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Foto: nickjohnson

Gestern hat Amazon Wikileaks von seinen Servern verbannt, heute kam den notorischen Enthüllern auf Abwegen kurzzeitig auch noch die DNS abbhanden:

Der DNS-Provider von Wikileaks.org hat die Reißleine gezogen und die Domain vom Netz genommen (Sagt man das so technisch korrekt?) Begründet wird der Schritt mit den massiven DDos-Attacken gegen Wikileaks.org, die die gesamte Infrastruktur von everydns.net gefährden würden.

Wikileaks ist inzwischen wieder erreichbar, etwa via wikileaks.ch, unterdessen begründete Amazon seinen Rauswurf mit Verstößen gegen die AGB. Unser frisch entflammtes Mitgefühl killt Wikileaks dann aber glatt wieder mit diesem Banner:

[via]

3 Responses

  1. rofl

    “Der DNS-Provider von Wikileaks.org hat die Reißleine gezogen und die Domain vom Netz genommen (Sagt man das so technisch korrekt?)”

    Leider nicht.
    Der Provider hat den Eintrag auf seinen DNS Servern entfernt. Das DNS löst aber eh nur die Hostnamen (zB http://www.watweissichdenn.org) in IP-Adressen (ala 66.66.66.66) auf. Wenn man direkt die IP Adresse eingibt ist die Seite aber noch erreichbar und daher nicht vom Netz.

    /Klugshicemode off