und immer wiederholen, geht es um Propaganda und Ideologie. Das ist nicht Welt-, wohl aber DDR-Niveau.

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  6. Eric

    Männer werden deshalb öfter Opfer, weil sie auch öfter Täter werden. Um ein sinnvolles Argument zu machen, müsste man die Zahl der Frauen, die Täter von Gewalttaten werden ins Verhältnis zur Zahl derer, die Opfer derselben werden, ins Verhältnis setzen.
    Nur ein paar Zahlen: Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2012 wurden 156515 Männer Tatverdächtige in einem Gewaltverbrechen und lediglich 25498 Frauen.
    Auf der Opferseite sieht das Verhältnis so aus: 95532 Männer auf 41464 Frauen als Opfer von Gewaltdelikte.
    Ergo: Männer werden rund 6 mal so häufig zum Gewalttäter als Frauen. Gleichzeitig werden sie nur ein bisschen mehr als doppelt so oft zum Opfer. Auffällig ist außerdem, dass mehr Frauen Opfer eines Gewaltverbrechens werden, als Täterinnen. Männer hingegen sind deutlich häufiger Täter als Opfer.

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    • HansG

      Und deshalb sind Frauen als Opfer mehr wert als Männer? Ganz schön Menschenverachtend.

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      • werner ruske

        nein, das ist nicht menschenverachtend… außerdem geht es hier ja nur darum, dass Frauen öfter von Männern Gewalt erfahren, was auch stimmt…es ist schon klar, dass Männer viel Gewalt erfahren, aber eher von anderen männlichen Wesen, weil sie mehr Schlägereien untereinander haben und so weiter…aber sicherlich werden Männer nicht so oft missbraucht von Frauen, wie andersherum…und dass wissen die meisten menschen eigentlich!aber diese neuen wir-sind-zwar-rechts-und-konservativ-aber-nicht ganz-so-heftig-und-wählen-afd Menschen regen mich so richtig auf! diese pseudo-vernunft….

      • HansG

        @werner ruske
        Das wird den Opfern ganz sicher viel Trost und Hoffnung spenden, dass es bessere und schlimmere Täter gibt. Und natürlich haben die Opfer volles Verständnis dafür, dass es bessere und schlechtere Opfer gibt.

        Die Idee vom besseren Menschen gab es schon einmal. War historisch betrachtet eine ganz dumme Idee.

    • Wilhelm

      “Männer werden deshalb öfter Opfer, weil sie auch öfter Täter werden. ” Diese logische Schlussfolgerung solltest du näher erklären. Das bedeutet dann ja auch das Frauen öfter Opfer einer Vergewaltigung werden, weil sie öfter der Täter sind?

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    • chrima

      @Eric
      Ahja! Erst “Tatverdächtige” aus denen dann ohne weitere Umschweife “Täter” werden. So funktioniert die GenderWonderWorld. Und schon ist jede 3., 2., erste Opferin.
      Ein Hoch auf das Opferinnen-Monopol! Das hilft die eine oder andere Millionen in die Schweiz zu transferieren. Fragt Frl. Schwätzer…
      Bitte dringendst um Färbung!

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    • Frank

      “Männer werden deshalb öfter Opfer, weil sie auch öfter Täter werden. Um ein sinnvolles Argument zu machen, müsste man die Zahl der Frauen, die Täter von Gewalttaten werden ins Verhältnis zur Zahl derer, die Opfer derselben werden, ins Verhältnis setzen.
      Nur ein paar Zahlen: Nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2012 wurden 156515 Männer Tatverdächtige in einem Gewaltverbrechen und lediglich 25498 Frauen.”
      absurd diese argumentation
      erstens werden nur männer in allen ländern dieser welt als soldaten per gesetz eingesetzt (allein das ist schon gewalt an männern), zweitens werden buben mehr aus erzieherischen gründen häufiger geschlagen als mädchen – lernen also konflikte durch gewalt zu lösen und dann gibt es faktisch keine staatlichen einrichtungen, an die sich männer mit gewalterfahrungen richten könnten, daraus leitet sich ab, dass männer kaum anzeigen machen, bei frauen soll die dunkelziffer schon recht hoch sein, wie hoch ist sie dann erst bei männern, also aus den anzeigen abzuleiten wer öfter täter und wer öfter opfer ist ist schon sagenhaft
      seriöses argumentieren geht jedenfalls anders ganz nach dem motto ich stricke mir die welt wie sie mir gefällt
      und bei frauen werden andere maßstäbe angesetzt, wenn einem kind was passiert, dann ist es ein unfall, obwohl alles dagegen spricht, abtreibung und kindsmord ist überhaupt straffrei
      also wenn du von 25.500 gewalttäterinnen ausgehst liegst du aber schon komplett daneben, es werden allein 150.000 bis 200.000 kinder in deutschland abgetrieben, die kommen noch mal wenn man schon die selben masßstäbe wie bei männern anwenden würde noch mal zu den 25.500 dazu, dann sind wir schon bei bis zu 225000 gewaltäterinnen die dunkelziffer noch nicht dazugerechnet, die gefängnissé wären voll von weiblichen mörderinne, würde man bei frauen und männern die selben maßstäbe ansetzen und sie gleich behandel
      aber putzig wie die selbstgeißelung bei manchen masochisten und sadisten funktioniert, jaja, wenn ihr hier wie z.b. sascha schon so schlechte männer seid, dann ist das eure sache nur lasse ich mir nicht von euch eine kollektivschuld umhängen, nur damit ihr euch besser fühlt
      im übrigen ist ja die linke politik die, keine hilfseinrichtungen für männer, männer können sich ja wehren, d.h. nichts anderes als dass männer frauen lt gesetzgeber schlagen sollen, denn hilfe erhalten sie ja keine weder von polzei noch sonst wem, kein wunder dass die linken frauen sich über die männer aufregen, sind die linken ja gewaltbereit, sexistisch und argumentieren wie rassisten putzig, wenn man dann anderen das unterstellt was man selber amcht die ex dritte nationalratspräsidentin in österreich die glawischnig hat gemeint männer sollen höhere steuern zaheln weil die so reich wären – man stelle sich mal vor ein politiker würde so was über juden sagen, oder die erste nationalratspräsidentin forderte eine frauenfreundliche justiz, das widerspricht jedem grundgesetz, denn vor gericht sind alle gleich zu behandeln, die eine ist eine grüne die andere ist eine sozialistin
      man stelle sich mal vor ein großes unternehmen bei dem eingebrochen wird, bekommt bei der polizei den ratschlag ihr seid groß und mächtig ihr könnt das selber regeln, wir machen da nichts, das wäre anarchie

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    • Georg

      Männer werden deshalb öfter Opfer, weil sie auch öfter Täter werden.

      Stell Dir mal vor, jemand würde schreiben:

      Ausländer werden deshalb öfter Opfer, weil sie auch öfter Täter werden.

      Wie fändest Du das?

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    • Thomas

      Hier gebe ich allerdings mal zu bedenken, dass die Dunkelziffer bei Männern im Vergleich zu Frauen ungleich höher ist, da “Mann” in der Gesellschaft als Weichei und Schlappschwanz gilt wenn er sich über erfahrene Gewalt beschwert, währen Frau gleich als armes bemitleidenswertes Opfer gilt dem man zu hören und helfen muss.

      Reply
  7. Andreas

    Der Begriff “Maskulinisten” wird nur von Radikalfeministinnen und deren hörigen Pudeln benutzt. Ich bevorzuge “Maskulist” oder Männerrechtler.
    Die Studie ist mehr als fragwürdig – außer natürlich aus Sicht des Radikalfeminismus.

    Reply
    • Sascha Kösch

      Gut, dass wir geklärt hätten, was du so bevorzugst. Ich hab mir die Frage in der Zwischenzeit selbst beantwortet. Wir haben die Genderama-Posse geweckt…

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      • netreaper

        Kann ich daraus schließen, dass du weibliche Gewalt gegen Männer marginalisieren möchtest?
        Männer als Gewaltopfer
        http://derstandard.at/1381370909495/Maenner-als-Gewaltopfer
        DEGS-Studie: Jeder fünfte Erwachsene erlebt psychische Gewalt
        http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/gesundheits-studie-degs-psychische-gewalt-wird-unterschaetzt-a-902046.html
        “Na, hat dich deine Frau geschlagen?”
        http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article124329318/Na-hat-dich-deine-Frau-geschlagen.html
        Eine Studie des Robert-Koch-Instituts liefert überraschende Ergebnisse: Demnach werden ebenso viele Männer Opfer von häuslicher Gewalt wie Frauen. Doch häusliche Gewalt gegen Männer ist ein Tabuthema.

      • Mike

        Du hast von hier aus zwei Möglichkeiten: Weiter im feministischen Taka-Tuka-Land zu leben, oder Du googelst “Robert Koch Institut DEGS”, klickst dort auf der Webseite auf “Basispublikation mit Ergebnissen” und suchst Dir dann das PDF “Körperliche und psychische Gewalterfahrungen in der deutschen Erwachsenenbevölkerung” heraus.
        Das Ergebnis in Kürze: Frauen treten beinahe genauso oft als Gewalttäter, und Männer beinahe genauso oft als Opfer von Gewalt in Partnerschaften auf. Mehr oder weniger 50/50.
        Kein Blogposting von Arne. Robert Koch Institut, Studie von 2013.
        Schönen Abend noch.

      • stefanolix

        Es wäre einen Vergleich wert, wie viele Einwände des nationalen Netzwerks für Frauengesundheit man exakt gegen die aktuelle europäische Studie über Gewalt gegen Frauen ins Feld führen kann ;-)

      • Genderama-Posse

        Es ist doch nicht nur das Robert-Koch-Institut. Der Antidiskriminierungsforscher Peter Döge (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_D%C3%B6ge) gelangte für die EKD kürzlich zu einem ganz ähnlichen Ergebnis. Und international besteht seit Jahrzehnten dieselbe Forschungslage. Auf internationaler Ebene veröffentlichte die Fachzeitschrift Partner Abuse im Mai letzten Jahres die Ergebnisse eines Forschungsprojekts von bisher noch nie dagewesenem Umfang: 42 Wissenschaftler an 20 Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen untersuchten die gesamte seit 1990 vorliegende, akademisch anerkannte Fachliteratur zu diesem Thema, die volle 1700 Studien umfasste. Die daraus entstandene Analyse ist 2700 Seiten dick und führt unter anderem zu folgenden Erkenntnissen: Männer und Frauen verüben sowohl körperliche als auch nicht-körperliche Misshandlungen in ähnlichem Ausmaß, häusliche Gewalt erfolgt in der Regel wechselseitig und Frauen üben ähnlich stark Kontrolle aus wie Männer. “Unser Forschungsprojekt basiert auf den Prämissen, dass jeder ein Recht auf seine eigene Meinung hat, aber nicht auf seine eigenen Fakten”, erklärt dazu John Hamel, Herausgeber von Partner Abuse, “dass diese Fakten für jeden offen verfügbar sein sollten und dass die Bekämpfung von häuslicher Gewalt auf der Grundlage dieser Fakten geschehen sollte anstatt auf der Grundlage von Ideologien und Gruppeninteressen.” Der aktuelle Forschungsstand lege nahe, dass die Politik bei häuslicher Gewalt änderungsbedürftig sei; insbesondere müsse von Frauen begangener Gewalt, wechselseitigen Misshandlungen und den Bedürfnissen männlicher Opfer größere Aufmerksamkeit zukommen.
        Siehe dazu http://www.prweb.com/releases/2013/5/prweb10741752.htm
        Diese Passage kannst du dir jetzt rosa einfärben und Döge, Hamel etc. zu Maskulisten erklären (als ob das etwas Schlechtes wäre), aber dadurch kannst du dir doch solche Erkenntnisse nicht wegwünschen, nur weil sie deinem sexistischen Weltbild vom Täter Mann und Opfer Frau widersprechen. Ausgesprochen bemerkenswert ist, dass die “EU-Studie” solche Erkenntnisse einfach ignoriert. Für wissenschaftliche Seriosität spricht das nicht.

