Das modulare Smartphone könnte glatt Realität werden

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Motorola, aka Google, scheint ganz im Geheimen an einem Projekt gearbeitet zu haben, dass bis auf’s iTüpfelchen dem Konzept von Phonebloks entspricht. Ein modulares Smartphone, bei dem man veraltete Teile austauschen kann, statt mit einer neuen Generation alles auf ein Mal wegzuschmeissen. Designkonzepte gibt es dafür auch schon, und sie sehen durchaus machbar aus.

Die Grundidee? Prozessor zu lahm, Prozessor-Modul austauschen. Kamera zu schlecht, neues Kamera-Modul aufstecken. Und das nicht nur von einem Hersteller, sondern von einem kompletten Ökosystem an miteinander konkurrierenden Fabrikanten. Klar passt das eigentlich perfekt zur ersten Idee von Android und Google wäre wirklich clever sich auch diesen Markt zu sichern.

Motorola nennt das Projekt Ara und hat sich jetzt mit Dave Hakkens von Phonebloks zusammengeschlossen, der diese Idee als erster zu einem viralen Moment gebracht hat. Wir wären definitiv dankbar, wenn sich die Industrie zumindest in Teilen diesem Thema widmet und vielleicht sogar für künftige Generationen von Tablets oder Laptops von der Vergangenheit wieder lernt, dass nicht alles so zusammengekleistert sein muss, dass es einer generellen Aufgabe und einer Sustainability heutzutage nicht mehr gerecht wird.

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One Response

  1. paul

    mich würde mal interessieren, unter welchen aspekten dieses konzept der industrie näher gebracht werden soll. denn kapitalismus funktioniert nur durch wachstum, und das funktioniert nur, indem man dauernd neue teile kaufen muss. denn wenn der prozessor, der speicher, die kamera, … nicht mehr up-to-date ist, wird der alte wohl auch weggeschmissen.

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