      • Mike

        Was heisst hier “Ach?”? Kannst Du Zahlen und Tabellen selber lesen, oder brauchst Du dafür eine feministische Interpretationshilfe?
        Dass dem Robert Koch Institut nicht wohl bei dem ist, was sie herausgefunden haben und sie als Überbringer schlechter Nachrichten gegenüber dem “Nationalen Netzwerk Frauengesundheit” in den abverlangten Kniefall-Modus gehen, ändert ja nichts an den herausgefundenen Fakten. Und die sind so, wie sie sind.

  8. schlumpf

    Es gab mal Zeiten da habe ich mir außnamslos jede De:BUG im Laden gekauft nicht zuletzt Dank der großartigen Reviews von Bleed oder Thaddi (Danke Jungs für das erweitern meines musikalische Horizonts!)
    Aber das hier muss wirklich nicht sein, ekelhaftestes Anbiedern am links-grünen radikal EU-Gendefeminismus.
    Es ist ja noch nicht mal im Ansatz hypothetisch gesprochen wenn man feststellt das haargenau die selbe Studie mt der gleichen Anzahl Jugen und Männer zu einem sicher weit gravierenden Ergebniss geführt hätte.
    Absolut unklar bleibt Ebenso die Frage der Möglichen Täter(innen)
    Hört auf mit dem Scheiß und bleibt (wenn ihr schon politisch sein müsst) bei einem gesunden Humanismus statt Klischeemismus.
    peace

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  9. michael

    Die Aussage der Studie ist aufgrund ihrer Methodologie nichts wert, ist eher ein feministisches Machwerk aus der Kategorie Agitation und Propaganda mit einem mit einem unbrauchbaren Gewaltbegriff.

    Reply
  10. Andre

    Wenn jemand sagt “Ich bin kein Feminist” dann sagt er damit, das er eben keiner ist und nicht das er dagegen wäre. Wenn ich von mir ein Foto mache auf dem ich ein Schild hoch halte mit dem Satz “Ich bin kein Engländer” z.b. dann geb ich damit allen die Info das ich kein Engländer bin und nich das ich gegen Engländer bin.
    Aber ich gehe bei diesem Artikel hier eigentlich eher davon aus das man sich bewusst mit dieser Haltung zu dem Artikel äußern möchte. Eigentlich bin ich mir sicher das ihr bei De-Bug schon im Großen und Ganzen über eine gute Bildung verfügt um diese Aussage gleich richtig zu deuten und auch nix falsch aufgenommen habt so wie ihr euch aber leider in dem Artikel darstellt. Man sollte nicht gleich mit der Einstellung “Anti Frauen Kampagne” an das Thema ran gehen.
    Sicher sind die Zahlen der Gewalttaten erschreckend, aber leider richten sich solche Taten auch gegen minderjährige Jungen z.B. Wenn man andere mit solchen Zahlen auf diese schreckliche Form der Gewalt aufmerksam machen möchte, dann auch bitte mit der Info aller betroffenen Opfergruppen, das sind wir Ihnen schuldig, damit jeder weiß wie oder bei wem er eventuell verdächtige Frühanzeichen dieser Form der Gewalt erkennen könnte. Das man sich hier nur den Frauenanteil der Opferzahlen zu nutzen macht um das ganze als fast reinen Gewaltakt gegen Frauen aussehen zu lassen ist eigentlich unschön.
    Der Spruch “Ich bin kein Feminist, weil Frauen in der EU dringend mehr auf die Schnauze brauchen” scheint ja, auch wenn es natürlich Ironisch gemeint ist, euer Beitrag zum Thema zu sein. Dazu kan
    n ich nur sagen, völlig unpassend und am Thema vorbei, einfach mal andere Schilder lesen und verstehen und nicht zeigen und verurteilen, denn nur weil ihr den genauen Sinn der Kampagne nicht versteht oder verstehen wollt, müsst ihr nicht versuchen andere durch verdrehte Tatsachen oder Halbwahrheiten auf eure Seite zu ziehen. Gleichberechtigung statt Gleichmacherei – ist eine klare Aussage und auch völlig auf den Punkt gebracht. Es ist nicht der richtige Weg z.b. auf dem Arbeitsmarkt über verschönte Befehlsarten oder Frauenquoten die Arbeitgeber zu zwingen eine gewisse Zahl von Frauen einzustellen. Sicher ist es wichtig und gerecht wenn ein gewisser Anteil der Arbeitnehmer von Frauen besetzt wird, aber es ist falsch wenn eine Frau den Job nur bekommt weil sie eine Frau ist, den Job sollte eine Frau bekommen die für den Job auch geeignet ist. Es gibt Arbeitszweige wo Frauen z.b. rein schon von ihrer Anatomie oder anderen Geschlechtlichen unterschieden zum Mann einfach nicht geeignet sind oder nur 2 von 1000 Frauen dazu in der Lage wären diese Arbeit auszuüben. Soll es da etwa richtig sein nur um Quote einzuhalten Frauen einzustellen nur weil sie Frauen sind statt Männer die geeignet sind? Und genau darum geht es hier, das in dem Beispiel ist nämlich Gleichmacherei und keine Gleichberechtigung und da geht es nicht um Gewalt oder Sonstiges. Gegen diese Form der Gewalt kommt man weder Gleichgestellt noch Gleichberechtigt an, das löst man nur Gemeinsam. Und ein der heutigen Zeit sind in unserer Gesellschaft Mann und Frau auf Augenhöhe und auf einer Stufe, das Mittelalter ist schon lange vorbei wo das nicht der Fall war. Und jeder der meint er müsste allen von seiner Sichtweise durch seine Rosa Brille erzählen, wo er deutlich erkennen will das Frauen in dieser Gesellschaft benachteiligt werden, der sollte mal in sich gehen und erkennen wie krank er eigentlich ist. Man kann nicht versuchen durch eine falsche Sichtweise ein Problem in die Gesellschaft zu bringen was nicht existiert wenn es Tag für Tag offensichtliche andere Probleme gibt, für die man diese Zeit und Kraft eher nutzen sollte. Genau darum geht es hier liebe De:Bug…!!!

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  11. Eric

    Hat niemand behauptet. Aber schön dass wir drüber geredet haben.

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    • Sascha Kösch

      nein, nicht unleserlich machen. im gegenteil. wir haben hier selten besuch von maskulinisten (oder maskulisten) und bevor unsere üblichen leser jetzt verwirrt sind, was hier los ist, dachten wir es wäre ein schöner service für die, wenn wir die maskulinisten (oder maskulisten) kommentare hier einfärben. das ist doch sonst viel zu verwirrend. rosig erschien uns da eine passende farbe. irgendwie. ist ja auch eine relativ frisch erblühte nuance unter den gender aktivisten.

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      • karl

        Ist so die Diskussionskultur bei der DE:BUG? Lächerlich machen?

      • Dr_Kurt

        Wie wäre es, den Leser einfach eine eigene Meinung bilden zu lassen? Oder findest du, dass WER etwas sagt wichtiger ist als WAS gesagt wird?

      • Andre

        von der Idee her ja eigentlich nicht unbedingt schlecht und soweit ok mit der farblichen Trennung, aber es wäre vielleicht besser gewesen ein Blau zu verwenden, erstens um es besser lesen zu können und zweitens das man auch farblich leicht erkennbar und normgerecht die übliche Geschlechtertrennung anwendet^^

        Aber ich hätte glaube diese Gefahr auf das Fettnäpfchen lieber ganz weg gelassen, weil es vielleicht doch schon eher unpassend ist, in einer Diskussion wobei es hauptsächlich um Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau geht, die Kommentare farblich zu trennen. :)

        Das ist jetzt zwar ein eindeutiger Punkt der auf der Goldwaage liegt, aber wenn man drüber nachdenkt irgendwo auch eines der vielen kleinen Grundübel die das Fundament der ganzen Problematik stützen..^^

        Ist jetzt auch nicht böse gemeint oder eine Kritik, ist eher so eine kleine Anregung bevor es jemanden vielleicht wirklich noch stört. :)

      • Mike

        Dass es die feministische Reaktion auf Kritik ist, Blödsinn zu verzapfen, ist ja bekannt: In Kanada drücken die Femi-Wächter auf die Feueralarm-Bimmel, wenn ihnen im Hörsaal etwas Kritisches an die empfindlichen Ohren dringt, hier werden Kommentare eingefärbt.
        Albern, kindisch und selbstentlarvend. Tschüss dann, Du Geistesgrösse.

      • Ekelhaftes Maskuschwein

        Wieso kriegt nicht jeder Eintrag, der nicht deiner Meinung entspricht, einfach einen gelben Stern neben den Namen? Nur damit jeder, der sich auf deiner Welle befindet, gleich sagen kann:”Igitt, den Eintrag lese ich nicht!”
        Wäre doch eine coole Idee, oder?

      • Sascha Kösch

        sven, ich hatte zuerst über herzchen oder ponys nachgedacht, aber das war mir zu kompliziert und visuell zu wackelig.

      • Pupsy das Schwein

        Auf jeden Fall hast Du meinen Respekt, dass Du die Kommentare freischaltest. Auf den üblichen Seiten (z.B. Mädchenmannschaft) werden kritische Kommentare gelöscht oder zu Hatr.org geschoben.
        P.S. Du darfst mich rosa einfärben.

      • Reginald Duck

        Danke für den Markierungsservice, sollten andere auch machen, denn die maskulinistischen Argumentationsschleifen sind wahrlich unerträglich…

  12. Dr_Kurt

    Besonders interessant hier finde ich ja, dass pauschal jeder Autor, der sich kritisch gegen diese Studie wendet, als “Maskulinistisch” braun eingefärbt wird. Die Einfärbung einerseits, als auch die gewählte Farbe (braun), ist sehr tendenziös.
    Übrigens wurden basierend auf dem Fragebogen >70% meiner männlichen Bekannten in Ihrem Leben bereits Opfer von Gewalt.

    Reply
  13. yacv

    Nun lasst dem Sascha doch seine Filterbubble. Das ist doch sein Recht, sich nicht vollständig zu informieren und dann zu glauben, was er will!
    Erbaulich fand ich das Fazit aus der Stellungnahme zur RKI-Studie, die er verlinkt hat: “Es kann konstatiert werden, dass Gewalt bzw. Partnergewalt nicht gendersensibel erfasst wurde.”
    Ich frage mich, wie man das ins Hochdeutsche übersetzt.
    Vermutung: “Es kann konstatiert werden, dass Gewalt gegen Frauen viel, viel schlimmer ist als gegen Männer.”
    Na dann…

    Reply
    • Mike

      Ich bin mir ziemlich sicher, dass er diese Stellungnahme nicht vollständig gelesen, geschweige denn verstanden hat. Sonst hätte er sie nicht stolz als “Gegenbeweis” präsentiert.

      Reply
  14. Bernd Nermer

    lol, einfärben von Kommentaren, gehts noch kindischer?

    Reply
    • Erik Freeman

      @Parallel: Wenn die Männer wieder schneller sind, braucht’s wohl ne Kommentar-Quote! ;-)
      @Sascha: Meine Kommentare bitte in rot einfärben, ich bin eher links verortet…

      Reply
  15. _Flin_

    Wenn man diese Studie zitiert, dann sollte man sich ihrer Mängel bewusst sein.
    Der extrem weit gefasste “körperliche Gewalt” Begriff, der extrem weit gefasste “sexuelle Belästigung” Begriff, gepaart mit einem langen Zeithorizont, entziehen zumindest in diesen beiden Punkten der Studie die Seriösität.
    Ein absichtliches Generieren großer, skandalöser Zahlen, das den Blick auf die wirklichen Probleme vernebelt und die tatsächlichen Opfer verhöhnt.

    Reply
  16. Alice Meinbauch

    Sacha, du verwechselst da was – Pink ist die Farbe der feministischen Einheitsfront bzw. der Opfer-Abo-Demagoginnen.

    Reply
  17. Roger

    Ich bin Femininist, weil ich finde dass weibliche Täterschaft gegen Alte, Pflegebedürftige und Kinder sowie männliche Opfer unsichtbar gemacht werden sollen um das weibliche Opferabo zu erhalten.

    Reply
    • Roger

      Lol, dass Du einen Beitrag, in dem von Unsichtbarmachen die Rede ist, sofort halb-unsichtbar machst, diese Ironie fällt dir nicht auf, was? ;-)

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  18. Fonque

    ich bin 2x von meiner Exfreundin geschlagen worden, einmal so, dass meine Lippe geplatzt ist. Ich habe sie angezeigt, sie musste Strafe zahlen – an einen Hilfsfonds für weibliche Gewaltopfer. Ein Hohn.

    Davon aber mal abgesehen sind die meisten Sprüche auf den Schildchen ziemlich kleingeistig bis beschränkt. Feminismus hat in Deutschland mehr erkämpft als es sich diese – sorry – Bratzen mit ihrem vernagelten Horizont auch nur irgendwie vorstellen können. Kuppelparagraph, männliche Zustimmung eine Arbeit aufnehmen zu dürfen, Abtreibungsverbot, Gewalt in der Ehe als nicht strafbare Handlung, “Fräulein” für Unverheiratete Frauen, etc etc. – alles das gäbe es ohne Feminismus vermutlich noch immer.

    Männer die damit ein Problem haben, haben entweder kleine Pimmel oder sonst irgend ein tiefgreifendes Problem mit ihrer Männlichkeit.

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    • Katun Dar

      Lächerlich das dem Feminismus zuzuschreiben. Das sind nämlich Menschenrechte und Menschnerechte sind ein andauernder Prozess. Gesellschaften entwicklen sich weiter und Missstände werden erkannt, so wie das nach und nach geschieht wenn es um diese Genderverrückten geht.

      Ich schaue ja immer gerne auf Gesellschaften in denen diese “Frauenrechte” ohne verrückte Feministen erkämpft wurden.

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    • marius

      Aha, die Abwertung von Männern aufgrund der Größe ihres Penis ist ja wieder ziemlich entlarvend. Vielen dank für dieses “fortschrittliche” Männerbild. So werden sich diese aufgrund ihres wenig entwickelten primären Gewschlachtsorgans ohnehin unsicheren und zurückhaltenden Männer sicherlich bestärkt fühlen gegen Mansplainer und Machoschw**ne wie sie es sind.

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    • Nils

      Nur mein persönlicher Eindruck: Ich glaube nicht, dass irgendein Maskulist etwas gegen die von dir genannten Errungenschaften hat. Alles was ich an maskulistischer Kritik am Feminismus gelesen habe bezieht sich auf Ungleichgewichte die aktuell bestehen, also nicht Probleme die vor vielen Jahren behoben wurden. Nur als Beispiel sei die Verfügbarkeit von Fraunehäusern genannt, diese sind nicht zu kritisieren. Aber die Nicht-Verfügbarkeit von Männerhäusern im Gegensatz dazu finde ich schon bemerkenswert, vor allem wenn man gleich als Anti-Feminist oder wie oben “Pro-Gewalt-An-Frauen”-Arsch beschimpft wird nur weil man der Meinung ist, es sollte auch Männerhäuser geben.

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    • Jaheira

      Richter haben eine Liste mit gemeinnützigen Organisationen, denen sie dann Strafgelder zuschieben können. Ein Hilfsfond für männliche Opfer von Gewalt in der Familie war wahrscheinlich nicht drauf. Also dachter die Richterin (der Richter?) wohl: ah hier, Gewaltopfer, das passt ja. Man muss überhaupt erstmal auf die Idee kommen, das Hilfe für Gewaltopfer jemanden verärgern könnte, weil das ja Frauen sind.

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      • Donna Elvira

        Süß. Sie tragen Vollbart?

  19. maennlichermensch

    Ich bin wahrer Feminist, da ich der Ansicht bin, dass Frauen vor Gericht genau so hart wie Männer bestraft werden sollen. Außerdem sollen sie auch in die Wehrpflicht miteinbezogen werden. Das Rentenalter muss dem der Männer ebenfalls angeglichen werden. Außerdem haben wir viel zu viele männliche Obdachlose; der Anteil der Frauen ist erschreckend gering. Das gilt auch für die Opfer tödlicher Arbeitsunfälle am Arbeitsplatz – dort sind Frauen massiv unterrepräsentiert. Dazu kommt, dass wir Gelder aus der weiblichen Krebsforschung abziehen müssen, damit männliche Krebsarten besser erforscht werden können. Und was das Unterhaltsrecht angeht, müssen Frauen viel mehr zur Kasse gebeten und unter Druck gesetzt werden… so, wie die Männer eben auch. Dann gibt es bezüglich der Sterblichkeitsrate eine “gender gap” zu Ungunsten des Mannes, die schleunigst behoben werden sollte.
    Ja, für die Frauen muss man noch viel mehr tun, damit sie endlich die “Privilegien des Mannes” vollumfänglich “genießen” dürfen. Da bin ich als wahrer Feminist doch voll dafür:
    http://maskulinistblog.wordpress.com/2014/02/27/frauen-sollten-feministische-manner-meiden/

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    • Katun Dar

      Sie alter Chauvinist! Sie wollen Frauen jetzt das Gleiche zumuten wie Männern? So haben wir uns den Feminismus nciht vorgestellt. Als wir von “gleich” redeten, meinten wir die Dax-Vorstände und den Bundestag, von der Müllabfuhr war keine Rede Sie alter Maskutroll mit Ihrer Maskuscheiße.

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  20. Katun Dar

    Banken und Feministen sind das größte Problem in diesem land, da wähle ich gleichmal die AfD.
    Übrigens danke für die Bestätigung dass Feministen einfach nur verrückt sind und keinerlei Beziehung zur Realität haben.

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    • Roger

      Nur das rot und nicht braun die richtige Farbe wäre, denn:
      “Wahrer Maskulismus kann nur links sein”
      http://cuncti.net/machbar/136-guy-fawkes-qwahrer-maskulismus-kann-nur-links-seinq
      daraus:
      “Für mich bedeutet links sein auch Solidarität mit (sozial) Schwachen. Zwar demonstrieren Männer ständig Stärke, das ist aber nicht selten nur Kulisse. (Was nicht heißen soll, dass dieser Zusammenhang ungefährlich ist; häufig wird Schwäche mit Gewalt kompensiert). Wenn man sich die aktuelle Situation anschaut, kann man wenig von einem die ganze Gesellschaft durchziehenden Sexismus gegen Frauen sehen, sondern findet das Gegenteil vor. Das Geschlecht, welches angeblich bevorzugt ist, welches die Macht hat, bringt sich häufiger um, wird häufiger obdachlos, wird an den Schulen diskriminiert, womit leicht das ganze Leben auf Elend gestellt wird, verliert seine Kinder bei Trennung, betäubt sich häufiger mit Alkohol, wird kriminalisiert, übt die härtesten und gefährlichsten Jobs aus, wird im Krieg verheizt, stirbt insgesamt früher. All das wäre nicht der Fall, wenn etwas dran wäre an der Geschichte vom bevorzugten Mann, eine Geschichte – um es klar zu sagen –, die von den Siegern im “Geschlechterkrieg” geschrieben wird. All diese Not wäre für den Sexisten nur dann ein Thema, wenn sie mehrheitlich Frauen und Mädchen betreffen würde.”

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      • Roger

        Liebe Frau Re-Empowement Sie dürfen mir ruhig antworten.

  21. marius

    Vielen Dank übrigigens für diesen Artikel. Er, und das Einfärben von mißliebigen Kommentaren, zeigt wieder mal wessen geistes Kind der Feminismus ist. In der Art wie der Feminismus sich die letzte Zeit der Öffentlichkeit darstellt, schadet er sich selbst mehr als es Maskulisten jemals könnten.
    So, jetzt bitte braun einfärben.
    Ich bin im Übrigen auch dafür das Maskulisten eine Binde am Arm tragen zu müssen.

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    • awek

      Wie gut es dem Feminismus gehen würde, wenn ihm mal jemand zeigen würde wo es lang geht. Aber man ist ja jetzt endlich selber eine arg gebeutelte Minderheit und muss für die eigene soziale Teilhabe kämpfen, die einem vom fiesen »linken Mainstream« verwehrt wird.

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      • Alice Meinbauch

        In der Tat Minderheit, denn laut Zensus 2013 leben im deutschen ‘Patriarchat’ rund 2 MILLIONEN mehr Frauen als Männer und dennoch sind letztere doppelt so häufig mit Sanktionen der Arbeitsämter konfrontiert. Strukturelle Gewalt staatsfeministischer Klientelpolitik, die niemals nicht einen Equal Age Day zulassen wird.

      • Alice Meinbauch

        Stupides einfärben und ignorieren… Als nächstes folgen feministische Maulkörbe und ‘Awareness Team’ analog PiratinnenKon. Mit durchschlagendem “Erfolg” für die ganze Partei.
        Voll auf Kurs mit Kösch als Oberfeme am (De:)Bug. Fröhliches absaufen, Mädels.

      • awek

        Liebe Alice,
        für das von dir so harmlos dargesellte Patriachart braucht es keine tatsächliche männliche Mehrheit. Das ist auch eigentlich der Witz der ganzen Sache und der Grund, warum Feminismus so nötig ist. Das hast du ja an sich schon sehr gut verstanden. Jetzt nur nicht mehr zwei voneinander unabhängige Zahlen korellieren lassen und dann kann es auch fast schon los gehen.

      • Alice Meinbauch

        Widewidewid, feministawek macht sich die Korrelation wie sie feministawek geföllt: Mann ist schuld.
        Überraschend wie eine Honecker-Rede.

      • Alice Meinbauch

        “Im anschießenden Podiumsgespräch monierte Doris Bardehle von der Stiftung Männergesundheit, dass das Präventionsgesetz in der 2. Fassung gerade im Bundesrat abgelehnt wurde. Die anwesenden Vertreter von Landes- und Kommunalpolitik Baden-Württemberg und Stuttgart bestätigten, dass ihnen die problematische Gesundheitssituation und die dringend notwendigen Maßnahmen durchaus geläufig seien, allein sie verwiesen auf das Problem, dass dieses Thema noch immer ein Minenfeld im politischen Diskurs sei. Sobald das Thema Männer- und Jungenförderung – in welcher Form auch immer – aufs Tapet käme, würde umgehend der feministische Beißreflex der etablierten Frauenförderer einsetzen, mit dem derartige Themen sofort im Keim erstickt würden. Das Fazit des landespolitischen Vertreters: „Sie brauchen es gar nicht erst zu versuchen, Sie haben keine Chance.“
        Und die Folgen dessen, was Feminismus unter Gleichberechtigung versteht, können wir immer häufiger in dieser Form beobachten: http://www.archeviva.com/blauer-weihnachtsmann-setzt-seinem-leben-ein-ende/
        Soviel zu Korrelation. Feminismus ist nurmehr kaltschnäuziger Sexismus in Reinkultur.

  22. B. Schwenn

    Der junge AfD-Mann ist doch ein echter Trendsetter – ich lese das mal so, dass er keine Karriere, sondern sich zuhause um Kinder und Haushalt kümmern will, denn das ist ihm doch viel wichtiger! Währenddessen kann sich seine Frau dann ganz und gar um das Familieneinkommen kümmern (oder leben doch beide nur für die Familie und von Transferleistungen…?).
    Oder habe ich da etwa was falsch verstanden…?

    Reply
    • Sascha Kösch

      ich war auch erst versucht, das so rum zu lesen und den genderwahn dann seiner ausgiebigen butler-lektüre zuzuschreiben.

      Reply
    • Roger

      Wieviele Frauen sind denn bereit, einem erwachsenen, gesunden Mann mit ihrer Lebensarbeitszeit von der Erwerbsarbeit freizustellen?

      Reply
      • Roger

        Ja nun, Sascha, Du kannst meinen Kommentar natürlich halb-unsichtbar machen, aber kannst Du die einfach verständliche Frage auch beantworten?

      • Roger

        Die Frage danach, wieviele Frauen dazu bereit sind, mit ihrer Lebensarbeitszeit einen erwachsenen, gesunden Mann von der Erwerbstätigkeit freizustellen und seinen sozialen Status abzusichern.

      • Sascha Kösch

        Ist das überhaupt eine beantwortbare Frage? Mir würde auf die schnelle keine Frau einfallen die für zwei verdient, aber will, dass ihr Mann unbedingt trotzdem arbeitet, falls der irgendwie besseres zu tun hat. Tatsächlich ist es aber ja eher so, dass heutzutage der weitaus überwiegende Teil der Bevölkerung eher zwei Leute zum arbeiten braucht, um die Kids durchzubringen, oder glaubst du die massenhaften 400 Euro Jobs die Frauen machen, tun sie weil sie die so spannend finden oder sich sonst langweilen?

      • Roger

        @Du wurdest im berühmt-berüchtigten, sogenannten “Gelben Forum” verlinkt. Wenn Du Pech hast, geht es jetzt erst so richtig los. Viel Spaß… ;-)

      • Donna Elvira

        Also ich schon mal nicht. Es geht ja sowieso nur um Testosteron und sowas.

      • Sascha Kösch

        Zwei drittel Minijobber sind Frauen (das ist sind die 400 Euro von denen ich rede). Und bei der Teilzeit generell, was steht da in der Studie: “Gleichwohl ist die Teilzeitarbeit immer noch eine Domäne der Frauen. In allen europäischen Staaten sind die Frauen häufiger in Teilzeit tätig als die Männer. In der EU arbeitete 2010 fast jede dritte Frau verkürzt (Tabelle 2). In Deutschland ist der Anteil mit 45 Prozent weit größer.” Bei Männern sind es 10%. Tatsächlich gibt die in dem Blog zitierte Statistik zwar Angaben aus welchen Gründen jemand Teilzeit arbeitet, die wirkliche Freiwilligkeit wäre aber dort rauszufinden gewesen, wo man fragt: willst du länger arbeiten. Das wird in der Statistik aber nicht nach Frauen und Männern unterschieden. https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.387390.de/11-42-1.pdf http://statistik.arbeitsagentur.de/Statischer-Content/Arbeitsmarktberichte/Personengruppen/generische-Publikationen/Frauen-Maenner-Arbeitsmarkt-2013-07.pdf

  23. Die Silke

    Autoren der Jungle World sind wie Leute von CI leider nicht in der Lage, halbwegs ideologiefrei zu urteilen. :(

    Reply
  24. Michael

    Oooh! Kenntlichmachung von andersartigen Meinungen. Wie gut, dass Herr Kösch die hoheitliche Bestimmung von guten und schlechten Kommentaren vornimmt, das macht das Selbstdenken unnötig. Mich bitte kotzgrün färben, danke.

    Reply
      • Roger

        Du bist aber auch nicht ganz auf dem Laufenden, was die feministische Strategie im Umgang mit der “maskulistischen Kackscheiße” angeht: Diese lautet nämlich Zensieren und Nicht-Freischalten. Beispiel Mädchenmannschaft: Früher mal gab es da mal lebhafte Diskussionen und Streitereien; manche Beiträge erreichten so weit über hundert Kommentare. Heute wird dort nur noch selten die Zehner-Grenze überschritten, und so gut wie alles was man dort lesen kann ist eine Abwandlung von: “Ihr habt ja so recht, hier übrigens mein Kommentar, der keinen Millimeter von eurer Linie abweicht.”

      • Sascha Kösch

        Wenn ich das jeden Tag tun müsste wie die Mädchenmannschaft, würde ich vermutlich ähnlich verfahren. Ist ja alles Arbeit.

      • Roger

        Es gibt Möglichkeiten, dies zu managen, z.B. indem man mit White- und Blacklists arbeitet. Die Mühe sollte man sich im Interesse eine freien Diskussionskultur schon machen. Immerhin – soweit ich das überblicke – gibt es hier niemanden, der zu Gewalt gegen Frauen aufruft, das weibliche Geschlecht für genetisch-biologisch minderwertig und schädlich erklärt, und deswegen seine Ausrottung fordert. Im Vergleich zu dem, was manche Sexistin so absondert, sind all die Männerrechtler hier Unschuldslämmer; vergleiche:
        http://cuttingupmany.wordpress.com/
        So einen Wahnsinn gibt’s bei Maskulisten nicht.

      • Erik Freeman

        Warum sind meine Kommentare noch nicht rot? Biiiiiteeeee, Saschi!

      • Michael

        Das soll kotzgrün sein? Nichtmal das klappt hier …

  25. dame.von.welt

    Da hamSe wahr, Roger *So einen Wahnsinn gibt’s bei Maskulisten nicht*
    Über den einschlägigen (sic) Blogs steht bloß nie eine Gewaltwarnung.
    Eine Sammlung können Sie hier http://hatr.org/facepalms bewundern, enjoy!

    Immerhin dürfte sich bei vermehrter maskulistischer Stimmabgabe für die AfD auch der moderne Mythos erledigt haben, ausgerechnet die seien speziell an Menschenrechten interessiert. Bekanntlich kommt ein Ressentiment ja nur sehr selten allein http://www.unrast-verlag.de/component/content/article/79-pressestimmen/1774-ard-radiofeature-maskuline-muskelspiele

    Reply
    • Roger

      HALLO!!!
      Sind Sie die “Dame von Welt” von freitag.de? In diesem selbsternannten Meinungsmedium wurde ich nämlich sofort zensiert und mein Account gelöscht, als ich eine Meinung äußerte, die dem “Meinungsmedium” nicht passte.
      Aber gut, kommen wir zu Inhalten.
      Sie verweisen auf hatr.org, und da muss ich Ihnen zustimmen. Was dort teilweise – aber nicht immer – geäußert wird, ist indiskutabel. Aber nun, hierbei handelt es sich um anonyme Trolle, während andererseits sich Manifeste, die die Vernichtung der Männer fordern oder diese als primitive, minderwertige und für die Gesellschaft schädliche Wesen beschreiben, millionfach aufgelegt und in viele Sprachen übersetzt wurden.
      Sie können mir kein einziges gedrucktes und als Bestseller erhältliches Werk nennen, in dem – vielleicht berechtigt? – Frauen als Parasiten am Mann beschrieben werden und deswegen ihre Ausrottung gefordert wird. Umgekehrtes ist wie gesagt als Bestseller erhältlich.
      Stellen Sie sich vor, in unserer Gesellschaft würde ein Titel “Nur ein toter Ausländer ist ein guter Ausländer” millionenfach als Bestseller verkauft, in viele Sprachen übersetzt, im Schulunterricht positiv besprochen, und schlussendlich vom Staatsfernsehen verfilmt und zur besten Sendezeit ausgestrahlt würde. Dann – da werden Sie mir vielleicht zustimmen – könnte man daraus schließen, dass es Ausländer in unserer Gesellschaft besonders schwer haben und systematisch – auch durch die Behörden – diskriminiert werden. Oder nicht? Nun: Das verfilmte Werkt lautet in Wahrheit auf den Titel “Nur ein toter Mann ist ein guter Mann”. Besonders schön dort: Von der Autorin Gaby Hauptmann vorgeschobene Kleinkinder, die in ihren Geschichten die Nutzlosigkeit des Vaters zu Protokoll geben; ich bin übrigens ein PAS-Opfer, eines der wenigen, die PAS überwinden konnten. Denken Sie daran, wenn Sie mir antworten.
      Also: Auf der einen Seite anonyme Trolle, auf der anderen Seite von den Öffentlich-Rechtlichen verfilmte feministische Romane und international übersetzte und millionenfach verkaufte Bestseller. Was wiegt schwerer? Hä?
      Die AfD übrigens geht mir am Arsch vorbei als rechtspopulistische Partei. Ich wähle links, auch wenn das für manchen Männerfreund nicht mehr in Frage kommt, so erklärte bspw. Tristan Rosenkranz, dass er aufgrund ihrer menschenverachtenden Männerfeindlichkeit nicht mehr links wählen würde.
      Und was ihren Link auf “Maskuline Muskelspiele” angeht: Warum zum Teufel werden in unserem “Patriarchat” diejenigen, die parteilich für Männer eintreten, vom Staatsfunk so niedergemacht? Wäre es – lebten wir in einem Patriarchat – nicht logischer, dass eine gegen Männer gewaltverherrlichende Feministin wie Alice Schwarzer niedergemacht würde? Wenn der Staatsfunk “Maskuline Muskelspiele” und “Nur ein toter Mann ist ein guter Mann” – und viele weitere mehr – produziert und sendet, dann ist das eher eine Punkt für meine Position als ihre. Verstehen Sie? Nein, wahrscheinlich nicht.
      Und zum Weiterlesen, und zum Abschied, ein maskulistischer Kommentar zu “Maskulistische Muskelspiele”:
      http://man-tau.blogspot.de/2013/05/maskuline-muskelspiele-monstroser.html

      Reply
      • Roger

        Liebe Dame von Welt,

        Sie dürfen mir ruhig antworten, niemand beißt Sie.

      • dame.von.welt

        Der Verweis auf Breivik war meine Widerlegung Ihres *So einen Wahnsinn gibt’s bei Maskulisten nicht*
        Gibt es @Roger.
        Buch und Film ‘Nur ein toter Mann ist ein guter Mann’ mußte ich erst googlen, war mir nicht bekannt (und hätte auch gern so bleiben können). Wenn Ihnen eine Schmonzette mit Thekla Carola Wied als Ausdruck des Feminats gilt, ist dagegen wohl nichts zu machen…;-)…
        Sie müssen sich beim Freitag aber schon extrem neben AGB, Netiquette, StGB geäußert haben, wenn man Sie dort ruckzuck rauswarf. Dort wird nur sehr selten editiert und noch seltener und schon gar kein Newbie gesperrt.

      • Roger

        Aus obigen Link, den Sie offenbar zu ignorieren belieben:

        Das Problem der Sendung ist allerdings, dass sie sich für Breivik eigentlich kaum interessiert, sondern dass sie die Massenmorde lediglich als Aufhänger benutzt, um einen Einsatz für Männer- und Jungenrechte zu diskreditieren. Damit aber überschreitet sie Grenzen, die nicht überschritten werden sollten: Sicherlich lässt sich die Männerbewegung in vielerlei Hinsicht kritisieren, aber Maskuline Muskelspiele stellt beliebige Assoziationen her zwischen einem Massenmörder und Menschen, die schlicht für die Menschrechte von Männern und Jungen eintreten – sie bastelt sich damit gleichsam aus den Leichen ermordeter Jugendlicher Waffen gegen politische Gegner.

      • Roger

        Und weiter:

        Natürlich, Breivik ist Antifeminist (im Unterschied übrigens zu vielen Männerrechtlern, zu mir zum Beispiel), aber er schreibt beispielsweise auch: „Wir müssen zu unseren katholischen Wurzeln zurückfinden“ – und trotzdem muss natürlich die katholische Kirche zurecht nicht befürchten, für die Morde irgendwie mitverantwortlich gemacht werden.

        Einfache Frage, liebe Dame von Welt: Warum werden Christen nicht mit diesem Massenmörder in einen Topf geworfen?

      • dame.von.welt

        Na, SehnSe Roger, geht doch: *Natürlich, Breivik ist Antifeminist*

        Mehr wollte ich mit dem Verweis auf die Radiosendung auch gar nicht erreichen, ein kleines *gewalttätiger Maskulist* reicht mir aus. Die Sendung hatte ich verlinkt, weil ich Breivik in eigenen Worten ganz sicher nicht verlinke. Breivik hatte ich, wie schon geschrieben, erwähnt, um Ihre Behauptung zu widerlegen: *Immerhin – soweit ich das überblicke – gibt es hier niemanden, der zu Gewalt gegen Frauen aufruft, das weibliche Geschlecht für genetisch-biologisch minderwertig und schädlich erklärt, und deswegen seine Ausrottung fordert. Im Vergleich zu dem, was manche Sexistin so absondert, sind all die Männerrechtler hier Unschuldslämmer; vergleiche:
        http://cuttingupmany.wordpress.com/
        So einen Wahnsinn gibt’s bei Maskulisten nicht*

        Doch Roger, so einen Wahnsinn gibt’s. Keineswegs nur bei Breivik, sondern u.v.a.m. auch die bei hatr.org geparkten maskulistischen Hirnschmelzen belegen das, von wgvdl, Frauenhaus, Söhne von Perseus et al gar nicht erst zu reden, die ich ebensowenig wie Breivik verlinke.
        Sie werden mir aber erlauben müssen, Ihrem bedauerlich zögerlichen Denken nicht weiter folgen zu wollen. Bis Sie es zu einer Abgrenzung zur lautstarken Mehrheit der Frauenhasser schaffen, würde ich alt.

      • Roger

        Na, SehnSe Roger, geht doch: *Natürlich, Breivik ist Antifeminist*

        Eben meine Liebe, genauso wie er Katholik ist, warum erheben Sie also keine Anklage gegen Katholiken, stecken Sie sie mit diesem Massenmörder in einem Topf?

        Mehr wollte ich mit dem Verweis auf die Radiosendung auch gar nicht erreichen, ein kleines *gewalttätiger Maskulist* reicht mir aus. Die Sendung hatte ich verlinkt, weil ich Breivik in eigenen Worten ganz sicher nicht verlinke. Breivik hatte ich, wie schon geschrieben, erwähnt, um Ihre Behauptung zu widerlegen: *Immerhin – soweit ich das überblicke – gibt es hier niemanden, der zu Gewalt gegen Frauen aufruft, das weibliche Geschlecht für genetisch-biologisch minderwertig und schädlich erklärt, und deswegen seine Ausrottung fordert. Im Vergleich zu dem, was manche Sexistin so absondert, sind all die Männerrechtler hier Unschuldslämmer; vergleiche:
        http://cuttingupmany.wordpress.com/
        So einen Wahnsinn gibt’s bei Maskulisten nicht*

        Ganz genau, so einen Wahnsinn gibt es bei Maskulisten nicht. Sie werden zum Beispiel suchen können, bis Sie alt und Grau sind, bevor sie eine maskulistische Entsprechung hierzu gefunden haben:

        Doch Roger, so einen Wahnsinn gibt’s. Keineswegs nur bei Breivik, sondern u.v.a.m. auch die bei hatr.org geparkten maskulistischen Hirnschmelzen belegen das, von wgvdl, Frauenhaus, Söhne von Perseus et al gar nicht erst zu reden, die ich ebensowenig wie Breivik verlinke.

        Ich schrieb es bereits, ich wiederhole mich: Der Frauenhass, auf den Sie hier anspielen, findet sich nur von Anonymlingen im Internet, wohingegen der Männerhass sich in gedruckten und millionenfach und in viele Sprachen übersetzten Bestsellern findet. Eine Frau wie Alice Schwarzer kann faschistoide Theorien über Männer verbreiten, Gewalt gegen Männer verherrlichen und wird dafür mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt. Bei einem Frauenhasser wäre das ausgeschlossen. Oder können Sie mir auch nur einen Maskulisten nennen, der in einem gedruckten Werk von der Reduzierung des Frauenanteils in unserer Gesellschaft von einer “Entseuchung” spricht? Können Sie nicht.

        Oder nehmen Sie das hier:

        Können Sie mir einen Männerstammtisch nennen, wo die Teilnehmer und das Publikum in gröhlendes Gejohle über einen brutalsten Gewaltakt gegen eine Frau ausbricht? Nein, können Sie nicht.


        Sie werden mir aber erlauben müssen, Ihrem bedauerlich zögerlichen Denken nicht weiter folgen zu wollen. Bis Sie es zu einer Abgrenzung zur lautstarken Mehrheit der Frauenhasser schaffen, würde ich alt.

        Nein meine Liebe, Sie merken, dass Sie ihre Position nicht halten können. Also nochmal: Breivik ist Katholik. Warum also erheben Sie keine Anklage gegen Katholiken und Christen? Weil Sie ganz genau wissen, dass das Schwachsinn wäre.

      • Roger

        Sie haben meine einfache Frage nicht beantwortet.

        Bitte suchen Sie eine maskuistische Entsprechung hierfür:

        und eine hierfür:

        Bitte nennen Sie mir auch nur einen Maskulisten, der fordert, dass der Frauenanteil in der Gesellschaft gesenkt werden müsste und hierbei von “Entseuchung” spricht (Mary Daily).

        Bitte nennen Sie mir einen Bundesverdienskreuzträger, der eindeutig faschistoide Theorien über das weibliche Geschlecht verbreitet und Gewalt gegen es verherrlicht (Alice Schwarzer).

        Bitte nennen Sie mir auch nur einen Bestseller, in dem Gewalt und Mord an Frauen gefeiert wird, und zwar nicht etwa deshalb, weil diese Frauen als “Böse” identifiziert und dargestellt werden, sondern einzig und allein aus dem Grund heraus, dass es sich um Frauen handelt.

  26. Marco

    Das die feministische Erziehung der Menschen in die falsche Richtung geht, sieht man an diesem Beispiel doch deutlich. Kritik am Feminismus gleich zu setzten mit dem Wunsch das Frauen mehr auf die Fresse kriegen, dass ist billige Polemik der untersten Schublade. Kritische Beiträge rosa einfärben ist absolut kindisch und wird wohl niemanden davon abhalten seine Meinung zu schreiben. Daumen runter!

    Reply
  27. Erika Hartmann

    Hier werden die Feministen zu hart angegriffen, in den Kommentaren. Sie sind keine Nazis verdammt! Wären sie Nazis, dann würden sie Leute mit anderen Meinungen mit einer Art Judenstern versehen, damit man gleich weiß, was man von ihrem Kommentar halten soll. Frauen sind nun einmal Opfer, die sich nicht selber helfen können, weil sie genau so stark sind wie Männer, die nur unter einer anderen Erziehung weniger Kraft entwickeln konnten. Auch sind solche “Ich bin kein Feminist, weil…”-Schilder nur der lächerliche Versuch, Frauen als Übel allem Schlechten dar zu stellen. Im gegensatz dazu geht es bei der Initiative “Ich brauche Feminismus, weil” darum, zu zeigen, dass nur der Feminismus die Welt retten kann.
    Versteht doch endlich, dass Aussagen wie: “Ich brauche kein Feminismus, weil starke Frauen sich nicht hinter einem Geschlecht verstecken müssen” absoluter Sexismus ist und am besten bestraft werden sollte, jedoch Aussagen wie “Ich brauche Feminismus um Machtverhältnisse zu entlarven und Solidarität zu leben – es geht um Gerechtigkeit und Glück!” ( https://www.facebook.com/werbrauchtfeminismus/photos/pb.522149904481442.-2207520000.1395074900./714015405294890/ )eine gerechtfertigte Gesellschaftskritik ist, die nur wiedergibt, dass Männer nicht Gerecht handeln können.
    Ich wäre ja dafür, für die Freiheit, antifeministische Äußerungen unter Strafe zu stellen, weil nur so eine echte Meinungsfreiheit gewährleistet sein kann.

    Reply
  28. Martin1

    Ca. 50 – 70 % der Vergewaltigungen werden durch neudeutsche Bewohner verübt. Wollen sie diese seit vielen Jahren bekannt Tatsache auch relativieren, verharmlosen und beschönigen?

    Reply
  29. :B

    “Update: Zur besseren Kenntlichmachung für unsere üblichen Leser, haben wir die Kommentare von Maskulinisten mal in “Brown(Faded)” (#F6CCC0, eigentlich eine Art rosa) markiert. Nur dass ihr nicht verwirrt seid. ”
    Denkt euch doch eine Art Symbol aus. Haben die Nazis doch damals auch in Form des aufgenähten Judensterns gemacht.

    Reply
  30. Peter Goldstein

    Hallo liebe Redaktion, lieber Sascha Kösch

    sagt mal, könnt Ihr bitte, bitte diesen Artikel als Satire kenzeichnen.
    Ansonsten fällt es mir wirklich schwer nachzuvollziehen, was um alles in der Welt euch da geritten hat.

    Auch die Bezeichnung als “Nazi” würde ich überdenken, denn damit werde die entsetzlichen Verbrechen des Nationansozialismus verharmlost, weil sie auf eine gleiche Stufe gestellt werden.

    Die Markierung von “Maskulinisten” mit brauner Farbe erinnert auch an ein
    vom nationalsozialistischen Regime im Jahre 1935 eingeführtes Zwangskennzeichen.
    Und da finde ich, ist vielleicht eine Grenze überschritten, die mir persönlich wirklich zu denken gibt.

    Danke für Eure Aufmerksamkeit

    Reply
    • Sascha Kösch

      Peter… die einzigen die ich hier als Nazi bezeichnet habe, sind Leute die unter so Namen wie Zeckenklatscher88 posten. Das fand ich recht unverkennbar. Verharmlosung von Nationalsozialismus ist es übrigens sich mit Juden vergleichen zu wollen, weil Kommentare von einem farblich markiert werden… Aber was geb ich mir überhaupt die Mühe…

      Reply
      • Peter Goldstein

        Danke für deine Antwort Sascha.

        Dazu würde ich gern noch etwas hizufügen:

        Die Assoziation mit den “Nazis” wurde von dir aber bewusst mehrfach direkt oder latent gewählt. Hier zum Beispiel:
        “Die Diskussionsrunde auf Facebook …ist dann auch wirklich voll vom klassischen Potential der getretenen rechten Männer, die ihre letzte Rettung in der AfD suchen.”

        “Kommentare von Maskulinisten mal in “Brown(Faded)”
        Die Farbe Braun war wohl eindeutig Kennfarbe der Nationalsozialisten.

        Ich denke, eine inhaltliche Auseinandersetzung wäre an der Stelle sinvoller, als ein Verweis darauf, das sich hier jemand mit Juden in der Zeit der NS Diktatur vergleichen möchte.

        Ich empfinde so eine “Zwangskennzeichen ” und Stigmatisierung als eine Grenzüberschreitung, grade vor dem Hintergrund des bewussten Verweises auf den Nationalsozialissmus.

        Das kann ich nur nochmals betonen und finde es darüber hinaus auch enttäuschend das dies von der Redaktion mitgetragen wird.

        Der Artikel ist meines erachtens auch bewusst provokativ formuliert, das ist auch vollkommen legitim.
        Die Provokation erfolgt dabei durch die Grundthese:
        “Wer nicht für mich ist, ist gegen mich!”

        Danit sollte dann im Gegenzug auch auf die Kritik und die Kritiker eingegangen werden und das konstruktiv und aufrichtig und nicht mit Diffamierungen.

      • Sascha Kösch

        Na siehste, jetzt finden wir am Ende doch noch zu einer Art Diskussion, nicht zum Abfeuern von Statements. Zur Klärung. Rechts ist für mich ein Begriff der z.B. große Teile der SPD oder auch diverse Grüne sowie einen Haufen von Piraten einschliesst, definitiv aber alle FPDler, CDU/CSU sowieso (vielleicht gibt es bei all denen mit Parteibuch auch gelegentlich ausnahmen) und – mal ernsthaft – die AfD aber hallo! Wer meint, dass die nicht am äussersten rechten Rand fischen, hat – so meine Meinung – wirklich überhaupt keine Idee von der politischen Landschaft. Ja, “Brown(faded)”, vor allem weil es laut Definition so rosa aussieht, erfüllte mich irgendwie mit einer gewissen Genugtuung, weil ich tatsächlich denke, dass Maskulinisten – egal ob sie sich als links oder sonst was bezeichnen – für mich definitiv “anrüchig” sind. Müssen jetzt keine schlechten Menschen sein, im klassischen Sinn, aber die laufen mir nicht rein, die haben nix mit meinem Weltbild zu tun. Die haben – so erkläre ich mir das – einen Hang zur Zwangsneurose, die sich vor allem in dem repetitiven Widerholen von “talking points” äussert. Die Metapher, wenn du so willst, sollte ein verblasstes (Achtung, verblasst) für mich durchaus als solches empfundenes rechtes Denken (s.o.) ebenso bezeichnen wie einen gewissen Hang zur – und jetzt wird’s vermutlich unangenehm – uneingestandenen männlichen Homophilie. Sozusagen die phallogozentristische Front des Banalen. Das meint jetzt nicht unbedingt, hey, alle Maskulinisten sind schwule, die ihr coming out einfach nicht hinbekommen, wäre von mir beileibe alles andere als ein Vorwurf, sondern ist eher eine Unangenehmheit diesen Hang zu Bruderschaften, den Hang zum Willen der Behauptung des eigenen Geschlecht, der mir bei bei Männern die eben weit jenseits von queer sind immer aufstösst, akzeptieren zu können. Warum? Weil ich diese Gesellschaft als dominant ultraklassisch männliche erlebe. Tag für Tag. Ich diffamiere hier auch niemand, im Gegenteil, diese “Brown(faded)”-Färbung ist für mich (denkt mal daran, dass ihr hier in Massen auf einer Webseite einfallt, die euch sonst wirklich am Arsch vorbei geht) fast noch eine Form von Respekt. Mehr bin ich allerdings auch nicht bereit aufzubringen. Ich bekenne also: jeder Maskulist (oder Maskulinist), der sich nicht wie ganz natürlich auf die Fahnen schreibt auch gleichzeitig Feminist zu sein, ja sogar behauptet, dank Feminismus hat er überhaupt eine Chance seine Probleme irgendwie auf den Plan zu bringen, ist für mich einfach nicht so wirklich diskursfähig. Will sagen bestenfalls eine Erheiterung, aber keine Bereicherung. Soviel zu “Brown(faded)”.

      • tom174

        ich bin ja immer für diskussionen zu haben. Ich habe mit der AfD genausowenig am hut wie du. Allerdings hast du die These hingestellt, dass Kritik am feminismus (und die bilder der afd waren nicht mehr als kritik) gleichbedeutent ist mit frauen auf die schnauze hauen zu wollen. Das da die Menschen,die dem Feminismus kritisch gegenüber stehen, dazu dann gerne was schreiben wollen, sollte klar sein.
        Das der Femininsmus durchaus viele Ansatzpunkte für Kritik bietet, sollte ebenfalls klar sein. Solanas, Witchwind, Schwarzer.. es gibt genügend. Wenn ich nun aber mich hinstelle und behaupte, dass PIV (penis in vagina) nicht immer eine Vergewaltigung ist, wie zum beispiel witchwind das behauptet, dann heisst das nicht, dass ich will dass frauen mehr gewalt erfahren sollen. Wenn ich schreibe, dass der 22% Paygap bei gleicher Arbeit eine Unwahrheit ist, heisst das nicht, dass ich will dass eine Frau schlechter bezahlt wird als ein Mann, wenn sie den gleichen Job machen. Wenn ich schreibe, dass das grundgesetz nur männer diskrimienert, dann heist das nicht, dass ich will, dass es ab morgen genau umgekehrt sein soll. Der Feminismus ist eine Frauenrechtsbewegung, nicht mehr, nicht weniger. Vor gar nicht allzulanger zeit führte das zu mehr gleichberechtigung. Inzwischen imho zu weniger.
        Klar, auch bei den Maskulisten gibt es genug Idioten, das ist fraglos.

      • Sascha Kösch

        Meine These ist eher, dass das keine Kritik am (schon das eine Blödheit in sich) Feminismus ist, weil es nur strunzdoofe – und damit eben gefährliche – Meinungsmache ist. Ernshaft, wenn ich ernsthafte Kritik an irgendwelchen Aspekten von Feminismus lesen will, wende ich mich vertrauensvoll an Feministinnen. Die sind einfach mehr im Thema und haben nicht selten eine Ahnung worüber sie reden.

      • tom174

        naja.. das is ne antwort auf https://www.facebook.com/werbrauchtfeminismus und die dinger da sind zum teil nicht besser, oder?
        Wenn ich Kritik zur katholischen Kirche will, dann frage ich auch nicht nur zu einem kritischen Priester (wenn du mir aber links zu kritischen feministen hast, dann immer her damit. mein einstieg in das ganze war ein ausflug ins emmaforum, wo ich versucht habe zu diskutieren…)
        Der Feminismus ist auf der Männerseite blind, das macht nichts, ist auch nicht sein Job (schau dir die feministischen blogs nach der letzten pisa studie an, mädchen abgehängt in mathe, da muss was getan werden). Fast nur die Männerseiten schrieben darüber, dass der Abstand der Jungs im Lesen deutlich grösser ist, als der Abstand der Mädchen im Rechnen. Deswegen glaube ich, dass der Feminismus seinen Gegenpart braucht, wenn man wirklich Gleichberechtigung mag.

      • tom174

        Puh. 5 ansatzweise kritische Posts bei der MM, eine Kommentarpolitik, die die meisten andersdenkende ausschliesst.. nicht meine welt, sorry, auch wenn mir die MM sympathischer ist als die Emma Clique. Das Männer kürzer leben liegt also an den Zigaretten, das Frauen weniger in Führungsetagen zu finden sind an der gesellschaftlichen Struktur und Rollenbildern. Dass eben jene Strukturen und Rollenbilder auch zum erhöhten Nikotinkonsum, zu Stress und eben auch zu tödlichen Arbeitsunfällen führen, wird nicht einmal angedacht. Daran ist sicherlich nicht der Feminismus schuld, aber es wird so getan, als richte sich die derzeitige Gesellschaft nur und ausschliesslich gegen Frauen.
        Mitdiskutieren ist auch nur dann erlaubt, wenn man übereinstimmt. Auch das ist nicht meine Welt. Hier werden kommentare braun gefärbt, im Normalfall nicht einmal veröffentlicht.
        Aber auf mein Pisa Studien Ding hast du nicht geantwortet. Das ist so ein Beispiel, das es imho sehr deutlich macht, dass der Feminismus iA nur um die Benachteiligung der Frau und eben nicht um alle Benachteiligungen kümmert.
        Ausserdem ist mir “der Feminismus” viel zu weit gefächert. Da gibt es schon lange nichts einheitliches mehr. Das einzige, was den Feminismus eint ist wohl der Glaube an das Patriachat und die Diskriminierung der Frau. Femen mit dem abgeschnittenen Hodensack in der Hand ist genauso Feminist wie wer der Gleichberechtigung will, das ist kaputt, sorry.

        http://tom174.wordpress.com/2013/11/13/ich-bin-also-feminist/ war einer meiner ersten Posts.
        Wenn du magst, lies ein wenig Warren Farrell, ein ehemaliger Feminist.

      • tom174

        und du bleibst dabei, dass kritik am feminismus ein gewaltaufruf gegen frauen ist, wie das dein titel suggeriert?

      • Sascha Kösch

        Muss ich das noch mal erklären? Was die da machen ist in meinen Augen keine Kritik, sondern Meinungsmache, Anstachelung von Stimmungen gegen diejenigen, die für die Wahrung Rechte der Frauen eintreten und das führt für mich logisch zu mehr Akzeptanz für Gewalt gegen Frauen, ob nun verbal, psychisch, körperlich oder was auch immer.

      • tom174

        Damit unterstellst du Menschen, die gegen eine Quote eintreten, dass sie der Gewalt Vorschub leisten. Menschen, die dagegen argumentieren, dass der sex zweier betrunkener Menschen immer eine Vergewaltigung der Frau ist, ebenso. Du hast einen ziemlich unreflektierten Blick auf “den” Feminismus. Wo für dich nur die Wahrung der Rechte der Frau im Mittelpunkt steht, ist es für mich die Wahrung der Rechte aller Menschen.
        Wenn für dich aus einer verbalen Kritik logisch die Gewaltanwendung folgt, dann werden wir beide uns nicht einig werden, und wir lassen das lieber, da ich Gewalt für falsch halte.

      • Sascha Kösch

        Aha, unterstelle ich das? Wo? Das ist in ungefähr so wahr wie, wenn ich dir jetzt vorwerfen würde: du willst doch nur das Recht volltrunkene Frauen durchficken zu dürfen.

      • tom174

        meine posts sind durchaus auch als meinungsmache gegen feministische Positionen zu verstehen. Ich unterscheide mich nur wenig von dem einem Mädel mit dem Plakat “Ich bin kein Feminist, weil ich meine Ziele durch Leistung und nicht durch eine Quote erreichen will” Keines der Plakate dort halte ich für eine unvertretbare Ansicht. Und die hast du doch grade logisch beschuldigt für mehr gewalt verantwortlich zu sein.. also auch mich….

      • derdiebuchstabenzaehlt

        @Sascha

        “wenn ich ernsthafte Kritik an irgendwelchen Aspekten von Feminismus lesen will, wende ich mich vertrauensvoll an Feministinnen.”

        Ernsthaft? Wenn Du ernsthafte Kritik an irgentwelchen Aspekten des Faschismus lesen willst, wendest Du Dich vertrauensvoll an Faschisten. Beim Atomstrom hälst Du es sicher auch so, oder? Kritik darf also nur von den zu kritisierenden kommen. Wie kommst Du eigentlich dazu die AFD oder Maskulisten zu bekriteln, Du bist weder bei der AFD noch Maskulist? Mit Logik hast Du es nicht so, scheint mir.

      • Sascha Kösch

        Der einfache Unterschied, der dir die Logik erklärt, ist der: Feminismus ist in sich schon ein kritischer Diskurs und deshalb weit offen für Selbstkritik. Die von dir genannten Beispiele sind es nicht.

      • derdiebuchstabenzaehlt

        Feminismus offen für Selbstkritik? Na ja. Ich denke die AFD ist auch offen für Selbstktik und auch eine Partei die für Kritik steht, sehen wir ja hier an diesem Beispiel.

        Wer wen kritisieren darf bestimmst also Du oder der Feminismus? Und nur Feministinnen dürfen den Feminismus kritisieren, keine Feministen oder gar Nichtfeministen?!Nebenbei, Maskulisten stehen auch für einen ktitischen Diskurs …

        Übrigens wird wohl niemand die Wikipedia als ernsthafte Quelle für feministische Themen ansehen. Dort wird massiv Meinungsbildung betrieben. Aber wenn Du dort Dein Wissen her hast, dann verstehe ich Deine Ansichten schon.

      • Sascha Kösch

        “Wer wen kritisieren darf bestimmst also Du oder der Feminismus?” nö, nie behauptet, deshalb auch eher ein weiterer Grund für mich zu denken, das Maskulinistenlager, als dessen Vertreter ich dich hier mal sehe, ist weitestgehend noch nicht wirklich fähig überhaupt einen kritischen Diskurs zu halten, in deinem speziellen Fall würde ich sogar annehmen, du weisst gar nicht was das ist.

  31. Erik Freeman

    Sascha ist nicht blöd, er hat nur die Rote Pille noch nicht genommen… :-)

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  32. g.g.

    dieser threat und wie damit umgegangen wird ist das deprimierenste was ich je gelesen habe. männer, die entweder anbiedernd und/oder unreflektiert über feminismus diskutieren und sich dabei dissen was das zeug hält. dass es menschen gibt, die sich abseits von jedem sexismus bemühen eine vernünftige lösung des geschlechtervertrags zu finden, und ein wichtiger bestandteil dieses bestrebens ist auch ein moderner maskulismus (im gegensatz zu misogynen maskulinismus), welcher sich aktiv, selbstbewusst und kritisch mit tradierten männerrollen auseinandersetzt, wird hier einfach ignoriert und pauschal mit einer selbstanmassung an meinungshoheit mit einer farbe zwischen braun (!) und rosa (!) gebrandtmarkt. bei aller liebe, aber das ist doch lächerlich! die reinste zipfelschau.
    ich schreibe das als sohn einer wirklich emanzipierten mutter, die alleinerziehend und selbstständig voll berufstätig drei kinder grossgezogen hat, den brunzbiederen kleinbürgerlichen deutschen feminismus a la alice schwarzer schon in den 70ern als viel zu wenig weitgreifend und inherent männerfeindlich ablehnte und zu lebzeiten nicht so sehr von männern sondern hauptsächlich von anderen frauen angefeidet wurde.
    die war euch braven muttersöhnchen, saloppen allerwelstfeministen und scheinheiligen autokastraten um gute 100 jahre voraus.

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    • g.g.

      danke für die einfärbung. damit auch klar ist, dass ich dem club der “üblichen leser” mit sascha als türsteher nicht angehöre. tatsächlich habe ich mir die letzte de bug vor gut 10 jahren gekauft und seither nicht wirklich vermisst, da ich irgendwann dem gymnasiastenhaften geschreibe über dröges vierviertelgepumpe überdrüssig war. gute nacht, schlaf süss.

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  33. Erna

    Entschuldige, aber diese Studie ist das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt wurde.
    Wer seitdem er volljährig ist, mal geschubst wurde, hat körperliche Gewalt erlebt.
    Wem ein Kompliment eines Betrunkenen nicht gefallen hat, der wurde sexuell belästigt.
    Das ist doch Unfug, solche butterweiche Fragen zu stellen, damit möglichst hohe, alarmierende Zahlen herauskommen.

    Reply
  34. Grinsekatze

    Hiermit distanziere ich mich von der FDP, Bayern, dem neuen Polizei-Corporate Design, Füllfederhaltern, Blaumännern und natürlich Blaubart – und stelle den Antrag, dass alle diese Dinge künftig nur mehr mit der Farbe verbunden werden dürfen, die ihnen eigentlich zukommt.

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  35. Jens

    Wie geil ist das denn? Abweichende Meinungsäußerungen rosa kenntlich machen. Das ist ja wie der rosa Winkel – damals, Ihr wisst schon.

    Also: ich bekenne, auch ich bin ein Gedankenverbrecher! Ich finde alle “Ismen” total doof! Neben dem Feminismus auch den Sozialismus und insbesondere den Nationalsozialismus.

    So, großer Bruder – bestrafe mich bitte auch mit “rosa”.

    Reply
  36. Jana

    Wenn mich meine Söhne einmal fragen werden: “Papa, was ist die Dialektik der Aufklärung?” werde ich sie auf diesen Thread schicken.

    Ein vermeintlich aufgeklärter Autor diffamiert die AFD-Jugend im Namen der Aufklärung (so mit glänzender Rüstung auf einem weißen Pferdelein).

    Das Ergebnis ist das Kenntlichmachen abweichender Meinungen!!! – ein Akt der diametral dem gegenübersteht was Voltaire, Hall und all die anderen Aufklärer meinten. Mag es daran liegen das der Autor Deutscher ist? Hierzulande hat man sich ja schon immer etwas schwer getan mit MEINUNGSFREIHEIT und echter TOLERANZ. Mmhhh….

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    • Peter Hauer

      Der Schreiberling würde auch Braune Sternchen verteilen und sich der dingen Bigotterie nicht bewusst werden. Faschismus kommt halt auch rotlackiert daher.

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  37. Peter Hauer

    Diese Seite ist super Satire, man könnte fast meinen Ihr meint das Ernst. Maskulisten, oh mann.

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  38. Johannes

    De Bug gibt’s demnächst nicht mehr. Ebenso wie auch andere linke Schmierblättchen. Schön

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  39. reader

    Endlich mal was los hier bei den Kommentaren! Die Aktion der AfD ist aber wirklich mal so richtig peinlich. Schade ist nur dass die sich wohl nicht mal mit so was ein Eigentor schießen werden. Schon ok das ihr darüber berichtet. Das es so endet kann man ja nicht immer wissen.

    Das sich Leute wirklich an Feminismus aufreiben ist einfach so was von gestern, schließlich sind wir eh alle Cyborgs. ;)

    Reply
  40. Papa

    Ich mach es kurz: Eine/r macht Ping und wenn er/sie Glück hat macht der/die andere Pong. Dann darf es auch wieder Ping machen usw. Nach einer Weile könnte es dann heißen: PingPong. Wer die Spielregeln nicht befolgt ist raus! Wichtig ist noch zu beachten, dass das eben skizzierte Spiel nicht immer und überall gespielt werden sollte. Wer aber genau hinhört vernimmt auch dort: Ping… Pong… Ping…
    Nun ja, was bleibt noch zu sagen: meine Eltern kennen das Spiel und deren Eltern kannten es auch.
    Viel Spaß also noch allen beim bewusst unbewussten Spiel der Lebenden und natürlich: Spielregeln nicht vergessen!

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  41. Der Chöne Pernhardt

    Ich hätte meinen Kommentar gerne in türkis, wäre das machbar?

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  42. Thil

    Ich halte von #blockempfehlung gar nichts, daher ist es ok dass du derart demagogisch hier schreibst. Meinungsfreiheit sollte über allem stehen. Deine Art die Argumente andere ins Lächerliche zu ziehen aber, ist offenbar ein Resultat der Indoktrination die deine ganze Generation ausgesetzt war.
    Die deaströsen Folgen dieser Geschlechterideologie zeigt sich bereits in den Schulen. Die jungen männlichen Kinder werden nachweislich bei gleicher Leistung weniger oft in die Gymnasien empfohlen. Die Schüler bekommen bei gleicher Leistung schlechtere Noten. Sie stellen den Großteil der Arbeitslosen durch die klimatische Diskriminierung, der sie ausgesetzt werden. Du solltest dich mal damit befassen, dass deine Brüder, Neffen, Enkel, Söhne gnadenlos ins Abseits geschoben werden. Das diese zurückgesetzte Generation immer mehr Affinität zu politischen Bewegungen wie der AfD entwicklet kann nur dich wundern. Jeder der sich mit diesen krassen Fehlentwicklungen beschäftigt weis um die Gefahr, eine ganze männliche Generation an die rechtspopulistilschen Parteien zu verlieren, weil sie nur pauschal als eigene Spezies die “gewaltätig, profitgierig und potentielle Sexualtäter” sind, diffamiert werden.

    Du offenbar kannst es dir leisten, hier den “Feministen” zu machen und Männer pauschal abzuwerten. Ich nehme an auch du denkst: “Der Mann ist das Problem” (was ja bei deiner Weltsicht nichts anderes heist: “Ich bin auch ein Problem und muss mir dessen bewusst werden”.

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    • Donna Elvira

      Die Bevorzugung von Mädchen in Kindergärten und Schule (einen Beleg sollte man angeben, wenn man eine solche Behauptung aufstellt) rührt vielleicht daher, dass das Personal dort immer noch zum Großteil weiblich ist. Wegen der eigenen Geschlechtsstereotypisierung werden von Erzieherinnen und Lehrerinnen vielleicht zu wenig für Jungs interessante Angebote gemacht.
      Autos, Fußball, Dinosaurier, Ritter, Pirat, vs. Pink, Glitzer, Fillypferde usw. Da wird schon vom Handel viel zu viel vorgegeben.

      Man kann sich aber “geschlechtsneutrale” Angebote (ja die gibt es!) erdenken, so viele wie man möchte, irgendwann stellt sich heraus: Mädchen können einfach besser stillsitzen. Jungs toben und raufen eben gerne, was aus Sicherheitsgründen und deswegen erhöhten Personalbedarfs in den Betreuungsstätten unerwünscht ist.
      Möglicherweise werden zu Hause auch viel zu viele Jungs durch TV und Spielkonsolen “ruhiggestellt”? Die werden immer hibbeliger, kommen in der (immer noch Stillsitzen-) Schule nicht mit und bekommen später die Diagnose AD(H)S. Im schlimmsten Fall wird ihnen dadurch die Chance auf eine “erfolgreiche” Schulkarriere genommen.

      Das alles zu kritisieren, bedeutet aber nicht, antifeministisch zu sein. Weil der Feminismus nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, dass das Bildungssystem “verweiblicht” ist.

      Im Endeffekt bringen den Mädchen die besseren Noten sowieso nichts, weil sie dann später als Mütter keine familienverträgliche Stelle finden. Entscheiden sie sich gegen eine Familie, schaffen sie es weitaus seltener als gleich ausgebildete Männer ganz nach oben. Im Schnitt werden sie auch immer noch schlechter bezahlt.

      Berufswahl-Stereotype in beide Richtungen aufweichen und noch mal darüber nachdenken, worin denn eigentlich die Unterschiede bestehen und vor allem, warum?

      Reply
  43. Thil

    Wieso wird Sascha sofort als “Antimaskulinst” bezeichnet. Diese Pauschalierung ist genau das Problem. Radikalfeministinnen ala Schwarzer (ja die Steuerbetrügerin) die meint “DIE Männer sind schuld an der Finanzkrise., weil so profitgierig sind” machen genau das Selbe. Versuchen wir doch aufeinander zuzugehen und sachlich miteinander darüber zu reden, dass wir alle nur Menschen sind und Geschlecht so wenig Bedeutung haben sollte wie Hautfarbe.

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    • Donna Elvira

      Du möchtest jetzt aber nicht abstreiten, dass “die Männer” meist die sind, die sich dicke SUV´s kaufen und dass die Entscheider in ausbeuterischen Unternehmensstrukturen meist Männer sind… :-)

      Wir haben einfach ein etwas seltsames Männerbild vermutlich…

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  44. Donna Elvira

    Bitte um Einfärbung in blaustichigem rot oder auch petrol.

    Reply
  45. Pandora

    Ich verstehe die Kontroverse einfach nicht. Feminismus bedeutet nicht mehr und nicht weniger als das man für beide Geschlechter die gleichen Rechte einfordert. Alles andere (Gender! Gleichmacherei! Quoten! Mainstreaming! Soziale Konstruktion!) findet sich zwar in Unterformen, hat aber per se nicht zwingend etwas mit der Identifizierung als Feminist(in) zu tun. Aber das interessiert anscheinend kein Schwein – weil im Wort das Präfix “Fem” enthalten ist, tritt präventiv der Wutschaum aus dem Mund. Für die meisten der Leute mit diesen albernen Plakaten heißt Feminismus wahrscheinlich nur Alice Schwarzer.

    tl,dr: “ich bin kein(e) Feminist(in)” in den Afd-Bildern durch “ich will keine gleichen Rechte für Männer und Frauen” ersetzen und sich anschließend an der puren Dümmlichkeit platter Kampagnen ergötzen.

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  46. Daniel

    Als ich erfahren habe dass es die De:Bug bald nicht mehr geben wird, hat mich das direkt ein wenig traurig gestimmt. Nach dem Genuss dieser Seite – und dabei beziehe ich mich vielmehr auf den Kommentarbereich als auf den Artikel selbst – änderte sich meine Meinung zur Einstellung des Magazins zu “dem Himmel sei Dank, und höchste Zeit.”

    Wenn das die neuerliche Entwicklung des Niveaus widerspiegelt (ich habe mich die letzten Jahre zunehmend etwas entfernt), muss ich mich nicht fragen warum die Leserzahlen wohl abgesackt sein mögen. Das hat nichts mit der Krise der Printbranche zu tun. Dem einst sympathischen und vertrauenswürdigen Anlauf- und Austauschpunkt um Musik, Medien und Digitalkultur wird durch solche Polemik auf lächerlichem Niveau jede Glaubwürdigkeit entzogen. Den Lesern wird die Gesellschaft unangenehm und peinlich, und sie brechen auf zu neuen, weniger erdrückenden Ufern. Keine Überraschung.

    Meine Reaktion bezieht sich dabei nicht auf Standpunkte der einen oder anderen Seite der hier behandelten Thematik, sondern einzig und allein auf die Qualität des gebotenen Materials und den jämmerlichen Mangel an Diskussionskultur. Ich bezweifle auch stark dass dies etwas damit zu tun hat, dass ich ein Stück älter geworden bin. Wäre dies die De:Bug von vor zehn Jahren gewesen, hätte ich mich erst gar nie mit ihr angefreundet.

    Ich war fest entschlossen mir die letzte Ausgabe 181 noch zu besorgen, als Erinnerung und der alten Zeiten wegen. Darauf habe ich nun ganz und gar keine Lust mehr. Liebe De:Bug, ich weiss nicht wann genau du gestorben bist, aber ich würde es nicht ertragen dich in diesem Zustand noch einmal zu sehen. Lieber behalte ich dich in Erinnerung wie du einmal warst – freundlich, sympathisch, kompetent und gebildet. Deinen neuen Meistern mag ich die Genugtuung auch nur einer einzigen zusätzlichen verkauften Kopie der Abschiedsausgabe nicht gönnen.

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  47. Johanna Willow Rauch

    Welche Verletzungen muss ein Mensch wohl erfahren haben um jede einzelne Minute darauf zu warten, dass irgendwo im Netz ein Artikel zu “dem” Feminismus erscheint, der dann innerhalb von Sekunden mit den immergleichen Satzschablonen kommentiert werden kann? Und was muss wohl schiefgegangen sein um zu glauben, dass diese Verletzungen geheilt werden könnten, indem jede einzelne Minute darauf gewartet wird, dass irgendwo im Netz ein Artikel zu “dem” Feminismus erscheint, der dann innerhalb von Sekunden mit den immergleichen Satzschablonen kommentiert werden kann?

    Reply
  48. Jolene_Verveine

    Viele Kommentare hier sind echt gruselig.

    Bei der AfD wundert es mich leider nicht…

    Ich lasse mich nicht in eine ideologische Schublade stecken, natürlich gelten Menschenrechte für alle Personen. Das stellt wohl niemand hier in Frage.

    Dennoch gibt es nach wie vor strukturelle Benachteiligungen und dem gegenüber darf man nicht blind sein.

    Des Weiteren bin ich auch dafür, dass es mehr und auch besser ausgestattete Frauenhäuser und analog dazu natürlich auch Männerhäuser gibt.
    (Ich frage mich allerdings, wieviele Maskulinisten sich ernsthaft für letzteres einsetzen… )

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  49. Erik Freeman

    Warum denke ich jetzt an einen Schauspieler?

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  50. Roger

    Öhm, Du bist vom Gelben*, oder ?

    *Das Gelbe ist das “Enfant terrible” der Männerrechtsbewegung.

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  51. Erik Freeman

    Achso. Richtig um F*-Knecht wird der Saschi jedenfalls erst, wenn sie ihm die Kinder wegnehmen und danach die Düsseldorfer Tabelle vorlesen. :-D

    Reply
  52. Erik Freeman

    Jetzt hat der Saschi meinen Gag kaputtzensiert.
    Da stand “Fotzenkntecht” und ich wollte auf einen deutschen Schauspieler reimen.

    So. Kann. Ich. Nicht. Arbeiten!!!

    Reply
  53. Sascha Kösch

    tut mir leid erik um deine reimkünste, aber so richtig offizielle nazis lösch ich einfach. da hilft auch keine rosa brille.

    Reply
  54. Erik Freeman

    Is OK, Bruder! Braun gehört auch zu meinem Regenbogen nicht.

    Reply
  55. Roger

    Also eines muss ich dir lassen: Du unterscheidest zwischen Nazis und Maskulisten. Das tun die meisten Antimaskulisten nicht. Für die sind beide ein- und dasselbe.

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